Durch Yoga zu besserem Sex

Die Meisten Yogis sind in der westlichen Welt Frauen – besser gesagt Yoginis. Was aber ist mit den vielen Männern? Da gibts jetzt was. Patrick Broome bringt ein Buch heraus: Yoga für den Mann. Patrick ist Gründer der Jivamuktis, Yogalehrer der deutschen Fussball Nationalmannschaft (Männer), Yogalehrer beim F.C. Bayern München, Abteilung Fussball (Männer), Yogalehrer bei der TSG Hoffenheim (Männerfussball) und medial omnipräsenter Yogi.

Und womit verkauft sich sowas? Richtig! Sex. Sex sells. Nicht spirituelle Entwicklung, Mantra singen, Verdauungsstärkung oder innere Haltung. Sex bring Yoga dem Manne näher. Er tickt einfach, braucht klare Ansagen und einen persönlichen Mehrwert.

Interview mit der Münchner Abendzeitung
broome_pMit der Münchner Abendzeitung hat Patrick sein Interview denn auch auf das Thema „Besserer Sex durch Yoga“ zugeschnitten. Was er da von sich gibt, ist durchaus fundiert. Kann man nichts dagegen sagen. Lest es selbst durch.

Ich finde die Idee dahinter gut. Yoga ist hip. Frauen machen Yoga. Was brauchts also, um das den Männern näher zu bringen? Einen Typen als Lehrer, der in Männerdomänen anerkannt ist (Fussball!!!). Dieser Lehrer sollte nach aussen nicht allzuviel spirituelles, gesangliches oder bewusstseinserweiterndes betreiben, sondern eine klare Linie fahren. Das verstehen die Männer einfach besser.

Somit macht Patrick das schon sehr gut, wie er sein Buch bewirbt. Yoga für den Mann, mit einem Vorwort von Oliver Bierhoff. Na, besser gehts nicht. Hut ab Patrick. Seine mediale Präsenz in nicht frauen-typischen Medien könnte besser nicht sein. Ein Blick auf die Google-Suchergebnisse zeigts an, wo er erscheint.

(Bild: eigener Screenshot von Patricks Seite auf Jivamukti-muenchen.de)
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