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So findest du jederzeit kreative Lösungen – Creative Sounds

Theta Flow Creative Sounds

Im letzten Artikel ging es um das Kreativ sein und wie es in uns hochkommt. Häufig geschieht es ungezielt und mehr zufällig. Das wollen wir ändern. Ich zeige dir in drei Schritten, wie du gezielt kreative Ideen bekommen kannst.  Damit meine ich auch Lösungen für Herausforderungen des Alltags oder Umsetzungs-Ideen für Pläne. Es geht also nicht (nur) um Ideen für Bilder/Artikel/Kunstwerke ect.

Gleich zum Einstieg: Du hast auf jeden Fall kreativen Ideen. Sie schlummern im Unterbewusstsein und sind im Alltag oft nicht zu greifen. Häufig werden sie sogar vom Verstand mit sofortigen Gegenargumenten weggeschoben. Das Gute aber ist: Die kreativen Ideen sind da. Jetzt holen wir sie hervor.

Schritt 1: Selbst Check – Woher kommen meine Ideen?

Kreative Ideen sprudeln bei den wenigsten Menschen laufend heraus. Die meisten brauchen bestimmte Situationen, Hilfsmittel oder Umgebungen, um kreativ sein zu können. Das folgt dann häufig einem Muster. Und das mußt du bei dir finden.

Aufgabe: Finde heraus, was eintreten muß, damit kreative Ideen aus dir heraus kommen

Ein paar Beispiele zur Unterstützung:

  • Im leichten Schlaf, Traum, kurz vor dem Aufstehen
  • Während der Meditation oder tiefen Entspannung
  • Raus aus dem Alltag, in einer anderen Umgebung
  • Beim Sport, enormer freiwilliger körperlicher Anstrenung, beim Auspowern
  • Einfluß bestimmter Stimuli: Musik, Licht, Nahrung, Drogen (jawohl, die auch)

Überlege dir selbst oder beobachten dich: Wann wirst du kreativ? Das folgt sehr häufig einem persönlichen Muster. Und genau dieses Muster brauchst du jetzt.

Schritt 2: So gelangst du in Theta

Im „Theta-Zustand“ schwingt unser Gehirn bei 4-8 Hz. Es schwingt aber nicht nur in „einer Welle“ sondern in vielen Bereichen in unterschiedlichen Frequenzen. Ich vereinfache aber jetzt ein bisschen. Wenn wir nun gezielt unsere Gehirnwellen so beeinflussen, dass sie vorwiegend in Theta schwingen, bringen wir unser Gehirn in den Grundzustand, in dem kreative Ideen oder plötzliche Lösungen besonders häufig entstehen.

Ich nutze dafür Musik und surfe damit auf meinen Gehirnwellen. In der Musik sind bestimmte Beats mit einer Häufigkeit zwischen 4 und 8 mal pro Sekunde hinterlegt. Unser Gehirn nimmt die Frequenz auf und schwingt seine Wellenlänge danach ein. Damit erreiche ich sehr gut den mentalen Zustand, den ich haben will. Spielend.

alexander renner kopfhörer

Creative Sounds sind die Sound-Files mit Musik und Beats hinterlegt. Das kann anfangs noch ungewohnt sein. Das Gehirn lässt sich damit aber gut trainieren, so daß die Synchronisation zwischen Gehirnwellen und den Beats von mal zu mal schneller gelingt. Das Gehirn weiss dann: „Ah, jetzt kommt das wieder. Ich soll mich jetzt einschwingen. Ok, mach ich ja gerne…“

Schritt 3: den Kreativ-Flow schaffen

Jetzt weisst du, welches Umfeld du schaffen mußt (Schritt 1) und kannst dich gezielt und zum gewünschen Zeitpunkt in den notwendigen mentalen Zustand bringen (Schritt 2). Dann kommen wir jetzt zu Schritt 3: Wir gehen nun gezielt in den Kreativ-Zustand und lassen es fliessen: The Flow

Ein wichtiges Feature unseres Gehrins müssen wir unbedingt nutzen: Das Mindset, also die geistige Grundhaltung. „Ich gehe jetzt in den kreativen Flow-Prozess.“ Das sorgt für eine positve Grundprogrammierung.

Und wenn es dann fliesst, mach es wie die großen Musiker und Autoren: Lege dir ein Notizbuch und Stift zur Seite, um die Lösungen und Ideen schnell aufscheiben zu können. Alternativ geht auch die Notizenapp vom Smartphone. Lass aber auf keinen Fall deine sprudelden Ideen verfliegen, weil du nichts zum festhalten hast.

Bonus: Creative Sounds

Wie kannst du dir das mit dieser Musik und den Beats vorstellen? Ich schenke dir zum Ausprobieren Creative Sounds und ein Video für den richtigen Gebrauch.

Trage hier ihre Mail ein (kein Newsletter!) und ich sende sie dir zu.

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Quelle der Kreativität

kreativ

Du suchst deine Kreativität, die zündende Idee, den einen Impuls und willst von deiner inneren Schaffenskraft profitieren. Das trägst du in dir. Jeder hat die Fähigkeit dazu. Den mentalen Zustand in deinem Gehirn dafür schauen wir uns jetzt näher an. Es sind die Theta-Wellen, die du dafür brauchen – und den Zugang dazu.

Quelle der Kreativität

Viele kreative Menschen berichten oft davon, wo oder in welcher Situation ihnen die zündende Idee kam. Giacomo Puccini sprach von Gott, der ihm Madame Butterfly diktiert habe. Andere haben immer einen Zettel auf dem Nachttisch, damit sie die Ideen in Träumen sofort aufschreiben können. Viele Kreative nehmen bewusstseinsverändernde Substanzen, andere brauchen die Abgeschiedenheit und Ruhe, um zu sich selbst zu finden. Manchen kommen die besten Ideen auf der Toilette. Hermann Hesse ging gerne ausgiebig spazieren. Vielleicht kennst du das bei der Meditation, daß plötzlich die Idee oder Lösung kommt.

Alle haben eins gemeinsam: Der kreative Fluß kommt aus dem Inneren und ist im alltäglichen Leben extrem schwer anzapfbar. Ob Schlaf, Traum, Meditation, Drogen, Muse, Abgeschiedenheit. Es spielt sich unter der bewussten Alltags-Oberfläche ab: dem Unterbewusstsein. Da muß du ran. Und das gelingt über die Theta-Wellen.

Theta ist aktiv

Theta ist dein unterbewusst blubbernder Ozean unter der Oberfläche. Stell dir sich vor, du meditierst lange Zeit intensiv über ein Thema oder liegst ruhig und führst dir immer wieder die selbe Konstellation vor Augen. Plötzlich findest du die Lösung – dann war das Theta. Es hat auf einmal „etwas ins Bewusstsein hochgeschoben“, das dir weiterhilft. Du weisst aber überhaupt nicht, wo dieses Wissen auf einmal herkam, warum diese Lösung irgendwie da war. Du hast sie nicht hergeleitet. Lösungen kommen oft „einfach so“ und du weißt, „das ist die Lösung“. Da liefen Prozesse im Gehirn ab, Theta war da aktiv – ohne, dass sie es bemerkt haben.

Hintergrund: Theta Wellen im Gehirn

Alexander Renner Theta Wellen
Grafik: Hugo Gamboa, Eeg theta, CC BY-SA 3.0

Die Schwingungen in unserem Gehirn, die sich zwischen 4 und 8 Hz bewegen werden Theta-Wellen genannt (andere skalieren bei 3 und 7 Hz). Wir haben sie immer, sie sind aber nicht zu jeder Tagesphase dominant. Unser Gehirn schwingt vorwiegend im Theta-Bereich, wenn wir leicht schlafen, träumen, kurz vor dem Aufwachen. Wir kennen aber noch andere Situationen bzw. mentale Zustände, die typisch für Theta sind:

Theta-Beispiele

  • Unterbewusstsein
  • Traumwelt
  • Kreativität
  • plötzliche Eingebungen
  • Intuition
  • Twilight-Zone zwischen Schlaf-und Wachzustand*
  • Schamanische Trance 4,5 Hz
  • tiefe Meditation – Zen-Bereich 6-4 Hz

Wie kannst du damit arbeiten

Jetzt fragst du dich vielleicht: Toll, und wie kann ich das gezielt einsetzen? Es braucht nicht immer die zündende Lebensidee sein. Ich muß nicht gleich eine Romanfigur wie „Harry Potter“ finden und eine Buchserie daraus machen. Die Lösung für meine aktuelle Herausforderung reicht mir schon aus.

Die Infografik beschreibt kurz, woher viele Menschen ihre schöpferische Kraft ziehen, welche Gehirnwellen verantwortlich sind und was sie tun müssen, um gezielt kreative Lösungen finden.

Ich werde dir im nächsten Artikel ein paar simple Wege zeigen, wie du dein Gehirn dazu bringen, das Tor zum Unterbewusstsein und Kreativität zu öffnen. Sorry für den Cliffhanger.

infografik_kreativität

 

Quelle:

* BUDZYNSKI, Thomas. Tuning in on the twilight zone. Psychology Today, 1977, 11. Jg., Nr. 43, S. 38-44.

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Dein Sat Nam – Der Adler im Hühnerstall

sat nam - der adler

Diese Geschichte kam mir gerade wieder zu Ohren. Sie wird dem Meister Nasrudin, einem Weisen aus dem alten Orient, vergleichbar mit unserem Till Eulenspiegel, zugeschrieben. Sie ist sehr tiefsinnig und gespickt mit tiefer Weisheit:

Der Adler und die innere Essenz

Meister Nasrudin erzählte den Bewohnern des kleinen Dorfes, in dem er lebte, eine Geschichte: “ Vor einiger Zeit gelangte ein fremdes Ei zu meinen Hühnern ins Gehege. Ein Huhn nahm das Ei an und brütete es  in seinem Nest aus. Das Küken war ein junger Adler. Er lebte mit den anderen Hühnerküken, pickte und fraß, was Hühner fressen.

Eines Tages flog ein Adler über das Dorf und auch über mein Hühnergehege. Die Hühner unterbrachen sofort, was immer sie gerade machten und stürzten mit großem Gegacker in den sicheren Stall. Nur das Adlerjunge hatte keine Angst, starrte auf den Adler hoch und bekam eine seltsame innere Sehnsucht. Es war ein bisher unbekanntes Verlangen auch so hoch und anmutig in den Lüften zu kreisen. Es verstand aber nicht, was in ihm vorging.

Nun gibt es zwei Enden dieser Geschichte:

Das brave Huhn

Variante 1: Der Adler lebte weiter im Hühnergehege und wurde alt, bis er schließlich starb. Er war unglücklich über sein Leben und seiner lange andauernden inneren Sehnsucht, der er aber nicht nachging. Seine Aufgabe war es, ein Huhn zu werden und in der Hühnergruppe mitzuleben. Aber glücklich wurde er damit nicht.

Das Huhn als Adler

Variante 2: Der junge Adler war fasziniert, wie anmutig und edel der große Adler durch die Lüfte gleitete. Er sprang und flatterte auf das Dach des Hühnerstalls und versuchte ebenfalls zu fliegen. Oft fiel er in den trockenen Staub und wurde von den anderen Hühnern verlacht. Doch eines Tages gelang es ihm tatsächlich mit ein paar Flügelschlägen durchs Gehege zu fliegen. Das spornte ihn so an, daß er in kurzer Zeit fliegen lernte und wie der große Adler anmutig hoch oben im Himmel gleitete. Fortan führte er das Leben eines großen Adlers.“

Die innere Essenz

Was den Adler im Hühnergehege antrieb, war seine innere Essenz. Seine Bestimmung. Egal in welcher Umgebung du aufwächst oder wo du hinkommst. Du bist auf dieser Welt, weil du EINE Bestimmung hast. Es ist deine Essenz. Es ist der Grund, warum du auf der Erde bist. Darum bist du angetreten. Und diese innere Essenz wird sich melden. Immer wieder. Sie wird dich auffordern, ihr nachzugehen. Es ist ein inneres Feuer, das zur Glut wird und schliesslich nur als Funke übrig bleibt, wenn du ihm nicht folgst.

Du wirst aber womöglich daran gehindert, dein inneres Feuer überhaupt zu bemerken. Du lebst in einer Umgebung, in der man deine wahre Bestimmung nicht erkennt. Du hast Aufgaben und bist Erwartungen und Regeln ausgesetzt, innerhalb derer du dich entwickelst und erzogen wirst. Die Energie deiner Seele, deiner inneren Essenz wird abgezogen. Sie fliesst in die Entwicklung deines sozialen Ichs: Der Persönlichkeit, die du im Alltag wirst. Die innere Essenz verliert mehr und mehr. Das Feuer wird kleiner, schwächer und seltener.  Der Funke sprüht nur noch, wenn ein direkter Lufthauch darauf trifft. Deine Persönlichkeit entfernt sich weiter und weiter von der inneren Essenz. Du bist nicht mehr mit ihr verbunden und damit auch nicht mehr mit dir verbunden. Die Glut aber glimmt tief in dir immer weiter, bis zu deinem letzten Tag.

Auf der Suche nach der inneren Essenz

Wir leben gerade jetzt in einer extrem spannenden Zeit. Nie waren so viele Menschen auf der Suche nach ihrer inneren Essenz. Sie wissen, dass es sie gibt. Sie wissen, daß da etwas sein muß. Und sie wissen, dass sie ihr viele Jahre die Energie geraubt haben, bis schließlich der letzte Funke erlosch. Die Glut aber ist noch da.

Wenn auch du nicht weißt, was deine innere Essenz ist. Wenn du nicht weißt, wofür du angetreten bist oder was deine Bestimmung ist, dann suche danach. Die Glut ist solange du lebst, wieder entfachbar. Schenk ihr Energie. Stochere nicht mit einem Stöckchen im früheren Feuer und heutigen Aschehaufen herum, bis du es findest. Nimm einen starken Laubbläser und puste die Asche beiseite. Du wirst das Stück Glut finden und wieder entfachen. Schenk ihr die Energie, die du ihr einst geraubt hast. Deine Freunde werden dich dann vielleicht nicht mehr erkennen, weil du deine Persönlichkeit veränderst. Du nährst aber damit dein inneres Feuer und lebst nach der inneren Essenz. Dein SAT NAM. Das wünsch ich dir.

 

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Gong-Bad in Karlsruhe im Omega-Zentrum

Gong-Bad

Du hast am Samstag, den 13. Mai und 17. Juni 2017 die Möglichkeit, an einem langen Gong-Bad in Karlsruhe im Omega-Zentrum teilzunehmen. Ich spiele dort im Rahmen der Karlsruher Gongausbildung am Samstag abend für die Gong-Schüler und für dich!

Gong-Bad in Karlsruhe

Omega-Zentrum
Pfinztalstraße 73
76227 Karlsruhe-Durlach

Dein Beitrag: 18 Eur

Samstag, 13. Mai 2017 und

Samstag, 17. Juni 2017

Zeit: von 19:00 bis ca. 21:00 uhr

Melde dich bitte per E-Mail vorher an.

Anmeldung für 18 Eur pro Teilnehmer
Gong-Bad Karlsruhe

Mitbringen: Trage bitte bequeme Kleidung, bringe eine (Yoga)-Matte und eine Decke mit.

Spüre die Gongs

Die Klangwellen des Gongs sind so stark, daß die Teilnehmer eines Gong-Bades sie am ganzen Leib spüren können. Dieses Gong-Spüren unterstützt sie dabei, sich wegtragen zu lassen und sich vom Alltag zu lösen. Der Gong klingt nicht durch den Schlag seines Spielers, er ertönt durch den Sound, der vom letzten Schlag zurück kommt und vermischt sich mit ihm zu einem neuen Klang. Und mit jedem einzelnen Gongschlag addiert sich der Widerklang des Gongs zu einem Klangraum, der die Zuhörer hinfort trägt – der Resound.

Wirkung des Gong-Bades

Das Gong-Bad dient der Entspannung. Anspannungen sollen losgelassen werden. Die Frequenzen der Gongs und seine Klangwellen bringen die Teilnehmer zurück zu ihrem Ursprung. Sie erleben den eigenen Urklang wieder. Diese Wirkung schafft eine tiefe Geborgenheit und Sicherheit. Es ist wie eine Art Wieder-Geburt. Der Verstand wird ausgeschaltet, der Körper gibt sich völlig dem Erleben der Gongs hin.

Für wen ist das Gong-Bad geeignet

Gong-Bäder sind grundsätzlich für jeden Erwachsenen oder Jugendlichen geeignet. Es braucht dazu keine Vorkenntnisse, Ausbildungen oder Erfahrungen. Man sollte nicht direkt nach dem Essen ein Gong-Bad geniessen. Kinder haben es oft während eines Gongbades schwer, längere Zeit völlig ruhig zu liegen. Häufiges Bewegen sorgt oft bei anderen Gong-Bad Teilnehmer, daß sie nicht völlig entspannen können.

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Dankbarkeit – Ändere deine innere Einstellung

Dankbarkeit-gratitude

Häufig denken wir im Alltag aus einem Mangel heraus. Ich will heute mal etwas dagegesetzen: Dankbarkeit im Kleinen. Sei jeden Tag für etwas, das du hast oder bist dankbar. Gib dir das Gefühl, daß das, wofür du dankbar bist, etwas Tolles und nicht Selbstverständliches ist.

Dankbarkeitsübung – So geht´s

Die Übung selbst ist ganz einfach. Suche dir anfangs eine feste Zeit aus, an der du für etwas dankbar sein willst. Das ist nur, um es nicht zu vergessen. Die Tageszeit ist ansonsten ega. Beispielsweise beim Zähneputzen morgens, am Ende der Meditation, abends beim Bettgehen ect. Wenn du es trotzdem noch vergisst, stell dir am Handy einen täglich wiederholenden Kalendereintrag „Dankbarkeit“ zu einer festen Uhrzeit. Immer wenn der Termin aufpopppt denke kurz bewusst nach und sei für etwas dankbar.

Das kann die eigene Gesundheit sein, der Partner, die Kinder, das Auto, die Fähigkeit, 20 km laufen zu können, die erlebte Kindheit. Egal was. Etwas. Jeden Tag Eins. Nur Eins.

Die Wirkung

Was tust du da? Du arbeitest an einem kleinen Schräubchen im Unterbewusstsein. Dort sind unser Programme, Muster, Gewohnheiten ect. aktiv. Sie steuern uns. Es ist aber nicht so, dass wir da nicht rankämen. Es dauert nur und erfordert etwas Beharrlichkeit. Aber ey. Andere haben das  in der Vergangenheit auch gemacht: dich programmiert. Also muß es dir doch wert sein, deine eigenen Programme umzuschreiben, statt nach anderer Leute Muster aus der Vergangenheit zu leben. Nicht wahr?

Ein kleines Rädchen aus dem mehrere werden können und dann auch mal ein grosser Schieber, wie an einem Mischpult im Musikstudio. Mit deiner täglichen Aufgabe bringst du diese veränderte Sichtweise auf die Dinge in dein Gedankensystem. Es soll ein Automatismus werden, nicht vom Bewusstsein gesteuert, sondern von selbst kommen.

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Fragen an dich selbst: Mind Change

mind-change-fragen an dich selbst

Unsere inneren Standpunkte und Hintergründe treten durch Fragen an sich selbst am besten hervor. Machen wir heute mal eine kleine Innenschau, um vorhandene Denkprozesse und Muster zu erkennen und vielleicht auch ein wenig zu ändern. Mind Change ist das Zauberwort.

Eingeschränkte Wahrnehmung

Zuerst betrachten wir, woraus wir uns unsere Welt zusammenbauen. Die Fragen dabei sind:  „Was nehmen wir auf und was versäumen wir alles? Welche Sinneseindrücke kommen durch und werden in Wertungen und als Wahrnehmung gespeichert?“ Viele davon filtern wir automatisch weg. Wir machen uns die Welt alá Pipi Langstrumpf wie sie uns gefällt. Das ist schliesslich unsere Realität.

Aber ist das die Realität? Nein, es ist deine Realität. Wir leben in tausenden Parallel-Welten.

Was wir im Alltag aufnehmen

Wir erleben also eine Art „Welt“ um uns herum, nehmen Dinge auf und andere nicht und basteln uns daraus unsere Realität. Ok. Aber worauf fokussieren wir uns da überhaupt und warum genau darauf? Der Knackpunkt ist die Art, wie und was wir evaluieren, also aufnehmen, bewerten, einsortieren, überprüfen, gewichten und schliesslich speichern. Und das ist die Art, wie wir fühlen. Diese Evaluierungen können wir am Einfachsten in Fragen an dich selbst ausdrücken.

Großrechner vs. Gehirn

Stell dir einen alten Großrechner vor, Mainframes hießen sie. Zur Bedienung dieser Großrechner gab es Spezialisten, die Operatoren. Die einzige Art, wie man aus diesen Mainframes Informationen bekam, war danach zu fragen. Sie haben nur Informationen Preis gegeben, wenn man sie danach fragte. Wo kein Wissen, keine Antwort war, hat er nach einer Frage auch nichts ausgegeben. Das kennen wir heute noch: wenn der PC nichts findet, sagt er, „nichts gefunden“.

Unterschied zwischen Gehirn und Großrechner

Unser Gehirn arbeitet da ähnlich. Du stellst eine Frage und erhältst sofort eine Antwort. Häufig ist also schon was gespeichert. Der große Unterschied zwischen deinem Gehirn und den alten Computern ist: Wenn du dein Gehirn mit der tiefen Erwartung nach einer Antwort fragst obwohl da noch nichts gespeichert ist, dann kommt auch eine Antwort in diese Richtung. Sie kommt eben auch, wenn nach schnellem Dafürhalten keine da gewesen wäre. Gibst du deinem Gehirn lange genug Zeit nachzudenken, kommt eine Antwort. Keine Fehlermeldung. Das Gehirn findet die Lösung.

Ein typisches Beispiel einer solchen tiefergründigen Fragen ist: Warum mache ich das immer so?
Gibst du deinem Gehirn nun lange genug Zeit, dann kommt auch die Antwort. Ganz sicher. Gib dich dabei nicht einfach zufrieden mit Schnellschüssen wie: „Weil ich das halt so gelernt habe.“ Es geht viel tiefer. Gib dir Zeit und die wirkliche Antwort kommt.

Anders herum die Frage: Warum bist du in XY (Platzhalter, denke dir was aus) so erfolgreich? Frage dich das jetzt. „Du machst es einfach so, wie du es gelernt hast?“ Nein. Frage weiter. Das geht tiefer. Es steckt viel tiefer in dir drin.

Es kommt zu dir hoch, und es schwingt immer eine Emotion mit. „Weil ich gut bin? Weil ich in diesem und jenem Punkt besser bin. Ja. Das stimmt. Da mache ich es richtig gut.“

Unsere Fragen zeigen, wie wir sind und wie wir uns fühlen. Sie sind der Fokus. Gewohnheitsmässige Gefühle, habitual emotions, nennt man sie. Sie sind stets verbunden mit deinen Mustern und Programmen.

Die Gefühle, die du fühlst kommen daher, worauf du dich konzentrierst. Sie kommen, weil du diese Fragen andauernd stellst.

Fragen, die ein ungutes Gefühl auslösen

  • Warum mache ich das immer so?
  • Wieso passiert mir das immer?
  • Weshalb gebe ich so schnell auf?
  • Warum bin ich so wenig ausdauernd?

Sie beinhaltet verdeckt bereits eine bestimmte Antwort. Eine Frage, die bereits eine bestimmte Antwort impliziert, bringt dein Gehirn dazu, auch die entsprechende Antwort zu liefern. Das geht am schnellesten, denn sie dockt gleich an der implizierten Ressource an.

Und schon bist du in einer Schleife, die sich um die bereits vorprojezierten Antwort dreht. Oft wird auch eine Spirale nach unten daraus.

Fragen, die ein gutes Gefühl auslösen

  • Was muß ich ändern, damit mir das das nächste mal nicht wieder geschieht? Was kann ich daraus lernen?
  • Was muss ich tun, damit ich länger durchhalte?
  • Was ist jetzt nötig und was muss ich dauerhaft ändern, damit ich langfristig konstanter, ausdauernder und kraftvoller werde?

Das geht noch besser:

Wie kann ich ausdauernder werden und den Weg dorthin mit Freude geniessen?

Wir lieben Freude, Spass und Belohnung. Da stecken im Gehirn die Hormone Serotonin, Dopamin und Cortisol dahinter

Noch eine Frage dazu: Was ist das Tolle daran, dass ich das herausgefunden habe und machen will?

Kann daraus eine Spirale nach oben werden? Wenn man sich nach unten ins Down programmieren und fragen kann, dann doch auch nach oben, oder?

Ändere deinen Fokus durch andere Fragen

Die Antwort ist: Änderen Deinen Fokus. Das geht durch die andere Art fragen zu stellen.
Frage nicht nach Probleme oder Schuld oder Gründe für etwas. Frage statt dessen nach Wegen da heraus, nach Lern-Möglichkeiten, nach Schritten nach Vorne.

Verharre nicht in der Vergangenheit

Du darfst dabei nicht in der Vergangeheit verharren und sie nach Gründen sezieren. Stelle Fakt fest, was geschehen ist und bestimme schnell: „Wo soll es hingehen? Was muss ich dafür tun, auch damit es mir dorthin gut geht“
Und los gehts.

Mit Fragen lenkst du dich sich selbst, also dein eigenes Gehirn, den Mind, die Ausrichtung. Denn die Lösungen sind in dir. Du trägst alles mit dir, eingie davon im Bewusstsein sofort abrufbar für viele Bereiche. Andere lassen den Schatz im Unterbewusstsein schlummern. Sie müssen es erst hervorholen. Das macht das Unterbewusstsein aber von selbst, wenn aus den Fragen, der Weg und der Drang hervorgerufen wurde.

Frage nach Ressourcen

Fragst du dich: „Kann ich wirklich ausdauernder werden?“ Dann schwingt der Ton des Zweifels bereits mit. Deine inneren Saboteure warten schon. Sie werden kommen und sich in den Weg stellen. Fragen des Zweifels öffnen die Ressourcen des Zweifels. Fragen, warum etwas so ist, suchen nach Anworten, warum es so ist. Sie suchen aber nicht nach Wegen, wie es besser werden könnte. Das leuchtet ein, oder?

Es kommt also auf die Frage an. Bilde Gewohnheitsfragen die dem Ziel nachstreben und eine für dich positive Emotion auslösen.

Tägliche Übung: Frage stellen

Tausche die Fragen in deinem Gehirn aus

Machen wir eine kleine Übung, eine Frage-Stell-Übung. Die Aufgabe besteht darin, dir täglich mindestens einmal eine Art der Frage zu stellen, die nach vorne gerichtet ist und eine positive Schwingung mitbringt, um dich zu motivieren.

Jeden Tag eine Frage. Damit es nicht im Alltag untergeht, stelle dir im Handy einen sich täglich wiederholenden Termin zu einer für dich guten Uhrzeit ein. Morgens, wo du noch frisch bist? Abends, wenn die Ruhe einkehrt? Wähle selbst. Jeden Tag stellst du dir eine postivie Gewohnheitsfrage. Das dauert anfangs vielleicht sogar ein wenig, weil dein Geist sich erst an diese neue Art gewöhnen muß. Aber mit jedem Tag kommt diese Frage schneller und klarer.

Das ist jetzt nichts Zusätzliches, denn du denkst ja eh die ganze Zeit. Jetzt denkst du an diesem Zeitpunkt halt einmal anders. Das ist nichts Großes. Also los! Denke jeden Tag einmal eine Frage. Nach einiger Zeit kommt plötzlich eine mitten am Tag völlig ausser der Reihe. Langsam fängst du an, andere Fragen zu stellen.

Wenn etwas schief gelaufen ist in der Arbeit, warum weiter nach Schuld fragen? Wer ist dafür verantwortlich? Wer hat das genehmigt? Wie konnte es dazu kommen?

Die Alternative:

Was kann ich daraus lernen? Wie können wir es besser machen? Was müssen wir tun, damit wir künftig XY (Platzhalter einsetzen) gleich so erreichen?

Beispielfrage

Was muss ich genau machen, um ausdauernder zu werden? Ich will nicht ständig so schnell aufgeben. Also worauf kommts an? Was sind die ersten Punkte? Ich möchte dran bleiben. Ich freue mich auf das erste Hindernis, an dem ich das ausprobieren kann.

Die Grundformulierung ist: Was muss ich tun, um…

Die bekannte Grundformullierung mit der Spirale nach unten ist: Warum mache ich … Wieso muss ich… Die lassen wir jetzt weg.

Einwand, aber…

Kommt von deinem Mind oder von einem Gesprächspartner der Einwand auf z.b.: Was macht mich momentan am Glücklichsten und Zufriedensten? “ Gar nichts. Ich bin nicht glücklich und zufrieden.“ Dann ändere die Frage so: „Stell dir nur mal vor du wärst es. Was würde dich am Glücklichsten und Zufriedensten machen?“

Hintergrund: Dein Gehrin wird nun um eine Denkschleife mehr gebeten, sich den Zustand, den es vorher verneint hat, vorzustellen und dann die Antwort zu geben. Dein Gehirn oder das deines Gegeübers kann das.

Eine neue Art des Fragens zur Änderung der inneren Einstellung.

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Angewohnheiten ändern – Changing Habits (Teil 2)

changing habits

Im ersten Teil dieses Zweiteilers, „Alte Angewohnheiten, neue Angewohnheiten – Changing Habits„, ging es um die drei Arten der Änderungen von Angewohnheiten und ihre Schwierigkeitsgrade. Ich habe dir die 5 Auslöser von Automatismen und Angewohnheiten gezeigt. Jetzt gehen wir genauer darauf ein, wie man sie ändern kann.

Angewohnheiten ändern – Changing Habits

Suche dir eine Angewohnheit aus, die du verändern möchtest. Nur probehalber. Eine. Denke über die Angewohnheit nach. Was ist der Auslöser? Wann führst du sie aus?  Was ist die Belohnung, die dein Gehirn erwartet? Ich suche mir auch ein Beispiel aus: Der Espresso nach dem Mittagessen. Damit spiele ich jetzt den Weg für dich durch. Mach du das auch mit deiner Angewohnheit.

  • Wann trinke ich den Espresso: Immer nach dem Mittagessen
  • Welche Belohnung erwartet mein Gehirn: Einen Wach-Leistungs-Glücks-Kick. Wer´s genau wissen will: Koffein hemmt GABA-, Adenosin- und ATP-Rezeptoren. Anschliessend kommt es zur Freisetzung von Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin (1).
  • Welche Handlung geschieht vor dem Espresso-Trinken: Das Mittagessen. Ich trinke ihn direkt danach, egal ob alleine zuhause, oder mit Kollegen in der Arbeit oder auf einem Seminar im Hotel.

Hier alle Fragen für dich:

  1. Zu welcher Zeit/ welchem Zeitpunkt führst du deine Angewohnheit aus? Wann würdest du sie nicht ausführen? Das muß keine Uhrzeit sein. Denke an: Immer wenn ich in die Küche komme, gehe ich zum Kühlschrank.
  2. An welchem Ort führst du sie aus und wo würdest du es nicht tun?
  3. Wie fühlst du dich kurz davor?
  4. Sind andere Menschen mit dabei? aktiv sogar? wie?
  5. Was machst du direkt vor deiner Angewohnheit?

Diese Fragen solltest du bearbeiten, damit du dir die Hintergründe über deine Angewohnheit bewusst machst. Ansonsten handelst du wie ein programmierter Roboter oder pawlowscher Hund.

Denke sehr genau über diese Fragen nach. Gehe in Ruhe in dich und schreibe es jeweils auf. Die innere Achtsamkeit hilft dir. Wenn du die Augen schließt und darüber meditierst, kannst du sogar an dein Unterbewusstsein über deine Angewohnheit rankommen. Die Informationen, die dann fliessen, sind oft noch viel wertvoller.  Wenn du schließlich deinen Trigger, den Reiz, deiner Angewohnheit kennst, kannst du dich an die Änderungs-Strategie machen.

Leicht: Die Angewohnheit ändern

Jetzt überlege dir, was du an deiner Angewohnheit ändern willst. Denke an die Schwierigkeitsgrade aus dem ersten Teil dieses Artikels. Am einfachsten wäre es, die Angewohnheit zu belassen und nur etwas an ihr zu ändern. Schwieriger wird´s, die Angewohnheit ersatzlos zu streichen. Also?

Ich will das Espresso-Trinken nach dem Mittagessen weglassen und auf ihn verzichten.

Erster Schritt: Die Angewohnheit belassen, aber abändern.

Ich trinke also weiter Espresso, ändere aber etwas daran. Ich wechsle auf entkoffeinierten Espresso. Der Geschmack bleibt. Ich hoffe auf den Placebo-Effekt (2). Beim Kaffee wäre das die Programmierung durch die Sinneseindrücke Geschmack und Geruch, die mir Vorgaukeln würden, es wäre der „normale“ Espresso und ich würde keinen „Entzug von der Droge Koffein“ bemerken. Mal schau´n.

Mach eine „Challenge“ draus

Ich zeige dir ein paar Hilfsmittel und Tricks.

  1. Mach eine Challenge draus. Einen Plan. Eine Herausforderung mit Zeitangabe, Zielbeschreibung und den Weg dorthin. Du kannst dich an dem Plan zur Kalt-Duschen-Challenge orientieren. Bei mir könnte das sein: 40 Tage keinen koffeinhaltigen Espresso nach dem Mittagessen trinken.
  2. Erzähle es weiter. Sags deinen Kollegen in der Arbeit, deiner Familie zu Hause, poste Bilder in deinen Social-Media-Kanälen. Schreib einen Blogbeitrag. Das schafft eine Art „innerer Druck – das muss ich jetzt aber schaffen“. Oft erhältst du aber auch Zuspruch oder Warnungen von deinem sozialen Umfeld: „Ich dachte, du trinkst nur noch entkoffeiniert?“
  3. Leg eine Belohnung fest. Die Belohnung soll messbar sein, beispielsweise in Geld oder Zeit. Wenn du deine Challenge geschafft hast, dann belohne dich mit etwas, das du dir sonst nicht gönnst. In meinem Falle: Ich gehe einmal unter der Woche später zur Arbeit und vorher in ein tolles Frühstückskaffee und frühstücke dort das Beste was sie auf der Frühstückskarte haben. Dazu trinke ich entkoffeinierten Kaffee. Das recherchiere ich und lege den Wert in Zeit und Geld fest.
  4. Leg fest, was mit der Belohnung geschieht, wenn du es nicht schaffst. Sollte ich meine Challenge nicht schaffen, dann spende ich das Geld, das ich für mein mondänes Frühstück und den Gegenwert für die Freizeit von der Arbeit erhalten hätte, an eine mir sehr unangenehme Stelle oder Organisation. Das soll ruhig etwas „schmerzhaft“ sein und Widerstände hervorrufen. Bei mir könnte das z.B. eine Parteispende für die AfD oder NPD sein.

Vorteil: Mit diesem kleinen Schritt wecke ich die inneren Widerstände nicht so sehr. Der Schweinehund bleibt ruhig und schläft weiter. Ganz im Gegenteil verliefe es, wenn ich sofort die ganze Angewohnheit wegliesse, also von einem Tag auf den anderen keinen Espresso mehr nach dem Mittagessen tränke.

Mache nun ein erstes Zwischenfazit: Wie geht es dir? Wie schwer fiel dir die Veränderung? Bist du bereit für den nächsten Schritt? Brauchst du noch so einen vorsichtigen oder traust du dich etwas weiter vor?

Zweiter Schritt: Die geänderte Angewohnheit weiter verändern

Du hast nun deine Angewohnheit verändert und bist gerade dabei sie zu etablieren. Der Schritt war nicht so groß, dass er dich überfordert hätte. Du bist motiviert, hast dir deine Belohnung gegönnt und vielleicht sogar die Anerkennung der Menschen deiner Umgebung. Das ist schön. Machen wir weiter im Espresso-Kill.

Ich würde mir nun zutrauen, den jetzt entkoffeinierten Espresso jeden 2. Tag nach dem Mittagessen wegzulassen. Seien wir mal ehrlich: Ich weiß doch, dass da kein Koffein mehr drin ist. Also was soll das? Da kann ich auch damit anfangen, ihn wegzulassen. Damit mir das nicht so schwer fällt oder doch die inneren Saboteure kommen, gönne ich ihn mir noch jeden zweiten Tag. Erst mal.

Ich mache wieder eine Challenge für 40 Tage: Jeden zweiten Tag lasse ich den Espresso nach dem Mittagessen weg. Ich gehe wieder die 4 Punkte wie beim ersten Schritt durch.

Deine nächsten Schritte sind analog dem zweiten. Gib dir so viele Schritte, wie du brauchst. Du hast Zeit. Schließlich wurde Rom auch nicht an einem Tag erbaut. Also arbeite an deinem Ziel, gönne dir aber die kleinen Schritte.

Angewohnheit der Angewohnheits-Änderung

Irgendwann bist du bei deinem x-ten Schritt oder deiner soundsovielten Angewohnheit, die du änderst. Dein Unterbewusstsein wird neu programmiert. Der zusätzliche Programm-Code heisst: Du bist im ständigen Zustand der Änderung einer Angewohnheit. Dein Unterbewusstsein sagt sich irgendwann: Aha, ok. Was kommt nun? Aha. Jetzt will er mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren. Ts. Dann mach halt *gähn*

Du kannst das nach und nach steigern. Beginne mit einer kleinen Test-Angewohnheit, bevor du dich an die ganz große Nummer wagst. Lerne dich und deine Handlungsmuster kennen, krieg heraus, wie du tickst und programmiert bist. Dann arbeite damit. Mache dir das Wissen zu nutze und handle nicht dagegen.

Es liegt an deinem Gehirn

Du weisst nun, wie du tickst. Dein Gehirn ist der Schlüssel von allem. Es stammt aus uralten Zeiten und ist auf Effizienz und Ökonomie angelegt. Es muß Energie sparen. Deshalb funktioniert so viel in Mustern und Programmen, die automatisch laufen. Damit kannst du mit kleinstem Aufwand, am häufigsten und die maximalen Belohnungen einheimsen.

Du bist dafür die kleinste Einheit, ein einzelner Mensch. Das gleiche Prinzip funktioniert auch bei Organisationen wie Familien, Verwaltungen oder ganzen Firmen.

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Quellen:

  1. Steckbrief Koffein, Dr. Jochen Müller, 2015, Internet, dasgehirn.info,
  2. Ich denke, also spinn ich, Daniel Rettig, Jochen Mai, 2012, Deutscher Taschenbuch Verlag, Placebo-Effekt bei Kaffee, S. 181 ff
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Alte Angewohnheiten, neue Angewohnheiten – Changing Habits (Teil 1)

Alte Angewohneheiten, neue Angwohnheiten - Changing Habits

Fällt es dir auch so schwer, neue Angwohnheiten zu etablieren oder alte Angewohnheiten zu ändern? Ich erzähle dir, woran das liegt und was du tun kannst, das zu ändern – Changing Habits. Es ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, wie´s geht und wie man mit den eigenen Mustern und Programmen umgehen muß, damit´s klappt.

In diesem Blogpost gehts erst einmal um die veschiedenen Arten von Angewohnheiten, worin sie sich unterscheiden und welche Merkmale sie haben. Der zweite Teil zeigt dir, wie du es anstellen kannst, Angewohnheiten zu ändern. Ein Plan sozusagen.

Alte Angewohnheiten, neue Angewohnheiten

Wenn du neue Angewohnheiten einführen oder alte Angewohnheiten abschaffen willst, dann lies hier genau, worin sie sich unterscheiden und warum das Eine leichter fällt, als das Andere. Mir hat diese Einteilung sehr viel geholfen. Sie war sozusagen ein Augenöffner.

Leichter: Vorhandene Angewohnheiten ändern

Beginnen wir bei dem, was uns am leichtesten fällt: Das Ändern von bereits vorhandenen Angewohnheiten. Wenn etwas, das du schon kennst und etabliert hast, nur abändern mußt, ist das wesentlich einfacher, als von vorne anzufangen. Du bist in deinem Auto-Modus, handelst also halb automatisch und sollst daran ein paar kleine Schräubchen drehen. Das geht ganz gut.

Beispiel: Kalt Duschen

In meiner Challege habe ich den Weg bereits deutlich aufgeführt. Das fällt vielen sehr schwer. In Wirklichkeit gehört es aber zu den einfachen Änderungen. Du duschst jetzt bereits täglich oder jeden zweiten Tag warm. Vielleicht hast du sogar eine Reihenfolge, wie du dich duschst. Das läuft. Nun die kleine Änderung: Statt warmes Wasser nimm kaltes Wasser. Den Rest kannst du lassen.

Beispiel: vegetarisch Essen

Hier haben wir den gleichen Mechanismus: Du isst bereits jetzt jeden Tag. Mal mit Fleisch, mal ohne. Da steckt jeweils keine Absicht dahinter. Fleischprodukte gehören einfach dazu. Nun sollst du sie eintauschen. Anfangs noch gegen Fleisch-Ersatzprodukte alá Veggi-Leberwurst mit Majoran, Aufschittwurst aus Soja und soweiter. Die Angebote im Supermarkt sind voll davon. Die Umstellung ist nicht wirklich groß. Nur eine Abänderung.

Schwerer: Eine neue Angwohnheit etablieren

Schon etwas schwerer wirds, wenn wir neue Gewohnheiten einführen wollen. Das gilt dann, wenn an der Stelle vorher nichts war. Also kein Tausch, sondern wirklich was Neues und Ungewohntes. Die Schwierigkeit liegt darin, den Auto-Modus, in dem wir an der Stelle laufen, zu unterbrechen und ein neues Rädchen einzubauen. Dabei kann es sich um einen Zeitpunkt handeln: „Ich putze mir immer vor dem Frühstück die Zähne“ . Es kann aber auch eine Handlung sein: „Wenn ich Fußball gucke, gehört einfach ein Bier dazu“. Nun sollen wir etwas Neues dauerhaft hinzufügen, ohne ewas wegzulassen:

Beispiel: morgens meditieren

Jeden morgen 15 Minuten meditieren. Egal ob zu hause, bei den Eltern, im Urlaub oder auf Geschäftsreise im Hotel. Irgendwo in die Morgeroutine wird die Meditation eingebaut, das Rädchen sozusagen montiert. Bei mir sah das so aus: Aufstehen, Bad-Routine, in den Gong-Raum zur Meditation und anschliessend Frühstück machen. Die neue Gewohnheit „morgens meditieren“ wurde zwischen der Bad-Routine und dem Frühstück-Machen eingebaut.

Beispiel: jeden zweiten Tag laufen

Du willst anfangen zu Laufen. Jeden zweiten Tag gehts raus, die anderen Tage ist Regeneration angesagt. Deine Wochenroutine besteht aus Job an den Arbeitstagen und Freizeit am Wochenende. Dazu noch Familie? In diesen Ablauf sollst du das Laufen jeden zweiten Tag integrieren, ohne daß was wegfällt.

Oft richtig schwer: Eine Angewohnheit ersatzlos streichen

Die für viele schwierigste Übung besteht darin, eine etablierte Angewohnheit ersatzlos zu streichen. Kein Tausch. Kein Trick. Weg damit. Bleiben wir beim Auto-Modus und den Rädchen, die dich den ganzen lieben Tag lang funktionieren lassen. Sie geben dir Halt und strengen dich nicht an. Nun sollst du in das Getriebe eingreifen und eins dieser Rädchen herausnehmen, ohne daß das ganze Gefüge zusammenbricht. Du schaltest an dieser Stelle von Auto-Modus in den bewussten manuellen Betrieb um. Du musst an dieser Stelle für jede kleine Handlung eine eigne Entscheidung treffen. Das geht, bis du so weit bist, wieder in den Auto-Modus umzuschalten. Oft sind noch Nachjustierungen nötig.

Beispiel: Aufhören zu rauchen

Der Klassiker. Jemand will aufhören zu rauchen. Was fällt daran so schwer? Ich betrachte das abseits körperlicher Suchtstoffe, die aufs Gehirn, das Nervenzentrum und den Organismus wirken. Das ist ein wenig isoliert betrachtet, bringt uns bei den reinen „Gewohnheiten“ in dem Beispiel aber weiter. Nur das Rauchen auzuhören, bedeutet eine tief sitzende Gewohnheit ersatzlos zu streichen. Die Auslöser kommen vielfach „jetzt eine anzuzünden“. Jedes einzelne Mal muss die bewusste Entscheidung getroffen werden, nein. Die Boten, innen Saboteure, Geister und wie du sie nennen willst, werden dagegen reden und einen Zwang ausüben. Es ist also nicht eine Entscheidung dagegen, sondern es sind viele kleine Entscheidungen gegen die Entscheidung, gegen die Quälgeister. Das macht es so schwer.

Grundfragen

Eine Angwohnheit wird nicht durch die bewusste Einzelentscheidung ausgeführt, sondern durch gespeicherte Automatismen. Ein Auslöser sorgt für die Handlung. Man nennt das in der Psychologie „Trigger“. Die Forschung spricht hier von nur fünf Kategorien:

  • Standort
  • emotionaler Zustand
  • Zeit
  • andere Menschen
  • direkt vorangehende Handlung

Gehen wir mal genauer drauf ein:

Dein Standort

Der Ort, an du dich gerade aufhältst, kann so ein Auslöser sein. Wenn ich z.B. in einem Hotel ankomme, räume ich sofort den Inhalt meines Koffers in den Schrank bzw. ins Bad. Damit besetze ich das Zimmer und mache es zu meinen Ersatz-Zuhause. Andere zupfen an ihrem Hemdkragen, wenn sie ausserhalb ihrer Wohnung vor einem Spiegel stehen, z.B. im Aufzug oder einer öffentlichen Toilette.  Hast du auch so einen Tick, der von deinem Standort ausgelöst wird?

Emotionaler Zustand

Viele Emotionen lösen bestimmte Handlungen in uns aus. Das könenn Freude, Stress, Frust, Wut oder Entspannung sein. Du merkst es dann oft, wenn es dir wieder passiert ist.  Das kann bei Nervosität Fingernägelkauen sein oder unkontrolliertes Einkaufen mit leerem Magen. Du bist in einer entspannten Umgebung, z.B. im Urlaub, der Wein schmeckt so gut. Du kaufst 3 Kisten und bringst sie mit nach Hause, wo er gar nicht mehr so gut schmeckt. Das nächste Mal ist es der Schinken am Stück, dann ein Kistchen Zigarren ect.

Wir agieren, obwohl wir den Effekt kennen, wie ungesund, teuer oder unnötig diese oder jene Handlung ist. Aber meist winkt eine Belohnung: das gute Gefühl dabei oder direkt danach – für kurze Zeit. Sind die Endorphine verbraucht, folgt die Ernüchterung. Ach ja, wieder reingefallen. Denkt mal nach: Welche Emotionen verleiten dich zu bestimmten Handlungen?

Uhrzeit

Manche Gewohnheiten hängen an bestimmten Uhrzeiten. Bei meinen Eltern gibts nachmittag um 14:30 Uhr Kaffee. Früher war das 15:00 Uhr. Dem wird alles untergeordnet. Die Verdauung ist so getrimmt, dass pünktlich um 12:00 Uhr der Magen knurrt: „Oh, schon 12.00, ich hab Hunger“. Denk mal nach: Du hast sicher auch so eine zeitgebundene Angewohnheit.

Andere Menschen

Sind Menschen untereinander im Kontakt, wirkt das oft ansteckend, je nach Gruppe und Zugehörigkeit.  Du kennst das vielleicht als Erwachsener, wenn du zuhause bei den Eltern bist, trinkst du nachmittags Kaffee und isst Kuchen dazu. Daheim bei deiner Familie oder mit Partner machst du das nicht. Oder in der Arbeit mit Kollegen geht man zusammen nach dem Essen noch an den Espresso-Stand, ganz automatisch rituell. Kennst du an dir derlei Angewohnheiten, denen du nur eher in bestimmter Gruppenzusammensetzung nachgehst?

Direkt vorangehende Handlungen

Häufig lösen gerade eben ausgeführte Handlungen eine darauf folgende Routine aus. Beispiel: Du steigst in die S-Bahn ein und setzt dich hin. Folgehandlung: Du holst dein Handy heraus. Unser Teenager im Haus hatte ein paar Monate lang folgenden Tick: Kam in die Küche und öffnete erst mal den Kühlschrank. Die beiden Handlungen haben nichts direkt miteinander zu tun. Der Routineeffekt kommt durch die „gefühlte“ Belohnung, etwas zu „erhalten“, das es ohne die vorangegangene Handlung nicht gegeben hätte.

 

Wie du nun eine Angwohnheit loswirst, besprechen wir im zweiten Teil des Artikels. Vielleicht überlegst du dir schon mal eine und checkst ab, unter welche Kategorie sie gehört. Dann finden wir möglicherweise einen Weg…

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Nasendusche – Nasenspülung

Nasenspülung - Nasendusche

Bevor du der saisonalen Werbemacht in der Apotheke erliegst, hier eine kleine Erinnerung: Denk an die gute alte Nasendusche aka Nasenspülung. Vorbei sind die Zeiten von Schnee und Eiskälte. Wir erleben mehr den Dauerherbst. In dieser Zeit verschnupfen viele von uns öfter und für kürzere Zeit. Schnupfen ist eine Art der Verschleimung.

Verschleimung ist erst mal gut

Der Körper bildet in den Atemwegen Schleim, um „Schadstoffe“ zu binden und auszuscheiden. Schnupfen und Verschleimung sind also erst mal gut und mehr eine Art der Entgiftung und inneren Reinigung. Deshalb sollte man auch keine Mittelchen gegen diese Verschleimung nehmen. Was dem Körper hier helfen kann, sind unterstützende Maßnahmen. Dazu gehört das Eingreifen in die Ernährung (z.B. weniger Milchprodukte, weniger Ge- und zerkochtes, mehr frisches Obst, grünes Gemüse). Die Lymphknoten müssen gestärkt werden, damit sie ihre Funktion innerhalb des Immunsystems wahrnehmen können. Beim Schnupfen sind es meist die Knoten am und im Hals, die anschwellen, weil sie viel zu arbeiten haben.

Nasendusche – Nasenspülung

Die beiden Begriffe Nasendusche bzw. Nasenspülung bedeuten Dasselbe. Du kannst deinen Körper unterstützen, in dem du ihm hilfst, den Schleim einfacher auszuscheiden. Eine uralte Methode ist die Nasendusche bzw. Nasenspülung. Ich selbst nutze das schon seit Jahren. Die Nasendusche wurde in den letzten Jahren förmlich wiederentdeckt und auch von industriellen Betrieben angeboten. In jedem gut sortierten Drogeriemarkt oder der Apotheke gibt es sie.

Unsere Modelle siehst du in dem Foto oben. Ich nehme das „moderne“ blaue 🙂 Es ist schon viele Jahre alt, leicht zu reinigen und kann von mehrere Personen in der Familie genutzt werden. Wir legen es nach Ende des Schnupfens in kochendes Essigwasser und spülen es zum Neutralisieren im kalten klaren Wasser. Danach ists wieder einsatzbereit und wartet auf uns.

So geht die Nasenspülung

Nimm ein Gefäß und füllt es mit Wasser. Gib Salz dazu. Am besten Himalaya-Salz oder unbehandeltes Meeressalz. Weniger gut ist das Kochslaz mit seinen Zusätzen und Rieselhilfen. Wasser kann nur eine bestimmte Menge Salz lösen. Der Rest setzt sich am Boden ab. Die Salzlache (=Sole) kannst du lange Monate in dem Gefäß aufheben. Nun fülle ca. 3 EL von deiner Sole in die Nasendusche. Füllt sie mit lauwarmen Wasser auf und haltet den Finger unten an Öffnung, damit nichts rausläuft. Schüttle es ein wenig durch. Verschliesse nun nun das obere Loch mit eine Finger und lasse unten los. Dann beuge dich unters Waschbecken und halte die Öffnung an ein Nasenloch. Lasst es nun laufen. Wenn ungefähr die Hälfte Wasser durchgelaufen ist, kannst du das Nasenloch wechseln. Stoppe dafür kurz den Wasserstrom, indem du wieder mit dem Zeigefinger oben das Loch schliesst.

Deshalb mit Salz

Schleim bindet Salze, die er damit gleichzeitig Körper entzieht. Die Nasenspülung gibt sie deinem Körper zurück. Sie schützt auch deine Nasenschleimhäute und macht sie gegen Reize unempfindlicher. Deshalb wird die Nasenspülung auch bei Allergikern zur Zeit des Pollenfluges empfohlen. Die Atemwege werden wieder sauber. Du kannst wieder freier atmen, was vor allem in der Nacht ein Segen sein kann.

Wer bietet das an?

Ich habe dir hier einfach die Google-Bildersuche eingestellt. Da siehst du die verschiedenen Modelle und gleich dazu unterschiedliche Anbieter. Die fertigen Salzpäckchen der Hersteller nehme ich nicht. Da würdeich für ein paar Gramm Salz das Hundertfache also sonst handelsüblich bezahlen. Hier weiten die großen Salzproduzenten ihr Sortiment extrem gewinnbringend aus. Ich mache mir meine Sole wie oben beschriebe selbst.

Also denk an die gute alte Nasenspülung, bevor du dir die üblichen verdächtigen Schnupfenmittel aus der Apotheke holst. Die Nasendusche gehört übrigens zu den 5 yogischen Grundreinigungen und heißt im Sanskrit Jala Neti.

*Disclaimer:

Gehe selbst zum Arzt oder Apotheker und lass dich dort beraten. Ich habe keine medizinische Ausbildung, bin kein Arzt oder Apotheker. Glaube mir nichts. Die Nasendusche oder Nasenspülung wird dich nicht heilen.  Ich gebe kein Heilversprechen ab!

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Ein Tag mit dem Gong – Tages Gong-Workshop

gong tages-workshop

Einmal einen Tag mit dem Gong verbringen. Das konnten die Teilnehmer beim Tages Gong-Workshop in Neuötting vor Kurzem. Sie hatten die Möglichkeit, all das zu tun, was mich die Teilnehmer einer Gongmeditation oder eines Gongbades oft fragen. Auch für mich war es ein rundum gelungener Tag.

Tages Gong-Workshop

Ich wollte den Teilnehmern die Gelegenheit bieten, an einem Tag viele verschiedene Gongs zu spielen, testen, schnuppern und ein Gefühl zu bekommen, was es heißt, so ein Instrument zu spielen. Am Anfang gibts für die (Noch)Gonglaien die Grundlagen, was geht und was man nicht darf. Wie stellen wir uns zum Gongspielen hin, warum? Was ist wenn nicht? Was machen wir gar nicht (Gong anfassen, Mallet direkt auf den Boden legen usw.)

Dann gehts los mit dem Spielen. Die erste Übung ist immer zum Kennenlernen und ein Gefühl für die Größe des Gongs, die nötigen Bewegungen, das Gewicht des Mallets und die nötige Anschlagkraft  zu bekommen. Darauf bauen wir auf. Natürlich soll jeder unterschiedliche Gongs spielen. Sie sehen ja alle recht spannend aus. Jeder Gong hat seinen eigenen Klang-Charakter.

Ich hatte dabei:

Paiste Brilliant Gong 32 Inch (Siehe Foto)

Oetken Symphonic Gong 32 Inch

Meinl Wu Xing Gong 32 Inch

Paiste Symphonic Gong 37 Inch (mein alter Gong)

Meinl 8 Corners of Heaven Gong 32 Inch

Oetken Sol Mobilis Gong 32 Inch

Paiste Symphonic Gong 32 Inch (mein Spielgong)

Wir waren zu Gast bei Santosa Yoga in der Altstadt von Neuötting. Bei wunderschönem Herbstwetter schien die Sonne in den warmen Raum. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichsten Richtungen, von Klang-Interessierten, über erfahrende Klang-Insrumentespieler bis zur Yoga-Lehrerin und Yoga-Schülerin, die einfach nur neugierig war.

An einem Tag erhält man schon ein gutes Gefühl, für den Gong, Klang, seine Wirkung und welche Spielfertigkeiten man erlangen muß. Trotzdem sind die Spielfortschritte zwischen den ersten Anschlägen am Morgen und dem letzten Spiel abends enorm. Es blieb noch etwas Zeit für Fragen, Fragen, Fragen

Gongmeditation am Abend

Am Abend habe ich noch eine Gongmeditation mit Weißem Sound und Kundalini Yoga gespielt, bzw. unterrichtet. Auch das war für viele ganz neu. Da war das Yogaset zum Energie-Aufbau sehr wichtig. Beim Spiel des Weißen Sounds, das ist der Höhepunkt des Gongs, die energetischste aber lauteste Art des Gongspiels. Dafür müssen die Teilnehmer vorher intensiv vorbereitet sein. Ansonsten wird es vielen schlicht zu intensiv und sie können den Gong, seine Frequenzen und Energie nicht geniessen.

Fazit

Für mich war es von der schönen Anfahrt über die Hilfe beim Rein- und Raustragen, dem Aufbauen und der herzlichen Art der Ostbayern ein sehr schöner Tag. Auch die Neugier der Leute für Klang und Gongs, das Mitmachen und Versuchen hat viel Spass gemacht. Vielen Dank liebe Claudia und Dolo.

Ich kam zu meiner Ostbayern-Premiere, weil ich angesprochen wurde, ob ich nicht in dem Yogazentrum in Neuötting bei Claudia Gong spielen möchte. Bei weiterer Anfahrt mache ich das so, daß ich tagsüber für Interessierte einen Tages-Gongworkshop anbiete und abends die Gongmeditation oder ein sanfteres Gongbad. Dann rentiert sich auch die längere Anfahrt im Auto.

Wenn du das nächste mal dabei sein möchtest, dann trage ich hier unten in die Klangwellen-Gongnews-Liste ein. Wenn du einen Yoga- oder Klangraum hast dann sende mir eine Mail ich komme auch zu dir.

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