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Von deiner Bestimmung und Gabe an die Welt

Gehirn schwingt sich mit ein

Jeder Mensch hat eine Bestimmung und Gabe an die Welt, ein großes Talent, das er dieser Erde geben kann. Damit bringt er sie ein kleines Stückchen weiter voran. Dieses Talent ist deine Essenz, weshalb du hier bist. Wir nennen es heute gerne: „Eine Delle ins Universum schlagen“. Also etwas hinerlassen, was man auf dich zurückführen kann (aus der Ego-Perspektive).

Wofür du auf dieser Welt bist

Weißt du wofür du auf dieser Welt bist? Es hat viele Namen. Schauen wir sie uns an, vielleicht kennst du den ein oder anderen:

  • Deine Bestimmung
  • Dein Talent
  • Dein Purpose
  • Dein Sat Nam
  • Deine Gabe
  • Dein Kern
  • Deine Essenz

Fallen dir noch welche ein?

Schau dir das Video an und du verstehst worum es geht:

Wie du deine Bestimmung wieder findest

Schau dir dein Leben an. Ist es das, was dich täglich glücklich macht, das dich antreibt, das dich nach deinem Talent leben lässt und du den Menschen, den Tieren, der Natur, ja dem ganzen Planeten gibst?

Wie weit  bist du abgewichen? Wie sehr lebst du deinen Traum? Oder kennst du ihn gar nicht? Bist du Teil des Systems, das dich täglich beschäftigt hält?

Manche finden ihr Talent und gehen den unbequemen langen Weg, zurück zu sich, zu ihrem Kern. Doch andere finden ihre Gabe nie. Sie leben für die Träume anderer. Sie arbeiten an der Erfüllung der Ziele anderer Unternehmer. Aber nicht sich selbst, nicht für die Welt, nicht fürs Universum.

Es kann Jahre dauern, um als Erwachsener überhaupt zu merken, daß es da noch mehr geben muß. Das Erwachen. Die Suche nach dem warum? Warum mache ich das alles? Wofür bin ich hier? Da haben wirs wieder.

Mein Purpose, mein Sat Nam

Ich habe selbst über 30 Jahre das Leben anderer gelebt. Ich habe für die Ziele anderer gearbeitet. Man hat mir gesagt, was ich tun soll. Ich hatte eine Arbeits-Zeit und eine Frei-Zeit. Ich hatte aber keine Lebens-Zeit. Das ging so, bis ich 2003 auf dem Yogafestival in Frankreich aus dem großen Zelt einen Klang hörte. Es war der Klang eines Gongs. Und der Mann, der ihn spielte, wurde mein Lehrer. Dieser Klang hat mich nie mehr losgelassen.

Heute spiele ich schon seit vielen Jahren den Gong. Ich gebe mein Wissen und meine Erfahrung an andere Menschen weiter.

Jenseits vom Klang

Wir leben vermehrt in einer digitalen Welt, in der die Menschen mehr und mehr auf der Suche sind. Meine Bestimmung ist, ihnen zu helfen, in dieser Welt ein ihr Leben zu führen. Das geht weiter über Klang hinaus. Neuro-Wissenschaften, Frequenzen, Unterbewusstsein, Entspannung, Schlafqualität, Lebensqualität. Es hängt so vieles mit vielem zusammen. Kurz: Führe ein schönes Leben im digitalen Zeitalter nach deiner Natur als Mensch.

Der Gong ist mein sichtbares Werkzeug. Sein Klang erfüllt den Raum. Seine Frequenzen wirken in den Menschen. Das gebe ich in meinen Gongausbildungen weiter und schlage eine kleine Delle ins Universum. Sat Nam.

Wie es mich erfüllt

Ich bilde Menschen im Gongspiel aus. Aber das pure Anschlagen eines Mallets auf einen Gong ist nur der kleinste Teil des großen Ganzen. Völlig in meiner Mitte, aus meinem Herzen kommt es, wenn ich mit dem was ich sage, tue und lebe andere inspiriere und sie auf ihrem Weg ein Stück begleite oder anschiebe. Bei Vorträgen für Verbände und Unternehmen drehe ich den Blickwinkel mehr in Richtung „Mit vollem Lebens-Akku viel Leistung und Power in sich haben“. Menschen mit Schlafstörungen helfe dich durch Gehirnwelllen-Sounds – Besser Schlafen.

Aber am Ende ist es immer eine Essenz:

Sehen wie andere Menschen das weiter tragen, sich verändern, an sich arbeiten und es wiederum weitergeben, dafür bin ich angetreten. Führe ein besseres Leben. Was „besser“ ist, entscheidet jeder selbst.

Die Geschichte vom Adler im Hühnerstall:

Dein Sat Nam – Der Adler im Hühnerstall

Gongausbildung

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Vom Mann, der einen Berg teilte

Diese Geschichte handelt von Dashrath Manjhi oder vom Mann, der einen Berg teilte. Es gilt heute als Symbol für klare Ziele, durchhalten, sich nicht ablenken lassen und mit festem Willen sein Ding durchziehen.

der mann der einen berg teilte

Die Geschichte vom Mann, der einen Berg teilte

Dashrath lebte in Nordindien in der Provinz Bihar mit seiner Frau unter einfachsten Verhältnissen auf einem Dorf. Die nächste Stadt Gaya war etwa 8 km Luftlinie entfernt, jedoch  durch eine felsige Hügelkette von seinem Dorf getrennt. Am schnellsten gelang man in die Stadt, in dem man zu Fuß über die Felsen stieg. Wollte man aber Waren transportieren oder eine sichere Straße nehmen, so mußte man um die Felsenkette herum fahren. Dadurch war die Stadt vom Dorf 70 km entfernt.

Die Frau unseres Helden stieg 1959 zu Fuß über diese Felsen und verletzte sich dabei schwer. Im Dorf gab es keinen Arzt. Der lebte in Gaya. Seine Frau konnte er nicht über den Berg tragen. Also legte er sie auf einen Wagen und zog sie die 70 km um die Felskette herum in die Stadt. Dort konnte ihr der Arzt inzwischen nicht mehr helfen. Zu viel Zeit war seit der Verletzung verstrichen. Sie verstarb und hinterließ den jungen Dashrath als Witwer.

Wieder zuhause beschloß er, daß niemals mehr jemand in die nahegelegene Stadt 70 km zurücklegen muß.  Medizinischen Versorgung sollte für alle Menschen jenseits der Berge schnell erreichbar sein. Er beschloß, den Berg zu durchschneiden und einen Weg durch die Felskette zu schlagen. Seine Werkzeuge waren Hammer und Meißel, die Kraft seiner Hände und der Wille seines Verstandes. In ihm brannte das Feuer, diesen Felsen zu durchschneiden.

Der Mann der einen Berg teilte
Das war die Aufgabe vom Mann der einen Berg teilte

22 Jahre harte Arbeit

Natürlich wurde Dashrath von den anderen Dorfbewohnern belächelt. Sie trauerten mit ihm, hielten sein Vorhaben aber als unmöglich. Später hielten sie ihn für einen Spinner, der von seiner fixen Idee nicht loslassen wollte. Als die nach Jahren langsam sahen, daß er es wirklich ernst meinte, er erste Erfolge hatte, begannen sie umzudenken. Die Dorfbewohner begannen, ihn mit neuen Werkzeugen zu versorgen und ihm Essen zu bringen. Geholfen haben sie ihm aber nicht.

Seine Arbeit dauerte von 1960 bis 1982. Der Fels war 90 Meter hoch. Sein Weg durch den Fels bis zu 7,5 breit und 110 m lang. Dadurch verkürzte sich der Weg vom Dorf nach Gaya vauf wenige Kilometer.

Was du von ihm lernen kannst

Dashraths Leistung ist nur schwer mit den Herausforderungen unseres Lebens vergleichbar. In einer armen Provinz in Indien über 22 Jahre alleine mit Hammer, Brecheisen und Meißel einen bis zu 90m hohen Fels über 110 m aufzuschlagen und einen Weg freizumachen für andere Menschen ist so riesig groß. Was ist eine Herausforderung, die dich heute scheitern läßt?

  • Kalt duschen?
  • Täglich meditieren?
  • Nicht mehr be- und verurteilen?
  • Den ungeliebten Job aufgeben und sich selbstständig machen?
  • … (füge deine Herausforderung hier ein)

Ich behaupte, deine und meine Aufgaben des Lebens sind um ein Vielfaches kleiner als Dashraths selbstgewählte. Von ihm kannst du lernen, wie du

  • durchhalten wirst
  • durch Widerstände gehst
  • du an deiner Aufgabe dranbleibst
  • du eine wirklich große Aufgabe wählst, vor der du schier selbst Angst bekommst
  • deinen Fokus behältst
  • nicht die Umstände für dein Scheitern verantwortlich machst
  • an dich glaubst

Dashrath Manjhis Leben danach

Nach der Fertigstellung des Weges 1982 blieb Dashrath Manjhi bescheiden und leben weiter in seinem Dorf. Er erkrankte an Krebs und starbt 2007 in einem Krankenhaus daran. Die Straße durch den Berg und das Krankenhaus in Gaya sind nach ihm benannt. Sein Leben wurde in einem Bollywood Film nachgezeichnet. Hier ein Video mit Untertitel zum nachgucken.

Vielen Dank Alex Fischer für die Inspiration in deinem Buch.

 

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Multi-Gong Bad in Nürnberg

samsara-multi-gong

Am Samstag, den 17. März 2018, spielen wir ein Multi-Gongbad in Nürnberg mit 12 Gongspielern und 16 Gongs.  Der große Raum vom Samsara wird voll Klang sein. Du tauchst dabei tief in die Klänge des Gongs ein. Dabei lässt du deinen Alltag, Sorgen und Aufgaben hinter dir. Du bist  ganz im Hier und Jetzt und entspannst. Wir bereiten uns mit ein paar Übungen aus dem Yoga vor. Das macht uns geschmeidig und offen für den Sound der Gongs.

Multi-Gongbad in Nürnberg

Samstag, 17. März 2018
19:00 bis ca. 21:30 Uhr

Samsara
Jakobstraße 7
90402 Nürnberg

Dein Beitrag: 25 Eur

Bringe bitte mit: (Yoga)-Matte, bequeme Kleidung, was zum Trinken, Decke

Melde dich jetzt an

Melde dich direkt an und hol dir dein Ticket. Es wird voll. Die Plätze sind begrenzt.

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Spüre die Gongs

Die Klangwellen der Gongs sind so stark, daß du sie bei deinem Gongbad am ganzen Leib spüren kannst. Dieses Gong-Spüren unterstützt dich dabei, dich förmlich wegtragen zu lassen und dich vom Alltag zu lösen. Die Gongs klingen nicht durch den Schlag seiner Spielers, sie ertönen durch den Sound, der vom letzten Schlag zurück kommt und sich mit ihm zu einem neuen Klang vereint. Und mit jedem einzelnen Gongschlag addiert sich der Widerklang des Gongs zu einem Klangraum, der die Zuhörer hinfort trägt – der Resound.

Wirkung des Multi-Gongbades

Das Gong-Bad dient der Entspannung. Du sollst deine Anspannungen loslassen. Die Frequenzen der Gongs und ihre Klangwellen bringen dich zurück zu deinem Ursprung. Du erleben deinen eigenen Urklang wieder. Diese Wirkung schafft eine tiefe Geborgenheit und Sicherheit. Es ist wie eine Art Wieder-Geburt. Dein Verstand wird ausgeschaltet, dein Körper gibt sich völlig dem Erleben der Gongs hin.

Für wen ist das Multi-Gongbad geeignet

Das Gongbad ist grundsätzlich für jeden Erwachsenen oder Jugendlichen geeignet. Es braucht dazu keine Vorkenntnisse, Ausbildungen oder Erfahrungen. Du sollst aber nicht direkt nach dem Essen ein Gong-Bad geniessen. Kinder haben es oft während eines Gongbades schwer, längere Zeit völlig ruhig zu liegen. Häufiges Bewegen sorgt oft bei anderen Gongbad Teilnehmern, daß sie nicht völlig entspannen können.
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Gongmeditation in Maitenbeth am 13. Dezember 2017

gongmeditation

Bevors in die Winterpause geht, nochmal Gong: Am Montag den 13. Dezember spiele ich eine Gongmeditation in Maithenbeth bei Madhavi Yoga. Vorher gibts ein kräftiges Warm-Up mit einem Yoga Set aus dem Kundalini Yoga vor. Die Yogastunde mit Gong ist nicht nur für erfahrene Yogaschüler geeignet, sondern auch weniger erfahrene können intensive Erlebnisse haben.

Gongmeditation in Maithenbeth bei Madhavi Yoga

Mittwoch, 13. Dezember 2017
18:30 – ca. 20:30

Madhavi Yoga
Mehrzweckraum in der Schule
Schulstrasse 1
83558 Maitenbeth

Dein Beitrag: 20 EUR,
Anmeldung bei: Gertraud Madhavi Rutzmoser, gertraud@madhavi-yoga.de

Was passiert bei einer Gongmeditation?

Wir erfahren zweierlei Dinge. Zum Einen übernimmt der Gong die Kontrolle über die Teilnehmer. Er trägt sie auf dem Klangteppich hinfort und legt ihre Gedankenwellen im Geist still- das Grundziel von Yoga. Zum Anderen versetzt der Gong die Teilnehmer einer Gongmeditation in den Zustand der Trance. Dabei verlangsamen sich die Gehirnwellen und man gleitet in den meditativen Trance-Zustand hinüber. Dabei durchbricht der Gong alte Muster und beeinflusst das Nervensystem. Hauptaufgabe jedes Teilnehmers ist es, völlig loszulassen und offen für die Schwingungen des Gongs zu sein.

Herausforderung bei der Gongmeditation

Sie ist kräftig und energetisch. Der Gong wird dabei auch stellenweise laut gespielt. Wir bereiten uns auf die Gongmeditation mit einer Yoga-Übungsreihe vor. Das stärkt das Nervensystem, löst Blockaden und macht uns frei für die Frequenzen des Gongs.

Ist die Gongmeditation für dich richtig?

Die energetische Gongmeditation wirkt sehr tief. Wenn du in einer Therapie bist, Psychopharmarka nimmst oder eine seelisch unsichere Phase hast, ist ein sanftes Relax-Gongbad eher besser. Yoga und Gong unter Alkohol -oder Drogeneinfluß ist auf jeden Fall zu intensiv. Hier können wir nicht absehen, welche Auswirkungen das auf dich haben wird. Da freue ich mich das nächste mal auf dich, völlig frei von bewusstseinsverändernden Substanzen 🙂

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So findest du jederzeit kreative Lösungen – Creative Sounds

Theta Flow Creative Sounds

Im letzten Artikel ging es um das Kreativ sein und wie es in uns hochkommt. Häufig geschieht es ungezielt und mehr zufällig. Das wollen wir ändern. Ich zeige dir in drei Schritten, wie du gezielt kreative Ideen bekommen kannst.  Damit meine ich auch Lösungen für Herausforderungen des Alltags oder Umsetzungs-Ideen für Pläne. Es geht also nicht (nur) um Ideen für Bilder/Artikel/Kunstwerke ect.

Gleich zum Einstieg: Du hast auf jeden Fall kreativen Ideen. Sie schlummern im Unterbewusstsein und sind im Alltag oft nicht zu greifen. Häufig werden sie sogar vom Verstand mit sofortigen Gegenargumenten weggeschoben. Das Gute aber ist: Die kreativen Ideen sind da. Jetzt holen wir sie hervor.

Schritt 1: Selbst Check – Woher kommen meine Ideen?

Kreative Ideen sprudeln bei den wenigsten Menschen laufend heraus. Die meisten brauchen bestimmte Situationen, Hilfsmittel oder Umgebungen, um kreativ sein zu können. Das folgt dann häufig einem Muster. Und das mußt du bei dir finden.

Aufgabe: Finde heraus, was eintreten muß, damit kreative Ideen aus dir heraus kommen

Ein paar Beispiele zur Unterstützung:

  • Im leichten Schlaf, Traum, kurz vor dem Aufstehen
  • Während der Meditation oder tiefen Entspannung
  • Raus aus dem Alltag, in einer anderen Umgebung
  • Beim Sport, enormer freiwilliger körperlicher Anstrenung, beim Auspowern
  • Einfluß bestimmter Stimuli: Musik, Licht, Nahrung, Drogen (jawohl, die auch)

Überlege dir selbst oder beobachten dich: Wann wirst du kreativ? Das folgt sehr häufig einem persönlichen Muster. Und genau dieses Muster brauchst du jetzt.

Schritt 2: So gelangst du in Theta

Im „Theta-Zustand“ schwingt unser Gehirn bei 4-8 Hz. Es schwingt aber nicht nur in „einer Welle“ sondern in vielen Bereichen in unterschiedlichen Frequenzen. Ich vereinfache aber jetzt ein bisschen. Wenn wir nun gezielt unsere Gehirnwellen so beeinflussen, dass sie vorwiegend in Theta schwingen, bringen wir unser Gehirn in den Grundzustand, in dem kreative Ideen oder plötzliche Lösungen besonders häufig entstehen.

Ich nutze dafür Musik und surfe damit auf meinen Gehirnwellen. In der Musik sind bestimmte Beats mit einer Häufigkeit zwischen 4 und 8 mal pro Sekunde hinterlegt. Unser Gehirn nimmt die Frequenz auf und schwingt seine Wellenlänge danach ein. Damit erreiche ich sehr gut den mentalen Zustand, den ich haben will. Spielend.

alexander renner kopfhörer

Creative Sounds sind die Sound-Files mit Musik und Beats hinterlegt. Das kann anfangs noch ungewohnt sein. Das Gehirn lässt sich damit aber gut trainieren, so daß die Synchronisation zwischen Gehirnwellen und den Beats von mal zu mal schneller gelingt. Das Gehirn weiss dann: „Ah, jetzt kommt das wieder. Ich soll mich jetzt einschwingen. Ok, mach ich ja gerne…“

Schritt 3: den Kreativ-Flow schaffen

Jetzt weisst du, welches Umfeld du schaffen mußt (Schritt 1) und kannst dich gezielt und zum gewünschen Zeitpunkt in den notwendigen mentalen Zustand bringen (Schritt 2). Dann kommen wir jetzt zu Schritt 3: Wir gehen nun gezielt in den Kreativ-Zustand und lassen es fliessen: The Flow

Ein wichtiges Feature unseres Gehrins müssen wir unbedingt nutzen: Das Mindset, also die geistige Grundhaltung. „Ich gehe jetzt in den kreativen Flow-Prozess.“ Das sorgt für eine positve Grundprogrammierung.

Und wenn es dann fliesst, mach es wie die großen Musiker und Autoren: Lege dir ein Notizbuch und Stift zur Seite, um die Lösungen und Ideen schnell aufscheiben zu können. Alternativ geht auch die Notizenapp vom Smartphone. Lass aber auf keinen Fall deine sprudelden Ideen verfliegen, weil du nichts zum festhalten hast.

Bonus: Creative Sounds

Wie kannst du dir das mit dieser Musik und den Beats vorstellen? Ich schenke dir zum Ausprobieren Creative Sounds und ein Video für den richtigen Gebrauch.

Trage hier deine Mail ein (kein Newsletter!) und ich sende sie dir zu.

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Quelle der Kreativität

kreativ

Du suchst deine Kreativität, die zündende Idee, den einen Impuls und willst von deiner inneren Schaffenskraft profitieren. Das trägst du in dir. Jeder hat die Fähigkeit dazu. Den mentalen Zustand in deinem Gehirn dafür schauen wir uns jetzt näher an. Es sind die Theta-Wellen, die du dafür brauchen – und den Zugang dazu.

Quelle der Kreativität

Viele kreative Menschen berichten oft davon, wo oder in welcher Situation ihnen die zündende Idee kam. Giacomo Puccini sprach von Gott, der ihm Madame Butterfly diktiert habe. Andere haben immer einen Zettel auf dem Nachttisch, damit sie die Ideen in Träumen sofort aufschreiben können. Viele Kreative nehmen bewusstseinsverändernde Substanzen, andere brauchen die Abgeschiedenheit und Ruhe, um zu sich selbst zu finden. Manchen kommen die besten Ideen auf der Toilette. Hermann Hesse ging gerne ausgiebig spazieren. Vielleicht kennst du das bei der Meditation, daß plötzlich die Idee oder Lösung kommt.

Alle haben eins gemeinsam: Der kreative Fluß kommt aus dem Inneren und ist im alltäglichen Leben extrem schwer anzapfbar. Ob Schlaf, Traum, Meditation, Drogen, Muse, Abgeschiedenheit. Es spielt sich unter der bewussten Alltags-Oberfläche ab: dem Unterbewusstsein. Da muß du ran. Und das gelingt über die Theta-Wellen.

Theta ist aktiv

Theta ist dein unterbewusst blubbernder Ozean unter der Oberfläche. Stell dir sich vor, du meditierst lange Zeit intensiv über ein Thema oder liegst ruhig und führst dir immer wieder die selbe Konstellation vor Augen. Plötzlich findest du die Lösung – dann war das Theta. Es hat auf einmal „etwas ins Bewusstsein hochgeschoben“, das dir weiterhilft. Du weisst aber überhaupt nicht, wo dieses Wissen auf einmal herkam, warum diese Lösung irgendwie da war. Du hast sie nicht hergeleitet. Lösungen kommen oft „einfach so“ und du weißt, „das ist die Lösung“. Da liefen Prozesse im Gehirn ab, Theta war da aktiv – ohne, dass sie es bemerkt haben.

Hintergrund: Theta Wellen im Gehirn

Alexander Renner Theta Wellen
Grafik: Hugo Gamboa, Eeg theta, CC BY-SA 3.0

Die Schwingungen in unserem Gehirn, die sich zwischen 4 und 8 Hz bewegen werden Theta-Wellen genannt (andere skalieren bei 3 und 7 Hz). Wir haben sie immer, sie sind aber nicht zu jeder Tagesphase dominant. Unser Gehirn schwingt vorwiegend im Theta-Bereich, wenn wir leicht schlafen, träumen, kurz vor dem Aufwachen. Wir kennen aber noch andere Situationen bzw. mentale Zustände, die typisch für Theta sind:

Theta-Beispiele

  • Unterbewusstsein
  • Traumwelt
  • Kreativität
  • plötzliche Eingebungen
  • Intuition
  • Twilight-Zone zwischen Schlaf-und Wachzustand*
  • Schamanische Trance 4,5 Hz
  • tiefe Meditation – Zen-Bereich 6-4 Hz

Wie kannst du damit arbeiten

Jetzt fragst du dich vielleicht: Toll, und wie kann ich das gezielt einsetzen? Es braucht nicht immer die zündende Lebensidee sein. Ich muß nicht gleich eine Romanfigur wie „Harry Potter“ finden und eine Buchserie daraus machen. Die Lösung für meine aktuelle Herausforderung reicht mir schon aus.

Die Infografik beschreibt kurz, woher viele Menschen ihre schöpferische Kraft ziehen, welche Gehirnwellen verantwortlich sind und was sie tun müssen, um gezielt kreative Lösungen finden.

Ich werde dir im nächsten Artikel ein paar simple Wege zeigen, wie du dein Gehirn dazu bringen, das Tor zum Unterbewusstsein und Kreativität zu öffnen. Sorry für den Cliffhanger.

infografik_kreativität

 

Quelle:

* BUDZYNSKI, Thomas. Tuning in on the twilight zone. Psychology Today, 1977, 11. Jg., Nr. 43, S. 38-44.

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Dein Sat Nam – Der Adler im Hühnerstall

sat nam - der adler

Diese Geschichte kam mir gerade wieder zu Ohren. Sie wird dem Meister Nasrudin, einem Weisen aus dem alten Orient, vergleichbar mit unserem Till Eulenspiegel, zugeschrieben. Sie ist sehr tiefsinnig und gespickt mit tiefer Weisheit:

Der Adler und die innere Essenz

Meister Nasrudin erzählte den Bewohnern des kleinen Dorfes, in dem er lebte, eine Geschichte: “ Vor einiger Zeit gelangte ein fremdes Ei zu meinen Hühnern ins Gehege. Ein Huhn nahm das Ei an und brütete es  in seinem Nest aus. Das Küken war ein junger Adler. Er lebte mit den anderen Hühnerküken, pickte und fraß, was Hühner fressen.

Eines Tages flog ein Adler über das Dorf und auch über mein Hühnergehege. Die Hühner unterbrachen sofort, was immer sie gerade machten und stürzten mit großem Gegacker in den sicheren Stall. Nur das Adlerjunge hatte keine Angst, starrte auf den Adler hoch und bekam eine seltsame innere Sehnsucht. Es war ein bisher unbekanntes Verlangen auch so hoch und anmutig in den Lüften zu kreisen. Es verstand aber nicht, was in ihm vorging.

Nun gibt es zwei Enden dieser Geschichte:

Das brave Huhn

Variante 1: Der Adler lebte weiter im Hühnergehege und wurde alt, bis er schließlich starb. Er war unglücklich über sein Leben und seiner lange andauernden inneren Sehnsucht, der er aber nicht nachging. Seine Aufgabe war es, ein Huhn zu werden und in der Hühnergruppe mitzuleben. Aber glücklich wurde er damit nicht.

Das Huhn als Adler

Variante 2: Der junge Adler war fasziniert, wie anmutig und edel der große Adler durch die Lüfte gleitete. Er sprang und flatterte auf das Dach des Hühnerstalls und versuchte ebenfalls zu fliegen. Oft fiel er in den trockenen Staub und wurde von den anderen Hühnern verlacht. Doch eines Tages gelang es ihm tatsächlich mit ein paar Flügelschlägen durchs Gehege zu fliegen. Das spornte ihn so an, daß er in kurzer Zeit fliegen lernte und wie der große Adler anmutig hoch oben im Himmel gleitete. Fortan führte er das Leben eines großen Adlers.“

Die innere Essenz

Was den Adler im Hühnergehege antrieb, war seine innere Essenz. Seine Bestimmung. Egal in welcher Umgebung du aufwächst oder wo du hinkommst. Du bist auf dieser Welt, weil du EINE Bestimmung hast. Es ist deine Essenz. Es ist der Grund, warum du auf der Erde bist. Darum bist du angetreten. Und diese innere Essenz wird sich melden. Immer wieder. Sie wird dich auffordern, ihr nachzugehen. Es ist ein inneres Feuer, das zur Glut wird und schliesslich nur als Funke übrig bleibt, wenn du ihm nicht folgst.

Du wirst aber womöglich daran gehindert, dein inneres Feuer überhaupt zu bemerken. Du lebst in einer Umgebung, in der man deine wahre Bestimmung nicht erkennt. Du hast Aufgaben und bist Erwartungen und Regeln ausgesetzt, innerhalb derer du dich entwickelst und erzogen wirst. Die Energie deiner Seele, deiner inneren Essenz wird abgezogen. Sie fliesst in die Entwicklung deines sozialen Ichs: Der Persönlichkeit, die du im Alltag wirst. Die innere Essenz verliert mehr und mehr. Das Feuer wird kleiner, schwächer und seltener.  Der Funke sprüht nur noch, wenn ein direkter Lufthauch darauf trifft. Deine Persönlichkeit entfernt sich weiter und weiter von der inneren Essenz. Du bist nicht mehr mit ihr verbunden und damit auch nicht mehr mit dir verbunden. Die Glut aber glimmt tief in dir immer weiter, bis zu deinem letzten Tag.

Auf der Suche nach der inneren Essenz

Wir leben gerade jetzt in einer extrem spannenden Zeit. Nie waren so viele Menschen auf der Suche nach ihrer inneren Essenz. Sie wissen, dass es sie gibt. Sie wissen, daß da etwas sein muß. Und sie wissen, dass sie ihr viele Jahre die Energie geraubt haben, bis schließlich der letzte Funke erlosch. Die Glut aber ist noch da.

Wenn auch du nicht weißt, was deine innere Essenz ist. Wenn du nicht weißt, wofür du angetreten bist oder was deine Bestimmung ist, dann suche danach. Die Glut ist solange du lebst, wieder entfachbar. Schenk ihr Energie. Stochere nicht mit einem Stöckchen im früheren Feuer und heutigen Aschehaufen herum, bis du es findest. Nimm einen starken Laubbläser und puste die Asche beiseite. Du wirst das Stück Glut finden und wieder entfachen. Schenk ihr die Energie, die du ihr einst geraubt hast. Deine Freunde werden dich dann vielleicht nicht mehr erkennen, weil du deine Persönlichkeit veränderst. Du nährst aber damit dein inneres Feuer und lebst nach der inneren Essenz. Dein SAT NAM. Das wünsch ich dir.

 

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Gong-Bad in Karlsruhe im Omega-Zentrum

Gong-Bad

Du hast am Samstag, den 13. Mai und 17. Juni 2017 die Möglichkeit, an einem langen Gong-Bad in Karlsruhe im Omega-Zentrum teilzunehmen. Ich spiele dort im Rahmen der Karlsruher Gongausbildung am Samstag abend für die Gong-Schüler und für dich!

Gong-Bad in Karlsruhe

Omega-Zentrum
Pfinztalstraße 73
76227 Karlsruhe-Durlach

Dein Beitrag: 18 Eur

Samstag, 13. Mai 2017 und

Samstag, 17. Juni 2017

Zeit: von 19:00 bis ca. 21:00 uhr

Melde dich bitte per E-Mail vorher an.

Anmeldung für 18 Eur pro Teilnehmer
Gong-Bad Karlsruhe

Mitbringen: Trage bitte bequeme Kleidung, bringe eine (Yoga)-Matte und eine Decke mit.

Spüre die Gongs

Die Klangwellen des Gongs sind so stark, daß die Teilnehmer eines Gong-Bades sie am ganzen Leib spüren können. Dieses Gong-Spüren unterstützt sie dabei, sich wegtragen zu lassen und sich vom Alltag zu lösen. Der Gong klingt nicht durch den Schlag seines Spielers, er ertönt durch den Sound, der vom letzten Schlag zurück kommt und vermischt sich mit ihm zu einem neuen Klang. Und mit jedem einzelnen Gongschlag addiert sich der Widerklang des Gongs zu einem Klangraum, der die Zuhörer hinfort trägt – der Resound.

Wirkung des Gong-Bades

Das Gong-Bad dient der Entspannung. Anspannungen sollen losgelassen werden. Die Frequenzen der Gongs und seine Klangwellen bringen die Teilnehmer zurück zu ihrem Ursprung. Sie erleben den eigenen Urklang wieder. Diese Wirkung schafft eine tiefe Geborgenheit und Sicherheit. Es ist wie eine Art Wieder-Geburt. Der Verstand wird ausgeschaltet, der Körper gibt sich völlig dem Erleben der Gongs hin.

Für wen ist das Gong-Bad geeignet

Gong-Bäder sind grundsätzlich für jeden Erwachsenen oder Jugendlichen geeignet. Es braucht dazu keine Vorkenntnisse, Ausbildungen oder Erfahrungen. Man sollte nicht direkt nach dem Essen ein Gong-Bad geniessen. Kinder haben es oft während eines Gongbades schwer, längere Zeit völlig ruhig zu liegen. Häufiges Bewegen sorgt oft bei anderen Gong-Bad Teilnehmer, daß sie nicht völlig entspannen können.

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Dankbarkeit – Ändere deine innere Einstellung

Dankbarkeit-gratitude

Häufig denken wir im Alltag aus einem Mangel heraus. Ich will heute mal etwas dagegesetzen: Dankbarkeit im Kleinen. Sei jeden Tag für etwas, das du hast oder bist dankbar. Gib dir das Gefühl, daß das, wofür du dankbar bist, etwas Tolles und nicht Selbstverständliches ist.

Dankbarkeitsübung – So geht´s

Die Übung selbst ist ganz einfach. Suche dir anfangs eine feste Zeit aus, an der du für etwas dankbar sein willst. Das ist nur, um es nicht zu vergessen. Die Tageszeit ist ansonsten ega. Beispielsweise beim Zähneputzen morgens, am Ende der Meditation, abends beim Bettgehen ect. Wenn du es trotzdem noch vergisst, stell dir am Handy einen täglich wiederholenden Kalendereintrag „Dankbarkeit“ zu einer festen Uhrzeit. Immer wenn der Termin aufpopppt denke kurz bewusst nach und sei für etwas dankbar.

Das kann die eigene Gesundheit sein, der Partner, die Kinder, das Auto, die Fähigkeit, 20 km laufen zu können, die erlebte Kindheit. Egal was. Etwas. Jeden Tag Eins. Nur Eins.

Die Wirkung

Was tust du da? Du arbeitest an einem kleinen Schräubchen im Unterbewusstsein. Dort sind unser Programme, Muster, Gewohnheiten ect. aktiv. Sie steuern uns. Es ist aber nicht so, dass wir da nicht rankämen. Es dauert nur und erfordert etwas Beharrlichkeit. Aber ey. Andere haben das  in der Vergangenheit auch gemacht: dich programmiert. Also muß es dir doch wert sein, deine eigenen Programme umzuschreiben, statt nach anderer Leute Muster aus der Vergangenheit zu leben. Nicht wahr?

Ein kleines Rädchen aus dem mehrere werden können und dann auch mal ein grosser Schieber, wie an einem Mischpult im Musikstudio. Mit deiner täglichen Aufgabe bringst du diese veränderte Sichtweise auf die Dinge in dein Gedankensystem. Es soll ein Automatismus werden, nicht vom Bewusstsein gesteuert, sondern von selbst kommen.

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Fragen an dich selbst: Mind Change

mind-change-fragen an dich selbst

Unsere inneren Standpunkte und Hintergründe treten durch Fragen an sich selbst am besten hervor. Machen wir heute mal eine kleine Innenschau, um vorhandene Denkprozesse und Muster zu erkennen und vielleicht auch ein wenig zu ändern. Mind Change ist das Zauberwort.

Eingeschränkte Wahrnehmung

Zuerst betrachten wir, woraus wir uns unsere Welt zusammenbauen. Die Fragen dabei sind:  „Was nehmen wir auf und was versäumen wir alles? Welche Sinneseindrücke kommen durch und werden in Wertungen und als Wahrnehmung gespeichert?“ Viele davon filtern wir automatisch weg. Wir machen uns die Welt alá Pipi Langstrumpf wie sie uns gefällt. Das ist schliesslich unsere Realität.

Aber ist das die Realität? Nein, es ist deine Realität. Wir leben in tausenden Parallel-Welten.

Was wir im Alltag aufnehmen

Wir erleben also eine Art „Welt“ um uns herum, nehmen Dinge auf und andere nicht und basteln uns daraus unsere Realität. Ok. Aber worauf fokussieren wir uns da überhaupt und warum genau darauf? Der Knackpunkt ist die Art, wie und was wir evaluieren, also aufnehmen, bewerten, einsortieren, überprüfen, gewichten und schliesslich speichern. Und das ist die Art, wie wir fühlen. Diese Evaluierungen können wir am Einfachsten in Fragen an dich selbst ausdrücken.

Großrechner vs. Gehirn

Stell dir einen alten Großrechner vor, Mainframes hießen sie. Zur Bedienung dieser Großrechner gab es Spezialisten, die Operatoren. Die einzige Art, wie man aus diesen Mainframes Informationen bekam, war danach zu fragen. Sie haben nur Informationen Preis gegeben, wenn man sie danach fragte. Wo kein Wissen, keine Antwort war, hat er nach einer Frage auch nichts ausgegeben. Das kennen wir heute noch: wenn der PC nichts findet, sagt er, „nichts gefunden“.

Unterschied zwischen Gehirn und Großrechner

Unser Gehirn arbeitet da ähnlich. Du stellst eine Frage und erhältst sofort eine Antwort. Häufig ist also schon was gespeichert. Der große Unterschied zwischen deinem Gehirn und den alten Computern ist: Wenn du dein Gehirn mit der tiefen Erwartung nach einer Antwort fragst obwohl da noch nichts gespeichert ist, dann kommt auch eine Antwort in diese Richtung. Sie kommt eben auch, wenn nach schnellem Dafürhalten keine da gewesen wäre. Gibst du deinem Gehirn lange genug Zeit nachzudenken, kommt eine Antwort. Keine Fehlermeldung. Das Gehirn findet die Lösung.

Ein typisches Beispiel einer solchen tiefergründigen Fragen ist: Warum mache ich das immer so?
Gibst du deinem Gehirn nun lange genug Zeit, dann kommt auch die Antwort. Ganz sicher. Gib dich dabei nicht einfach zufrieden mit Schnellschüssen wie: „Weil ich das halt so gelernt habe.“ Es geht viel tiefer. Gib dir Zeit und die wirkliche Antwort kommt.

Anders herum die Frage: Warum bist du in XY (Platzhalter, denke dir was aus) so erfolgreich? Frage dich das jetzt. „Du machst es einfach so, wie du es gelernt hast?“ Nein. Frage weiter. Das geht tiefer. Es steckt viel tiefer in dir drin.

Es kommt zu dir hoch, und es schwingt immer eine Emotion mit. „Weil ich gut bin? Weil ich in diesem und jenem Punkt besser bin. Ja. Das stimmt. Da mache ich es richtig gut.“

Unsere Fragen zeigen, wie wir sind und wie wir uns fühlen. Sie sind der Fokus. Gewohnheitsmässige Gefühle, habitual emotions, nennt man sie. Sie sind stets verbunden mit deinen Mustern und Programmen.

Die Gefühle, die du fühlst kommen daher, worauf du dich konzentrierst. Sie kommen, weil du diese Fragen andauernd stellst.

Fragen, die ein ungutes Gefühl auslösen

  • Warum mache ich das immer so?
  • Wieso passiert mir das immer?
  • Weshalb gebe ich so schnell auf?
  • Warum bin ich so wenig ausdauernd?

Sie beinhaltet verdeckt bereits eine bestimmte Antwort. Eine Frage, die bereits eine bestimmte Antwort impliziert, bringt dein Gehirn dazu, auch die entsprechende Antwort zu liefern. Das geht am schnellesten, denn sie dockt gleich an der implizierten Ressource an.

Und schon bist du in einer Schleife, die sich um die bereits vorprojezierten Antwort dreht. Oft wird auch eine Spirale nach unten daraus.

Fragen, die ein gutes Gefühl auslösen

  • Was muß ich ändern, damit mir das das nächste mal nicht wieder geschieht? Was kann ich daraus lernen?
  • Was muss ich tun, damit ich länger durchhalte?
  • Was ist jetzt nötig und was muss ich dauerhaft ändern, damit ich langfristig konstanter, ausdauernder und kraftvoller werde?

Das geht noch besser:

Wie kann ich ausdauernder werden und den Weg dorthin mit Freude geniessen?

Wir lieben Freude, Spass und Belohnung. Da stecken im Gehirn die Hormone Serotonin, Dopamin und Cortisol dahinter

Noch eine Frage dazu: Was ist das Tolle daran, dass ich das herausgefunden habe und machen will?

Kann daraus eine Spirale nach oben werden? Wenn man sich nach unten ins Down programmieren und fragen kann, dann doch auch nach oben, oder?

Ändere deinen Fokus durch andere Fragen

Die Antwort ist: Änderen Deinen Fokus. Das geht durch die andere Art fragen zu stellen.
Frage nicht nach Probleme oder Schuld oder Gründe für etwas. Frage statt dessen nach Wegen da heraus, nach Lern-Möglichkeiten, nach Schritten nach Vorne.

Verharre nicht in der Vergangenheit

Du darfst dabei nicht in der Vergangeheit verharren und sie nach Gründen sezieren. Stelle Fakt fest, was geschehen ist und bestimme schnell: „Wo soll es hingehen? Was muss ich dafür tun, auch damit es mir dorthin gut geht“
Und los gehts.

Mit Fragen lenkst du dich sich selbst, also dein eigenes Gehirn, den Mind, die Ausrichtung. Denn die Lösungen sind in dir. Du trägst alles mit dir, eingie davon im Bewusstsein sofort abrufbar für viele Bereiche. Andere lassen den Schatz im Unterbewusstsein schlummern. Sie müssen es erst hervorholen. Das macht das Unterbewusstsein aber von selbst, wenn aus den Fragen, der Weg und der Drang hervorgerufen wurde.

Frage nach Ressourcen

Fragst du dich: „Kann ich wirklich ausdauernder werden?“ Dann schwingt der Ton des Zweifels bereits mit. Deine inneren Saboteure warten schon. Sie werden kommen und sich in den Weg stellen. Fragen des Zweifels öffnen die Ressourcen des Zweifels. Fragen, warum etwas so ist, suchen nach Anworten, warum es so ist. Sie suchen aber nicht nach Wegen, wie es besser werden könnte. Das leuchtet ein, oder?

Es kommt also auf die Frage an. Bilde Gewohnheitsfragen die dem Ziel nachstreben und eine für dich positive Emotion auslösen.

Tägliche Übung: Frage stellen

Tausche die Fragen in deinem Gehirn aus

Machen wir eine kleine Übung, eine Frage-Stell-Übung. Die Aufgabe besteht darin, dir täglich mindestens einmal eine Art der Frage zu stellen, die nach vorne gerichtet ist und eine positive Schwingung mitbringt, um dich zu motivieren.

Jeden Tag eine Frage. Damit es nicht im Alltag untergeht, stelle dir im Handy einen sich täglich wiederholenden Termin zu einer für dich guten Uhrzeit ein. Morgens, wo du noch frisch bist? Abends, wenn die Ruhe einkehrt? Wähle selbst. Jeden Tag stellst du dir eine postivie Gewohnheitsfrage. Das dauert anfangs vielleicht sogar ein wenig, weil dein Geist sich erst an diese neue Art gewöhnen muß. Aber mit jedem Tag kommt diese Frage schneller und klarer.

Das ist jetzt nichts Zusätzliches, denn du denkst ja eh die ganze Zeit. Jetzt denkst du an diesem Zeitpunkt halt einmal anders. Das ist nichts Großes. Also los! Denke jeden Tag einmal eine Frage. Nach einiger Zeit kommt plötzlich eine mitten am Tag völlig ausser der Reihe. Langsam fängst du an, andere Fragen zu stellen.

Wenn etwas schief gelaufen ist in der Arbeit, warum weiter nach Schuld fragen? Wer ist dafür verantwortlich? Wer hat das genehmigt? Wie konnte es dazu kommen?

Die Alternative:

Was kann ich daraus lernen? Wie können wir es besser machen? Was müssen wir tun, damit wir künftig XY (Platzhalter einsetzen) gleich so erreichen?

Beispielfrage

Was muss ich genau machen, um ausdauernder zu werden? Ich will nicht ständig so schnell aufgeben. Also worauf kommts an? Was sind die ersten Punkte? Ich möchte dran bleiben. Ich freue mich auf das erste Hindernis, an dem ich das ausprobieren kann.

Die Grundformulierung ist: Was muss ich tun, um…

Die bekannte Grundformullierung mit der Spirale nach unten ist: Warum mache ich … Wieso muss ich… Die lassen wir jetzt weg.

Einwand, aber…

Kommt von deinem Mind oder von einem Gesprächspartner der Einwand auf z.b.: Was macht mich momentan am Glücklichsten und Zufriedensten? “ Gar nichts. Ich bin nicht glücklich und zufrieden.“ Dann ändere die Frage so: „Stell dir nur mal vor du wärst es. Was würde dich am Glücklichsten und Zufriedensten machen?“

Hintergrund: Dein Gehrin wird nun um eine Denkschleife mehr gebeten, sich den Zustand, den es vorher verneint hat, vorzustellen und dann die Antwort zu geben. Dein Gehirn oder das deines Gegeübers kann das.

Eine neue Art des Fragens zur Änderung der inneren Einstellung.

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