Von Maya und Anhaftung und dem neuen MacBook Pro

neuer Mac (lag schief auf meinem Schoß)

Ich hab am Samstag eine interessante Maya-Erfahrung gemacht. Maya ist das Sinnbild für Anhaftungen an irdischen, meist äusserlichen Dingen, mit denen man sich identifiziert und viel Energie darauf verbraucht.

Meine Erfahrung
Die Frau. Sie brauchte einen neuen Rechner, da ihr alter schon arg schwächelt. Wir nutzen Macs vom Apfel, sind zwar teurerer aber 1000x besser. So ein schöner neuer Mac macht schon Freude beim auspackeln. Da schlägt mir doch´s Herz gleich höher. Interessanterweise gehts der Frau gar nicht so. Für sie ist das ein Arbeitsgerät wie der Staubsauger. Der eine (Staubsauger) steht im Flur draussen. Der nagelneue Mac liegt im Keller und wurd von ihr noch nicht angefasst, geschweige denn genutzt.

Andererseits haftet die Frau eher an rohen Cocossäften (ich hab ihr letztens einen weggeschüttet, weils aussah wie trübes Schlunzwasser vom Vortag) oder sie haftet am Internet. Der Zugang zu diesem. Den Schlüssel zur Welt. Das ist ihre große Anhaftung. Dort hat sie ihre sozialen Kontakte, ihre Inspirationen, ihre Anerkennung. Ja. Das Internet ists  bei ihr.

So liegt also der schöne neue Mac im ungenutzt im Keller und ist nichts weiter als ein Stück kaltes Aluminium.

Ich selbst merke, dass mein Mac, selbes Alter wie ihrer, aber noch einen Ticken schneller und mit funktionierendem Trackpad. Da ich ihren am Wochenende eingerichtet habe, merke ich jetzt hier, dass mein eigentlich erst 3 jahrer Apfel doch schon recht langsam ist. Erst recht, wenn ich das Monster-Aperture öffne. Ich will auch einen neuen. Hab das zwar schon länger beschlossen, aber ich warte, bis das neue Design da ist, selbst wenns noch fast ein Jahr dauern sollte…

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