Klangmalerei: Java-Gong mit Sayo

In Berlin lebt der bekannte Spieler und Gongsammler Sayo, der bevorzugt Gongs von der Insel Java nutzt. Diese Gongs zeichnen sich durch einen tiefen Grundton aus. Sie haben im Zentrum, der Sonne, eine art „Brust“, auf die man mit einen großen Mallet schlägt.

Das interessante an Sayo ist: Er begründet das Gongspiel genauso wie wir: Der Gong beruhigt die Gedanken, versetzt den Geist in Stille. Das entspricht dem zweiten Vers der Yoga-Sutras von Patanjali: „yogas chitta vritti nirodha – Yoga ist das Zurruhekommen des Geistes“

Hier könnt ihr Sayo in einem Kurzbeitrag der Pro7-Sendung Galilei sehen: Er spielt den Gong im Garten des Buddhistischen Zentrums in Berlin zum Geburtstag des Dalai Lama. Dabei äußerst er sich auf die Frage: „Wozu braucht man überhaupt einen Gong?“

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Sayo spielt den Java-Gong / Bild: Bildschirmkopie von Satya Singh, gongmeditation.de

Wenn ihr mehr über Sayo und seine Java-Gongs erfahren wollt, empfehle ich seine Webseite: www.gongmalerei.de oder auf englisch: www.sounding-paintings.com

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