Klangerlebnis: Gong im Pavillon

Am Mittwoch spielte ich den Gong abends in den Räumen eines Kindergarten mit der Yogagruppe von Manuela Faki in Unterschleißheim. Und was soll ich sagen? Ein Superraum war das. Das Gebäude ist rund wie ein Pavillon, hat Steinboden und keine Ecken. Nach oben ein Kuppeldach. Hier könnt ihr das Gebäude von oben gucken.

In Räumen mit Steinböden wird der Klang vom Boden wieder reflektiert und in den Raum zurückgegeben. Dazu kommt, das der Raum keine Ecken hatte und nicht mit Tüchern oder Ähnlichem verdeckt war. Der Klang des Gongs wurde also vom Boden und den Wänden zurückgegeben und vermischte sich mit den neuen Klangwellen, die vom Gong ausgingen. Sowas klingt ganz große Klasse und kann nicht vorhergesagt werden.

So siehts da von innen aus, ohne das blaue Gebilde:

gongmeditation_unterschleissheim

Innenraum im Pavillon des Kindergartens / Bild: korbinian.de

Die einzelnen Räume spielen bei Gongmeditationen eine große Rolle. Teppich schluckt viel Klang und lässt die Teilnehmer das direkt spüren, was vom Gong kommt, gibt aber keine Klangwellen zurück. Wände, die mit Tüchern oder Vorhängen behangen sind, geben auch kaum was zurück. Yoga-Räume mit Parkett oder Fliesenböden sind für das Klangerlebnis am Besten. Und wenn sie dann auch noch rund sind und keine Ecken haben, wirds noch besser.

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