Köstliche Roherlebnisse in Bad Gögging

Letztes Wochenende war ich ja zum Gongspielen in Bad Gögging. Großes Yogahappyning mit Symposium zum Thema Gsundessn, Ayurveda und und und… Ach was. Ich war gar nicht Gongspielen. Und das kam so:

Irgendwann im Frühling schrieb mich Andreas Martin Eisen per Mail an, ob ich auf dem Yogahappying Gongspielen könnte. Ich antwortete ja und fragte, wie so das Procedere ist (Anfahrt, Kosten, Gage, Zeiten ect.). Bis 5 Tage vor Beginn der Veranstaltung hörte ich nichts. Dann meldete er sich wieder, ob ich denn nun käme. Hm. Ich hatte Zeit. Das Programm war auch sonst interessant. Bad Gögging ist nur 15 km von meinen Eltern weg. Dort könnten wir übernachten, Kinder toben lassen und ich mit Frau zum Yogahappyning ins Kurhaus.

Wir kamen gegen 16.00 Uhr nachmittag am Samstag an. Nichts da. Im Foyer führte Urs Hochstrasser vor genau 22 Leuten Rohkost vor. In den anderen Räumen waren Vorträge vor jeweils 2-3 Leuten. Stille. Nix los. Wir gesellten uns zu Urs uns lauschten dem zweiten Teil seiner Vorführung.

Danach tingelten wir ein wenig durch die leeren Räume. Wo waren sie denn, die Teilnehmer? Das Geheimnis: Es gab sie nicht. Ha! Voll organisiert. Räume dekoriert. Händler, Referenten, alle da. Die Musiker spielten mit voller Ausstattung vor 3 Leuten.

Inspirationen
Die Frau wollte gerne Yoga machen. So gesellte sie sich zum Beckenbodenyogi, derweilen ich mit dem Sternengucker-Baby umherlief und die Ödnis betrachtete. Leere Räume, leere Stände, frustierte Händler. Der Frau aber gefiel ihr Yoga. Beckenboden ist eh gut für Rückbildende.

Hotel Monarch in Bad Gögging- hier am Pool

Am Abend, als ich zur Gongmeditation um 20.15 kam (20.30 sollte es losgehen) war kein Mensch mehr da. Ich hab den Gong dann gar nicht aufgebaut, bin um 20:38 wieder gefahren. Die Frau und ich beschlossen, am Sonntag die ganze Vorführung von Urs mitmachen. Veilleicht später noch in den Pool springen, bisschen Spass haben. Mit einer Gongmeditation um 17:30 habe ich nicht gerechnet.

Und so kams. Die Rohkostvorführung mit kleinen Häppchen probieren war wirklich inspirierend. Was es so alles gab, beschreibt die Frau in ihrem gebloggen Einod. Die Händler packten schon ein. Der Urs hatte nur noch 8 Teilnehmer, die ihm lauschten. Aber er machte und kreierte, als wenn es 50 gewesen wären. Sehr schön.

Urs Hochstrasser zeigt rohköstliche Gourmet-Kost. Es war alles lecker!

Deshalb muß ich auch sagen, daß die Tatsache, daß ich zum Gongspielen kam, samt Familie 120 km fuhr, überhaupt kein Problem war. Ich hatte keine Erwartungen. Alles war entspannt, ich bekam wieder tolle kulinarische Inspirationen, ein schönes Wochenende. Alles palletti. Mir tats nur um die Händler, die teilweise mehrere 100km anreisten leid, denn es war wirklich niemand da.

Wie´s das gibt? Ganz einfach. Kein Mensch wusste von dem Yogahappyning. Kein Plakat im Kurort. Keine Zeitungsanzeige, ich selbst habe in meiner Yoga-Community nichts erfahren. Jeder wunderte sich, wie man sowas machen konnte. Nun denn. Ich weiß es auch nicht.

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