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Rausch ohne Drogen: Video über Gongmeditation

Video Beitrag zur Gongmeditation im Kundalini Yoga Zentrum München

Letzte Woche waren Laura und Simon vom Bayerischen Rundfunk im Kundalini Yoga Zentrum München zu Besuch. Die beiden wollten einen Beitrag zum Thema „Rausch ohne Drogen“ aufnehmen. Ich habe für Laura dazu eine Gongmeditation gespielt. Als Vorbereitung machten wir Kundalini Yoga-Set mit Sat Kriya und Pranayama. Seht selbst, wie es ihr erging: Video in der Mediathek

Video Beitrag zur Gongmeditation im Kundalini Yoga Zentrum München
Video Beitrag zur Gongmeditation im Kundalini Yoga Zentrum München

Lauras erste Reaktion nach dem Gong: „Wow. Sowas habe ich ja nie erwartet. Ich dachte, du schlägst da ein paar mal drauf“. Sie war dann noch längere Zeit unter dem starken Einfluß des Gongs. Der Sound des Gongs kommt in dem Video gut rüber. Wir hatten noch Bedenken, dass die Frequenzen des Gongs bei den Aufnahmen übersteuern oder einen Soundbrei ergeben. War aber nicht so.

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Gong-Publikationen

Artikel „Die Kraft des Gongs“

Auf dieser Seite liste ich nach und nach meine Gong-Publikationen Veröffentlichungen, Reportagen, Interviews und Videos in anderen Medien auf:

Video: Bayerischer Rundfunk: Rausch ohne Drogen: Gong

Yoga Aktuell: Die Kraft des Gongs, 08/2011, jetzt online als Dossier

Yoga Journal: Gongmeditation – Woher kommt der Gong?

Yoga Journal: Die Redaktion testet: Gong-Meditation. Interview.

Yoga Journal: Der Absolute Klang, 03/2010Ist leider nur noch die Übersicht online

 

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Gelesen: Yoga für Skeptiker

Ich erhielt ein Rezensionsexemplar des neuen Yoga-Buches von Ulrich Ott: Yoga für Skeptiker. Ein Neurowissenschaftler erklärt die uralte Weisheitslehre.

buch rezension yoga für skeptiker von urlich ott
Buch-Rezension Yoga für Skeptiker von Ulrich Ott

Pünktlich zum Urlaub eine wunderbare Lektüre. Der Versuch, Yoga wissenschaftlich zu erklären und mystisches „nachzuweisen“ – so dachte ich mir das. In früheren Jahrhunderten galt als „wahr“, was die Kirche (katholisch wie protestantisch) als „wahr“ erklärt hat. Wir alle kennen das Beispiel der runden Erde vs. flache Scheibe oder das heliozentrische vs. geozentrische Sonnensystem. Heute nimmt „die Wissenschaft“ diese Rolle ein. Was wissenschaftlich „bewiesen“ ist, gilt als wahr. Mit dem Satz: Das ist wisschenschaftlich überhaupt nicht nachgewiesen, lässt sich (fast) alles widerlegen. Ich bin der Wissenschaft gegenüber entsprechend skeptisch, aber das ist ein anderes Thema.

Aufbau des Buches
Ulrich Otts roter Faden durch das Buch sind die acht Yoga-Stufen. Sein Bezug ist Patanjali und seine Yoga Sutras. Er erläutert kurz historisch die Yoga-Quellen, seine Autoren und Querverweise auf anderen Traditionen wie Buddhismus oder religiöse und nicht-relegiöse Zusammenhänge.

Der Autor vergleicht verschiedene Übersetzungen aus dem Sanskrit (teilw. mit Umweg aus dem Englischen) und zeigt verständlich auf, warum er sich auf bestimmte konzentriert hat.

Dem folgt ein Yoga-Praxis-Teil mit einfachen Übungen, die man ohne weitere Vorkenntnis machen könnte. Den dritten Teil betitelt Ott als die Wissenschaftliche Vertiefung. Hier sind Interviews mit Wissenschaftlern, die sich mit Themen wie Kundalini, Widergeburt oder Yoga-Therapie befassen.

Mein Mehrwert
Ich will mehr auf meine persönliche Erfahrung und Meinung zu dem Buch eingehen. Ott schreibt sehr klar und einfach verstänlich. Keine spirituellen Formulierungen und auch keine wissenschaftliche Schachtelsätze. Das motiviert auch Einsteiger.

Ein weiterer Pluspunkt ist die klare Linie entlang der Schriften von Patanjali. Er ist neutral und hängt nich an einer bestimmten Yoga-Tradition mit „eigenem“ Lehrer wie Yogi Bhajan oder Bikram und Co. Er bleibt immer am Ziel von Yoga dran: dem Stilllegen der Gedankenwellen im Geist und der Vorbereitung der Yoga-Übungen für lange Meditationen, um dieses Ziel zu erlangen. Er geht auch klar darauf ein, was ist, wenn man dieses Ziel erreicht hat. Hier wurden mir erst die Zusammenhänge klar und wie einfach das Yoga-System doch aufgebaut ist.

Das hätte ich mir mal bei meiner eigenen Yogalehrer-Ausbildung gewünscht. Jetzt weiß ich erst, wie viel einfacher man das hätte machen können.
Yoga-Übungen
Im zweiten Teil des Buches sind einfache Übungen zu sehen. Der Autor beschreibt kurz die Wirkung und zeigt Hilfsstellungen und „Gefahren“ bei falscher Ausübung aus. Da ich aus der Kundalini-Yoga Tradition komme, helfen die Asanas nicht so viel weiter. Sie sind gute Aufwärm- und Vorbereitungsübungen für Yoga-Sets und Meditationen und sind mehr dem Hatha-Yoga entliehen.

Hier bin ich nach wie vor der Meinung, daß für Yoga-Interessierte ein Buch höchstens die Inspiration zu Yoga sein sollte. Will er wirklich Yoga praktizieren, ist in jedem Fall ein Unterricht bei einem ausgebildetem Yoga-Lehrer jedem Buch oder DVD oder Online-Kurs vorzuziehen. Und wer vom Unterricht nicht so überzeugt ist, probiere einfach verschiedene Lehrer, Kurse oder Yoga-Traditionen aus.

Wissenschaft
Ach ja. Durch den meiner Meinung nach verwirrenden Maintream-Titel „Yoga für Skeptiker“ und der Fusszeile, dass der Autor Neurowissenschaftler ist, mag der Eindruck entstehen, Yoga und und seine Wirkungen werden nun wissenschaftlich erklärt. Das werden sie nicht. Manchmal bringt Ott den Hinweis, daß es hier und da eine Untersuchung dazu gibt (z.b. Blutdrucksteigerung bei Pranayama durchs rechte Nasenloch) aber im großen und Ganzen ists ein Yoga-Buch, das ohne spirituelle Umschweife erkärt, um was es geht.

Die Interviews am Ende des Buches gehen auf verschiedenen „Phänomene“ wie die Kundalini-Erwachung oder Reinkarnation ein. Dadurch, daß die Befragten die Aussagen treffen, kann Ott seine neutrale Haltung, die er das Buch hindurch pflegt, aufrecht halten. Sehr geschickt.

Trotz massiv steigender Anzahl an wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Mediation und Yoga sind sich die Interviewpartner einig: Es fehlt am Geld und breitem Interesse, an den Wirkungen von Yoga wissenschaftlich belastbar zu forschen und reproduzierbare und damit „nachweisbare“ Ergebnisse zu erzielen. Yoga und seine Wirkungen hängen zudem sehr komplex und individuell vom Praktizierenden und seinen Umständen ab.

Und damit schliesst sich der Kreis, warum in dem Buch nicht so viel über „wisschenschaftliche Nachweise“ steht. Das liegt nicht am Buch, sondern am Titel, der eher verkaufsfördernd als inhaltswidergebend ist.

Fazit:
Das Buch kommt in unsere Familien- Yoga-Bibliothek. Auch als Lehrer, der vieles schon kannte, sind doch zahlreiche Inspirationen und Zusammenhänge dabei, die ich bei meinem Unterricht einfliessen lassen möchte. Ulrich Otts größter Verdienst ist die neutrale und klare Darstellung von Yoga, seiner Herkunft, Ziele und Wirkung. Er zeigt klar auf, daß Yoga kein Life-Style (Anhaftung an Äusserem), Sport oder anspruchsvolle Gymnasikt ist – und vor allem: Nicht aus dem Praktizieren von Körperübungen besteht. Ein ganzheitliches System mit klarem Ziel und darauf ausgerichteten Übungen, es zu erreichen.

In meinen Unterricht und Gongmeditationen kommen vornehmlich Frauen. Männer werden nicht selten „überredet“ mal mitzukommen. Für sie kann ich mir das Buch gut vorstellen. Es inspieriert wirklich, es mit Yoga mal zu probieren.

Weiterführende Webseite
Ulrich Ott hat zum Buch noch eine begleitende Webseite mit weiterführenden Links, Interviews und Infos eingerichtet. Hierüber kann man auch in Kontakt mit ihm treten und Feedback zum Buch geben.

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Yoga-Abend auf Arte am Sonntag 17.02.2013

Ich habe einen spannenden TV-Tip für alle Yoga-Interessierte: Am Sonntag, den 17.02. bringt der TV-Sender ARTE einen Yoga-Themenabend

Kann ich nur jedem empfehlen.

Yoga Abend auf ARTE

Der Tag beginnt morgens um 10.50 mit dem Beitrag „Yoga – Kunst des Lebens“, begleitet von einem Chat.

Abends dann das Yoga-TV-Programm mit Ghandi, Planet Yoga und nochmal Yoga – Kunst des Lebens.

Interessant finde ich in der Beschreibung, daß Yoga eine Lebensphilosophie ist mit einer über 3000 jährigen Tradition, während bei unserem Life-Style-Yoga der Schwerpunkt mehr auf Körperübungen liegt. Sehr gut erfaßt! Yoga im Alltag sag ich da nur.

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Kundalini Yoga für eine bewusste Schwangerschaft

Yoga zu hause mit DVD. Da war ich noch nie so recht der Freund davon. Aber an diesem Wochenende hat mich die Frau vor eine echt gute DVD geschleift. Karta Kaur, Carolyn Cowan aus London produzierte eine wirklich tolle Yoga-DVD für Schwangere: Kundalini Yoga For Conscious Pregnancy.

DVD Conscious Pregnancy von Carolyn Cowan

Kundalini Yoga for a Conscious Pregnancy
Was mich bei ihr überzeugt, ist die professionelle Produktion, die angenehme Atmosphäre und: Carolyn spricht nicht in die Kamera sondern unterrichtet wirklich zwei schwangere Schülerinnen, die die Übungen machen. Dazu erzählt sie in klarem englischen Englisch über Schwangerschaft, das Yoga-Set: Es ging und die Nieren und das Lösen von Ängsten.

Ein Menü lässt nach dem Yoga-Set aus verschiedenen Meditationen wählen und bietet zudem noch Stoff über

  • Ängste während der Schwangerschaft
  • Schmerzen während der Geburt
  • die 40 Tage nach der Geburt

Ich kenne Carolyn von ein paar Yogafestivals in Frankreich, wo sie immer einen Stand auf dem Basar hatte. Sie ist eine sehr große Frau mit weiblicher Ausstrahlung. Ihr glaubt man sofort, was sie über Frau-Sein und Schwangerschaft sagt. Da brauchts keine Zertifikate und eine Litanei an Erfahrungen, was sie seit wann bei wem gelernt hat.

Wer also nicht die Möglichkeit hat während der Schwangerschaft zu einem regelmässigen Yogakurs zu gehen, dem empfhehle ich diese DVD;Kundalini Yoga For Conscious Pregnancy. Das Yoga-Set ist auch für Männer sehr gut geeignet. Die sonstigen Inhalte ebenfalls!

Mehr über sie, eine Tausendsassa-Frau, auf ihrer Webseite.

Hier auch ein paar Einheiten online als Video-Channel

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Yoga-Podcast per Telefon abrufen

Podcast per Telefon abhören
Podcast per Telefon abhören

Da haben Sukadev und sein Team wieder ein Highlight geschafft: Den Podcast per Telefon abhören. Wie früher der Wetterbericht als Bandansage. Man ruft eine Nummer an und kann sich dann verschiedene Podcasts anhören.

Die Yoga Vidyas haben inzwischen viele Podcasts im Angebot. Jedem ist eine Endziffer zugeordnet. Die täglichen Inspirationen erreicht man beispielsweise unter der 0931 66399 0158. Es sind also keine zweifelhaften oder extra kostenpflichtige Servicenummern.

Da mußte ich natürlich gleich mal anrufen. Ich war etwas verwundert, daß es recht lange dauerte, bis jemand hinging das Band ansprang. Nach ca. 7-8 x klingeln ging das Band ran. Recht leise hörte man dann Sukadev mit seinen täglichen Inspirationen vom Band.

Jetzt würde ich gerne jemanden finden, der per Telefon anruft, um sich eine verschieden lange Bandansage anzuhören? Leute ohne Internet, die aber inspiriert werden wollen? Ein interessanter Ansatz. 1000 Wege führen nach Rom. Aus ökonomischen Gesichtspunkten darf man das sicher nicht betrachten. Eher: Die Yoga Vidyas bedienen jeden Kanal, der sich bietet.

Man nennt die Art der Medienveröffentlichung Phonecast. Hat sich wegen der technischen Anforderungen und der hohen Telefongebühren in Europa nie richtig durchgesetzt. Bibel-Telefon und ähnliches gabs früher. Oder eben der erwähnte Wetterbericht, die Lottozahlen, Staumeldungen ect.

Der Blogeintrag ist mit 10.Dez. 2011 datiert. Die ältesten Kommentare dazu stammen von 2009. Ein Recycle-Artikel?

Mir fällt dazu eine alte Geschichte von Swami Sivananda ein: Er wurde mal gefragt, warum er seine Bücher verschenke, auch an Leute, die offensichtlich nicht lesen könnten. Er hatte gerade welche an einen Bettler verschenkt. Das wäre vergeudetes Geld. Die finanziellen Mittel zum Druck der Bücher waren nur schwer zu bekommen. Da könnten man doch die Bücher besser verkaufen oder wenn schon verschenken, dann doch an Leute, die Lesen könnten.

Sivananda antwortete darauf: Er wisse, dass der Bettler nicht lesen konnte. Vielleicht wird es in einzelne Seiten zerrissen. Vielleicht wird mit einer dieser Seiten ein Fisch auf dem Markt eingewickelt. Und vielleicht kauft ihn jemand, der zuhause den Fisch auswickelt und Sivanandas Buchseite liest und inspiriert wird. Dann war es doch sinnvoll, das Buch an einen Bettler zu verschenken, der nicht lesen konnte.

So gesehen, ist der Telefon-Podcast schon sinnvoll…

Bildquelle: flickr CC

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Yoga-Aktuell Magazin: Mein Artikel über Gongmeditationen

Vor ein paar Wochen erhielt ich die Anfrage, ob ich für das Magazin Yoga Aktuell einen Artikel über Gongmeditationen schreiben wollte. Natürlich wollte ich. Und, voila: Hier ist er

Gong-Artikel im Yoga Aktuell Magazin

Wer das Magazin online durchblättern möchte: Yoga-Aktuell online. Der Artikel kommt auf Seite 36-38. Es geht dabei um den Ablauf einer Gongmeditation, was dabei mit den Teilnehmern und den Gongspielern geschieht und woher wir die Tradition des Gongspiels haben.

Zitat aus dem Artikel

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Paiste Gongs mit eigener Facebook-Seite

Seit Kurzem hat der Gonghersteller Paiste auf Facebook eine eigene Gong-Page. Den größten Teil seines Geschäftes macht der Hersteller mit seinen Becken (Cymbals). Dafür sind sie bekannt, darauf konzentriert sich auch das Gros Ihrer Öffentlichkeitsarbeit.

Facebook Fanseite von Paiste Gongs
Facebook Fanseite von Paiste Gongs

Die Paiste-Gong-Fraktion ist entsprechend klein, aber umso begeisterter ob ihrer Gongs. Um nicht ständig neben den großen Cymbal-Aktionen unter „ferner liefen“ abgehandelt zu werden, hat Paiste (Schweiz, Nottwill) nun eine Facebook-Fanpage eröffnet. Vielen Dank dafür von mir.

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Neue Webseite: k-yoga.de

Unsere Kundalini Yogis vom Yoga-Zentrum in München haben eine neue Webseite: www.k-yoga.de. Sehr schön ists geworden. Und modern. Der tägliche Stundenplan läuft über Googles Kalender, so dass ich ihn mir auch einbinden oder anderen zuschicken könnte.

Header von k-yoga.de

Was mich ein wenig stolz macht: Die Webseite wurde von der Frau designt und umgesetzt. Das CMS ist das selbe wie hier: WordPress. Das Team vom Yogazentrum will die Inhalte nun selbst erstellen und die Webseite damit in Eigenregie pflegen.

Weitere Ausbauschritte sollen nun eine engere Verzahnung mit Social Media Plattformen wie flickr.com, youtube oder Facebook werden. Die Samen für diese Pflänzchen sind gesäht. Mögen sie gut wachsen.

Disclaimer: Ich habe an der Erstellung der Webseite konzeptionell und technisch mitgearbeitet und das Yogazentrum beraten

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