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Maximum Spaß: Einen Gong selber bauen.

Metall wird zu Klang 2014

Vor kurzem war ich zum dritten mal beim bei „Metall wird zu Klang“, ich wollte wieder einen Gong selber bauen. Der Gongmeister nennt sein Handwerk „Gongbauen“. Das klingt immer recht ungewohnt. Die Geigen, – Orgel und Instrumenten-Macher nennen ihren Beruf aber stets „…-Bauer“. Damit hätten wir das geklärt. Was macht man nun als Gongspieler und Gongbau-Laie beim Gongbau-Wochenende? Man hämmert einen Gong. Damit der aber auch später nach Gong klingt, hilft er richtige Gongbauer mal mehr mal weniger nach. Und das geht so:

Gong selber bauen

Die Oetken Manufaktur in Schleswig-Holstein bietet die rare Gelegenheit für Gong-Enthusiasten, sich selbst mit des Meisters Werkzeug und echten Rohlingen einen Gong zu bauen – unter der Anleitung der Gongbauer.

Das Zieles eines solchen Wochenendes ist, mit einem eigenen wohlklingenden Gong nach hause zu fahren. Natürlich soll man während der Herstellungsschritte auch viel Freude daran haben. 2014 begannen die Oetkens zusammen mit Olli Hess diese Wochenenden anzubieten. Kamen beim ersten mal noch beschauliche 5 Teilnehmer, war der nächste Kurs schon überbucht. Die Gonghämmerer kamen aus ganz Europa. Der am weitesten Angereiste war Paul aus Australien!

So ensteht ein Gong

Ich erlebe an diesen Wochenenden immer wieder die einzelnen Schritte, wie ein Gong entsteht. Für einen Blogbeitrag wäre das zu lange und detailliert. Die Kurzfassung geht so:

  1. Mit dem Zirkel die Kreise aufzeichnen und den Rohling glühen
  2. Mehrere Hammerschlagrunden, vom groben Randhämmern bis zum feinen Glätten
  3. Die Stimmrunden hämmern und Löcher für die Schnur bohren
  4. Aufzeichnen der Hilfslinien auf die Vorderseite und Schaben der Oberfläche
  5. Nochmaliges Feinstimmen und Eingravieren der Stimmung (bei z.B. Planetengongs) und Seriennummer
  6. Putzen und Polieren – fertig.

Und wenn der Gong einfach nicht in des Meisters Ohren gut klingen mag, bleibt er schon mal ein paar Wochen in der Warteschleife, bis er wieder für eine Feinstimmrunde dran ist.

Erste Versuche mit Cymbal-Rohling

Metall wird zu Klang 2014
Metall wird zu Klang 2014

Das erste Gongwochenende war sowohl für die Oetkens als auch für die Teilnehmer Neuland. Geht das mit so Laien, an einem Wochenende einen klingenden Gong hämmern? Als Rohling verwendeten wir damals 20 inch Becken/Cymbalmaterial. Deshalb ist der Gong auch so hell und hat nicht die typische dunkelraune Färbung am Rand. Ja es ging. Und der Spaßfaktor war riesig. Jeder Teilnehmer kann für sich entscheiden, welche Art Gong er herstellen möchte. Ob klassisch symphonisch oder eher ein Erdgong mit „Pickel“. Die größte Herausforderung ist das Schaben der Oberfläche.

16″ Wassergong beim zweiten mal

Metall wird zu Klang 2015
16 inch Wassergong bei Metall wird zu Klang 2015

Beim zweiten Gongwochenende 2015 waren wir schon 16 Teilnehmer. Broders Mitarbeiter halfen bei den vielen Leuten mit. Als Rohling gabs schon  „echtes“ Gong-Material, das ein wenig weicher war für einen kleinen 16 Inch Gong. Die Teilnehmer waren wieder frei, sich die Art ihres Gongs zu wählen. Dieses mal entschieden sich auch welche, Formen einzuhämmern. Bei manchen war das Thors Hammer Mjölnir (in Miniatur). Ich trieb die Mitte mit vielen kleinen Schlägen nach hinten und baute mir einen kleinen Wassergong. Andere wiederum entschieden sich für den klassich symphonischen.

Dieses mal traute ich mich an die Schabung ran. Das schwere daran ist, die „Kratzer“ gerade und gleichmässig zu schaben. Hat man vorher mit dem Hammer auf der Rückseite zu stark geschlagen oder den Hammer etwas schräg gehalten, hatte der Gong nun „Halbmonde“ oder Wölbungen auf der Frontseite. Beim Schaben rutscht an diesen Stellen der Stahl oft ab. Bei meinem Gong im Bild oben sieht man, daß so gut wie keine einzige der Schabungen richtig und perfekt sitzt. So ging das allen, so geht das auch dem Gongbau-„Azubi“ lange Zeit.

24″ Erdgong beim dritten mal

Metall wird zu Klang II 2016
24 inch Erdgong bei Metall wird zu Klang II 2016

Nun gibt es ein paar Leute, denen das Gonghämmern wirklich viel Spaß macht (und deren Gong auch was wird und zum Einsatz kommt). Für dieses Grüppchen hatten die Oetkens die Idee eine Art „Fortgeschrittenen“ Kurs anzubieten. Mit 24″ Gongrohlingen. Eigentlich plante ich, einen symphonischen Gong zu bauen. Mit Schaben und allem was muß. Ich habe für diese Gonggröße zuhause aber keine Verwendnung. So entschied ich mich kurzfristig für einen Erdgong um. Den kann ich jetzt bei Einzel-Sessions oder als großen Handgong bei Gongbädern nutzen. Die Arbeitsschritte sind etwas anders und weniger. Da wir nur eine kleine Gruppe waren und alle einen Erdgong bauten, waren wir am Sonntag schon kurz nach Mittag fertig. Beim Klangtest konnte er mit den vorhandenen Erdgongs mithalten. Kein Irgendwas-Laien-Spaß-Gong. Ein reproduzierbarer 24″ Erdgong mit tiefen Grundton. Ich bin sehr stolz auf den.

Essenz daraus

Für mich sind diese Wochenenden Wiedersehen mit der Manufaktur und den Leuten, die die Oetken- und Meinl-Gongs herstellen. Neuigkeiten mit Olli Hess besprechen, Gong Prototypen spielen und entdecken. Die Zeit vergeht dort wie im Fluge. Die gemeinsamen Abendessen mit Broder, Ines und den Teilnehmern, Fachsimpeln mit anderen Teilnehmern und das Netzwerk erweitern – all das und viel mehr passiert an so einem Wochenende.

Die eigenen Gong-Hämmerversuche zeigen mir aber auch jedes mal auf, auf welch hohem Niveau die Kunst der Gongmacher ist. Sie wissen, mit welchem Hammer sie an welche Stelle mit welcher Kraft schlagen müssen, um eine bestimmte Stimmung im künftigen Gong zu erzeugen: tiefer, höher oder Schaukeln, Wummern oder Fiepen raus zu schlagen. Dazu braucht es viele Jahre Erfahrung, Übung und Anleitung.

Titelfoto: Olli Hess
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Meine Sonnenphase – Projekte beginnen und beenden

Die (ca.) 40 Tage nach dem Geburtstag sind die Sonnenphase, die persönliche Sonnenphase. Hier ist die Energie auf einem besonderen Level. Eine gute Zeit, um Neues zu beginnen. Irgendwie klappt das grad gut bei mir.

Neues Beginnen
Heute war ich die Begleitung der Frau. Wir waren auf einem Treffen von Yoga-Lehrerinnen für Schwangerenyoga (schreibt man ohne Bindestrich, habe ich gelernt). Die Münchner Gruppe will das Thema bekannter machen und wünscht sich dazu eine eigene Webseite. Und hier kam die Frau ins Spiel. Sie ist Kommunikationsdesignerin, „macht“ Webseiten, gestaltet Layouts, pflegt Content und all sowas. Gerade schon verantwortet sie die Neuerstellung der Webseite von k-yoga.de, nun also Schwangerenyoga.

Mich nimmt sie gerne mit, weil ich als Marketingleiter und studiertes Marketier gelernt habe, wie man strukturiert an so ein Projekt rangeht und es durchzieht, so dass Dienstleister und Kunden zufrieden sind. Habe dieses Einführungsgespräch schon mit den Münchener Yogis und den Schulverantwortlichen in Kirchzarten (freie Schule der Tocher) geführt. Kommt immer gut an, weil die professionelle Strukturiertheit und Rangehensweise bei den Laien doch oft fehlt. Dafür meine Beratungsleistung.

Die Frau wird mich immer wieder zuhause fragend beratend zur Seite ziehen. Technisch werde ich die Webseite wohl einmal aufsetzen. Layout, Gestaltung, Struktur und Content macht die Frau. Schönes Projekt. Dafür fängt sie gleich nächste Woche die Schwangerenyoga-Ausbildung hier in München an. Sie wird also künftig öfter hier bei mir sein. Auch mal schön, wenn ich nicht immer nach Merzhausen fahren muß.

Dinge zu Ende bringen
Die Energie der Sonnenphase nutze ich gerade, um das hier schon öfter besprochene Projekt „Meditation Gongs“ zur Ende, bzw. zum Laufen zu bringen. Der Shop mit den Gongs wird gerade noch mit letzten juristischen Details wie Impressum oder Datenschutzerklärung befüllt. Die Webseite noch mit Stimmungsbildern und letzten fehlenden Texten vervollständigt. Was habe ich fast ewig (2 Jahre) dafür gebraucht. Ein Wahe Guru darauf.

Logo Meditation Gongs

Weitere nächste Schritte werden ein wenig die Bekanntmachung des Shops sein. Dafür gebe ich mir gut ein Jahr. Denn: Wo kein Geld-Budget muss ein Zeit-Budget her. Zum anderen denken wir bereits an zwei Erweiterungen nach: Gongs und Taiko-Drums. Aber erst mal will ich den Shop hier laufen haben. Genaue URL gibts, wenn er fertig ist.

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Meditation Gongs – Gongbilder

We´re working on the gong pictures at the moment. Mrs. Jademondin will make the fotos from the original Paiste gong photos, they´ve given us. We have to make more than 20 different pictures for almost 40 different Paiste gongs. Great job, she does. Here´s an example of the Paiste Symphonic Gong.

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Nun zieht es sich doch noch hin, bis wir unseren Gongshop online stellen können. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch am Shop wie beispielsweise Kaufprozesse, automatisch generierete E-Mails, Bestätigungen, AGB´s ect. Heute waren die Produktbilder dran. Ich stelle mir dabei echte Hammerbilder vor. Ein Gong, nicht zu übersehen. Dazu habe ich Frau Jademondin, die sie mir erstellt. Die Grundlage dafür bilden die original Produktbilder von Paiste, die sie mir gegeben haben.

Paiste Symphonischer Gong / Bild: Meditation Gongs

Nun gilt es also, die vielen Gongbilder zu erstellen. Viel Arbeit aber auch viel Spass. Wir werden später über 20 Bilder für knapp 40 verschiedene Gongs haben. Die angedeutete Spiegelung habe ich mir eingebildet. Ich fand, das hat was edles. Man sieht das momentan oft. Mir ists zuerst bei den Apple-Produkten aufgefallen – und so wollte ich das auch haben. Frau Jademondin hat die Arbeit dran…

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Meditation Gongs – letzte Schritte

Now, since over one year, Nanak Dev Singh an me are working on our online Gong shop for Paiste Gongs. We call it: Meditation Gongs. But we´re almost bevor the launch. We´ve organised a lot of the Gong gear for the new Gong training group now, so that they don´t have to search for the special products on their own.  They benefit from our experiences with the Gong gear. Special Gong Stand, new Gong bags, other Gong stand bags, a payable meditation bank (why are they usually so expensive?). Next steps with the shop are to put the products online, work on the gong pictures, translate the site into English, test test test and pray…

Seit nunmehr über einem Jahr tüftle ich mit Nanak Dev Singh an einem Online-Shop für Paiste Gongs. Der Shop wird Meditation Gongs heissen. Wir sind nun endlich in den Endzügen. Die meiste organisatorische Arbeit liegt in meinen Händen. Gewerbeanmeldung, Kontoeröffnung, AGB´s formulieren (lassen), Webshop programmieren (lassen), Design erstellen (lassen). Gemeinsam waren wir letztes Jahr bei Paiste in der Manufaktur, um dort von jedem Gong, den wir verkaufen wollen, eine Klangprobe aufzuehmen. Wer hat schon hochqualitative Klangproben in seinem Shop?

Für die in Kürze startende Gongausbildung besorgen wir bereits zahlreiches Zubehör, damit die neuen Gongsters nicht so wie wir damals bei verschiedensten stellen auf eigene Faust einkaufen müssen. Da fliesst viel Erfahrung rein, wovon die Neuen jetzt profitieren können. Sie werden neue Gongtaschen und neue Gongständertaschen erhalten. Die Gongständer mit dem Knickfuss sind inzwischen ausgereift und eine knickbare und gut bezahlbare Meditationsbank habe ich auch gefunden. Warum sind Meditationsbänke so teuer? Es gibt wirklich Exemplare für über 100 Eur zum Draufknien? Spielt da Maya eine große Rolle?

Hier ist das neue Logo:

Logo Meditation Gongs / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Letzte Schritte
In den nächsten Wochen heißts fleissig Produktfotos, die wir von einer Super-Fotografin haben machen lassen, bearbeiten, Produktbeschreibungen schreiben, alles online einpflegen und testen. Wenn das steht, gehts weiter mit testen. Ist der Webshop online, wird er ins Englische übersetzt. Anschliessend wieder testen.

Schließlich Werbung machen. Drucksachen und vor allem Social Media und Suchmaschinen. Da alles nebenbei zu den anderen 10 Aufgaben geschieht, ist Geduld gefragt – und nochmal Geduld.

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