Monatsvorschau November – Neue Pläne

Bei meiner Monatsvorschau November muß ich mich erst mal sammeln, was denn alles reindarf. Es steht grad wieder so viel an. In 5 Wochen beginnt die Gongausbildung White Sound. Dafür will ich noch so viel vorbereiten. Termine für 2017 trudeln ein. Aber hier jetzt der Reihe nach, beginnend mit der Oktober Rückschau.

Das war im Oktober

Mein Highlight war der Gong Tagesworkshop in Neuötting und die anschließende Gongmeditation am Abend. Darüber werde ich nochmal ausführlich berichten. Ein rundum gelungener Tag an einem goldenen Herbst-Samstag. Ich hatte eine Gongmeditation im Yoga-Zentrum in München. Diesesmal mit einer großen Lerneinheit: Es ist eine Teilnehmerin liegen geblieben. Soll heißen: Sie stand nach dem Gongspiel nicht mehr auf. Konnte nicht. Das ist der größte GAU des Gongspielers. Dafür macht man eine ausführliche Ausbildung. Was tun? Ich habe mich ausführlich um die Teilnehmerin gekümmert, auch am nächsten Tag noch mit ihr gesprochen. Und ich habe so viel dabei gelernt. Auch wenn es ihr nicht so gut ging, war es für mich seit Jahren eine der größten Lern-Einheiten der letzten Jahre. Danke dafür.

Die Tickets für europas größte Digital-Konferenz, die re:publica habe ich mir gerade gesichert. Sie ist ein liebgewordener Pflichttermin anfang Mai jeden Jahres. Ich gehe vor allem Wegen der Vorträge und Inspirationen hin. Zudem ist es eine kleine Auszeig für mich vom Alltag.

Monatsvorschau November

Die meiste Energie lenke ich aktuell in die Vorbereitung der nächsten Gongausbildung White Sound. Es wird eine reine Damenrunde. No Men! Männer, wo seid ihr? Die Ausbildung beginnt am ersten Dezemberwochenende. Ich sorge dafür, daß genügend Gongausrüstungen da sein werden. Ich bin in den Endzügen meines Scriptes. Ja, es wird erstmals ein Script geben. Aktuell füge ich die Grafiken ein, die nach und nach meine liebe Frau zeichnet.  Im Bild oben seht ihr einen kleinen Auszug. Darin geht´s um Gehirnwellen. Dazu kommt das Formatieren der inzwischen riesigen Datei. Ich habe 16 Monate daran gearbeitet, meine Quellen niederzurschreiben. Das sind v.a. Audio- und Papieraufzeichnungen meines verstorbenen Gong-Lehrers Nanak Dev Singh, der mir so viel Fülle hinterlassen hat, daß ich seine Inhalte profund weitergeben kann.

Kreativ- und Gongwochenende 2017

Jetzt ist es raus. Ich plane mit der Frau Jademond 2017 ein Kreativ- und Gongwochenende. Wir wollen gemeinsam mit den Teilnehmern ein inspirierendes und erholsames langes Wochenende gestalten. Sie übernimmt die Kreativ-Workshops mit Lettering, Gestaltung, Kollagen und Grundlagen. Je nach Zusammensetzung der Gruppe. Ich übernehme die Meditations-und Yoga Sessions mit Gong. Aktuell sprechen wir noch mit einem Seminarhaus, das zentral gelegen aber völlig im Grünen ist und viel Ruhe verspricht. Ich freue mich.

Termine 2017

Die Gongausildung in Karlsruhe steht schon fest. Sie geht vom April bis Juli 2017 und ist bereits zur hälfte ausgebucht. Ich habe auch für diese Ausbildung ein Video erstellt. Ich zeige dir darin, was du in der Ausbildung lernen kannst. Gleichzeitig siehst du mich (fast) live und kannst schon mal anschnuppern, ob du dir mich als deinen Gonglehrer vorstellen kannst. Schau rein.

Dann plane ich noch ein paar Tages- oder Wochenend-Workshops. Nächstes Jahr werde ich mir zudem wieder eine Arbeitsauszeit nehmen. Das ist eine Mischung aus Relax-Urlaub und Arbeit an einem Thema. Dieses Jahr war es das Gong-Script. Nächstes Jahr wird es weitere geben. Vielleicht ein Buch, ein E-Book, ein Script für die andere Gongausbildung. Ich weiß es noch nicht.

Was ich aber schon weiß: Das Gong-Meetup steht fest. Ich treffe mich einmal im Jahr mit meinen Gongschülern zum Austausch, dazulernen, gegenseitig kennenlernen und Community bilden. Wir erzählen uns gegenseitig Gongstories, ich bringe neue Gongs zum testen mit, andere übernehmen auch das Szepter und bringen ihr Wissen und Erfahrung ein. Es ist kein Unterrichts-Wochenende sondern ein Treffen von Gongspielern, die bei mir die Ausbildung gemacht haben. 2017 sind wir im Yoga 74 in Heilbronn zu Gast. Ich freue mich schon.

Ich freue mich schon auf den neuen Monat. Der Vorletzte im Jahr. Ich bin viel unterwegs, die Frau hat Geburtstag, die Tage werden kürzer. Ab Dezember wirds Zeit einen Gang zurückzuschalten.

 

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Body Hack gelungen: Abnehmen nach dem Circadianen Rhythmus

Wie wars denn nun mit „Abnehmen nach dem Circadianen Rhythmus“? Im Juli berichtete ich darüber, daß ich meine Ernährungszeiten nach dem Circadianenen Rhmytmus umstellen will, um ein paar Kilo abzunhemen. Jetzt sind vier Monate vorüber. Zeit die Hosen runterzulassen bzw. zu berichten, ob das was gebracht hat.

So liefs bei mir: Abnehmen mit dem Circadianen Rhythmus

Kurz nochmal die Erklärung was „Abnehmen mit dem Circadianen Rhythmus“ bedeutet. Dieser Rhytmus beschreibt die „innere Uhr“ bzw. Schlaf-Wach-Rhtymus“ (SWR). Für tiefer gehende Infos, empfehle ich dir meinen ersten Blogbeitrag dazu. Mein Schlaf-Wach-Rhytmus sieht so aus:

  • Aufstehen: ca. 5:30 wochentags, ca. 6:15 am Wochenende oder wenn ich nicht außer Haus muß.
  • Schlafen gehen: ca. 21:00 Uhr wochentags, spätestens 22:00 am Wochenende oder wenn ich nicht außer Haus muss.

Danach richtete ich meinen Ess-Rhytmus. Die harten Zeitfenster-Esser geben sich 8 Stunden. Da wäre bei mir um 14:00 Uhr Schluß mit Essen gewesen! Das ist nicht praxistauglich. Ich gab mir von 6:00 Uhr bis 16:30 Uhr mein Essens-Zeitfenster. In dieser Zeit konnte ich essen wie sonst auch. Wichtig: Nach 16:30 wird nichts mehr gegessen. Nur noch Wasser trinken. Bier, Säfte, Kaffee oder Chips zählen als Speise und brechen das Zeitfenster.

Tracking mit der App

Ich nutzte zur Doku die App von mycircadianclock.org. Damit nahm ich gleichzeitig an deren Langzeitstudie teil. Ich erhielt nach 10 Tagen die völlige Transparenz über mein Essverhalten und konnte mich danach einstellen bzw. immer wieder justieren und nachbessern. Das hat mir viel geholfen. Ich mußte mein essen fotografieren und hochladen. Dazu noch anklicken, was es war. Also z.B. beim Frühstück: Smoothie, Anananas, Pfirsich, Kurkuma, Cocosöl, Banane, rote Beete, Brot, Kaffee, Avocado, Maragarine, Marmelade. Das ging nach kurzer Zeit recht schnell, da man ja doch häufig die gleichen Sachen isst.

Mein Erfolg: Bingo – geschafft!

Mein Ziel waren ja läppische 4 kg abzunehmen. Die waren aber hartnäckig. Wollten nicht schwinden. Also hab ich mein Zeitfenster umgestellt. Beim Essen nach dem circadianischen Zeitfenster dauerte es ungefähr 2-3 Wochen, bis ein stetiger Abnahmefluß von ungefähr 100-200 gr. pro Tag eintrat. Das klingt langsam, ist es auch. Ich verlor aber Körperfett statt Wasser. Und natürlich gabs immer wieder Rückschläge. Ich bin kein Asket. Wenn ich mal über die Stränge schlug, zeigte mir die Waage das auch an. Das geschah durch mehr essen oder zu spät essen. Ein bisschen sozialtauglich wollte ich ja bleiben 🙂

Mitte Oktober, also nach ca. 3,5 Monaten wars geschafft. Die Waage zeigte die magischen 77,x kg an. Das fühlte sich an wie früher (als ich noch jung war, haha). Und jetzt hält sich das wacker und tapfer.

Das sind meine Erfahrungen

Der große Vorteil am langsamen Abnehmen war bei mir die Nachhaltigkeit. Kein JoJo-Effekt oder Gelüste durch fehlende Abhängigkeits-Stoffe wie Zucker, Koffein, Teein, Teobromin und ähnliches Zeug. Das Essensfenster von 10,5 Stunden ist großzügug ausgelegt. Ich gehe tagsüber zur Arbeit und habe Familie. Ich wollte, daß meine Essensumgewöhnung da noch reinpasste. Das Abendessen um 16:30 war schon sehr herausfordernd. Die Familie fragte sich dann: „Hä, halb fünf. Was will er?“ Im Laufe der Monate hat sich das auf ca. 17:00 Uhr eingependelt. Dafür hab ich als Ausgleich die Kohlenhydrate bei der Abendmahlzeit auf symbolische Mengen reduziert. Das klappte gut.

Vorteile von Abendessen um 17:00 Uhr

  • Das Familienabendessen um 17:00 Uhr hatte tolle Nebeneffekte. Zum Einen ist das bei den Kindern die Unterzucker- Quengel-Phase, in der es Streit, Energielöcher oder unbemerkte Energielosigkeit und Müdigkeit gibt, die aber durch gegensätzliches Verhalten kompensiert wird. Für Eltern ist oft eine schwierige Tageszeit. Als es aber um 17:00 Uhr was zum Essen gab, war das schnell kein Thema mehr. Es ward friedlicher als sonst.
  • Ein weiterer Vorteil war die Bettgehzeit der Kinder. Es ist jetzt viel einfacher sie gegen 19:00 Uhr ins Bett zu bringen. Früher, als wir um 18:00 Uhr oder später aßen, war es natürlich nicht so leicht, gleich danach die Kinder mit vollem Bauch ins Bett zu schicken. Das geht jetzt besser. Im Übrigen gabs in meiner Kindheit auch kurz nach fünf Abendbrotzeit.
  • Und nicht zu vergessen: Die Frau. Bei ihr fingen nach ein paar Wochen auch die Pfunde Gramm zu purzeln an. Sie hat nun ihr Gewicht von vor ein paar Jahren. Auch sie isst früh mit, abends wenig Kohlehydrate und später nichts mehr.

Nachteile des Circadianischen Essens-Rhytmhus´

Wo Licht ist, fällt auch Schatten. So hatte meine Umstellung auch ein paar Herausforderungen. Auf die gehen wir nun ein:

  1. Das Tracking per App ist mit der Zeit etwas nervig. Das lag größtenteils der App. Je mehr Fotos und Daten sie beinhaltete, umso länger brauchte sie, um zu laden und bereit für den Eintrag zu sein. Das war umso nerviger, da ich ja eh morgens z.B. immer die selben Fotos machte. Ich ließ sie mit der Zeit weg. Als ich gut in meinem Rhytmus war, habe ich die App ab Mitte September gelöscht. Der Abnehmprozess lief trotzdem gut weiter.
  2. Um 16:30 Abendessen bedeutete, noch in der Arbeit zu essen. Da gabs um die Zeit aber nichts wehr. Ab und an zwei Käsesemmeln waren sehr unbefriedigend. Das war auch ein Grund, warum ich auf 17:00 Uhr umstellte. Wenn ich mich mit jemanden zum Abendessen verabredete, hieß das natürlich, daß ich den Rhythmus unterbrach. Das war ok und kalkuliert. Trotzdem verzögerte es den Prozess.

Inzwischen lebe ich bereits 2 Wochen mit dem erreichten Gewicht. Ich bleibe bei diesem Essrhythmus und den verminderten Kohlenhydraten abends. Damit lässt sich das gut halten. Die Vorteile überwiegen klar die Nachteile. Ich mache das nicht verbissen aber doch recht dauerhaft.

Deshalb funktionierte es: Erfolgskritische Punkte

Für mich gibt es folgende Punkte, die den Erfolg für mich ausmachten:

  • Veränderungen in kleinen Häppchen. Da ich sowieso ständig eine Angewohnheit ändere, wollte ich nicht noch einen Habitus angreifen. Einer der schwierigsten Punkte ist die Ernährung. Neben der reinen „Gewohnheit“kommen hier noch Boten- und Suchtstoffe hinzu. Ich erwähnte sie oben bereits. So kam es mir sehr entgegen, daß ich an dem was ich esse, nichts ändern mußte. Lediglich die Zeit.
  • Nachhaltigkeit durch längerfristige Umstellung. Nicht der schnelle Erfolg machts, sondern die stete Entwicklung in die gewünschte Richtung. Das spornt weiter an, dran zu bleiben und zeigt langfristig den Erfolg. Ganz nebenbei etabliert man dabei die Veränderung und manifestiert den erfolgreichen Weg. Deshalb sind täglich 100 gr abnehmen auf lange Sicht erfolgreicher, für mich!
  • Spieltrieb inklusive. Ehrlich gesagt, hat mich die Teilnahme an der Studie, das Aufzeichnen mit der Essenszeiten – und -Inhalte schon auch angespornt zu beginnen und später dran zu bleiben. Die Auswertungen, Tabellen und Grafiken zeigen den erfolgreichen Weg einfach schön auf und machen ihn transparent. Erst als die App durch die langen Ladezeiten nervig wurde, schaltete ich sie ab. Da hatte ich den Rhythmus aber schon gefestigt.

Fazit:

Es hat sich gelohnt. Ich habe mein Ziel ganz leicht erreicht. Die Monate davor hats nicht geklappt. Deshalb ist diese Methode für mich sehr erfolgreich gewesen. Nun kannst du sagen, ey, 4kg das hab ich auf der Kniescheibe. Wie siehts mit 15 kg aus? Das geht genaus so. Vielleicht so gar besser, weil die Strecke bis zum Ziel länger ist. Die Chance, das Essen nach dem Schlaf-Wach-Rhythmus zu etablieren und dauerhaft beizubehalten sind größer, weil die Zeit, 15 kg abzunhmen, länger ist als 4 kg. Nachhaltige Entwicklungen zeigen auch nach dem Erreichen des Ziels, ein Beibehalten der Veränderung. Die Gefahr, in alte Esszeiten zurückzufallen sind geringer.

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Gong Video in der Kirche

Hier ist das Gong-Video in der Kirche. Im August spielten wir in der St. Bonifatius Kirche in Heidelberg ein Multi-Gong Bad. Es war für uns ein tolles Erlebnis mit wunderbarem Feedback der Teilnehmer. Wir spielten am Samstag mittag um 12:00 Uhr bei herrlichen Wetter und dem Stadtteilmarkt gegenüber.

Gong Video in der Kirche

Nun ist das Video fertig geschnitten. Viel länger geworden, als ich gedacht hatte. Hier also auch für euch das Gong-Video aus der Kirche in voller Länge.

 

Großartig ist auch das 360 Grad Foto der Kirche mit unseren Gongs. Musst du dir angucken.

Multi-Gong Bad

Ein Multi-Gong Bad ist ein Gong-Bad mit mehreren Gongspielern. Es sollten mindestens drei bis vier Spieler sein. Wenn ein Spieler an mehreren Gongs herumklopft, ist das noch kein Multi-Gong Bad, auch wenn der Name das vermuten liesse. Ich habe diese Form von Nanak Dev Singh gelernt und ein paar dieser Auftritte auf dem Yoga-Musik Festival von Yoga Vidya organisiert.

Man braucht für dieses Art des Gongspiels jemanden, der den Raum hält, der hört und spürt, wie sich die Energie aufbaut und der die Gongspieler dirigiert. Der Gongspieler selbst hört bei sechs, acht oder 10 Gongs und Spieler seinen eigenen Gong kaum mehr. Ein Einzelspieler hört oft nur ein tiefes und intensives Dröhnen, die Teilnehmer jedoch Multi-Frequenzen. Deshalb ist der Dirigent so wichtig. Er steht und bewegt sich in der Mitte und hat den gesamten Klang im Raum unter Kontrolle. Er entwickelt mit den Spielern den Gong-Sound. Das Multi-Gong Bad ist das Spiel im Ensemble. Keine Improvisation, kein intuitives Spiel einzelner Spieler.

Das Multi-Gong Bad ist wesentlich intensiver als das Gong-Bad eines einzelnen Spielers. Deshalb bringen wir die Teilnehmer auf ein höheres Energie-Level. Ich lasse sie ein paar Übungen aus dem Kundalini Yoga oder mindestens eine intensive Pranayama-Kriya üben. Damit und durch das sensible Heranführen an immer mehr und mehr Klang, Intensität und Energie können auch unerfahrene Teilnehmer intensive Erlebnisse haben, die sie nicht überwältigen oder gar überfordern.

Gong in der Kirche

Das Gongspiel in der Kirche ist nochmal anders. Zum einen durften wir in der katholischen Kirche weder Yoga oder Pranayama praktizieren, noch die Teilnehmer am Boden liegen lassen. Dadurch wird das Multi-Gong Bad mehr zum konzertanten Ereignis. Die Teilnehmer sitzen im Gestühl und sind so weit entspannt, dass sie nicht wegsacken oder umkippen. Also immer irgendwie bei Bewusstsein. Damit ist das Klangerlebnis nicht so intensiv, wie in der liegenden Position, wo die Teilnehmer völlig entspannen und loslassen können. Hier wären nochmal wesentlich tiefere Zustände möglich als im Sitzen, wo immer ein Minimum Körperkontrolle vorhanden sein muß.

Dafür entschädigt oft der Klangraum Kirche. Bei vielen Gongs muß man sehr behutsam mit diesem Klangraum umgehen. Wir hatten keine lange Übungsphase. Somit musste ich aus meiner Erfahrung heraus das Gongspiel entwickeln. Im Falle dieser Kirche merkte ich mit steigender Intensität der Gongs, dass die Kirche sich eher mit einen lauten Dröhnen füllte und es für die Teilnehmer, die sitzend zuguckten, nicht so schön anführen würde, wenn wir so weiter spielten. Also passte ich das Spiel an und liess die einzelnen Spieler Akzente setzen, während das gesamte Ensemble wieder sanfter und leiser wurde. Das hat dem gesamten Gong-Bad einen grösseren Variantenreichtum gegeben und war akustisch wesentlich angenehmer, als das dominante Dröhnen im ersten Teil.

Man kann das verhindern, in dem man natürlich den Kirchenraum oder auch andere ähnliche Räume wie Höhlen oder Kuppeln vorher kennt und Übungszeit hat. Ansonsten hängt es an der Erfahrung des „Dirigenten“, für die Gäste ein schönes Klangerlebnis zu zaubern.

Die Gongspieler haben wunderbar mitgemacht. Es waren Teilnehmer meiner Gongausbildungen in Karlsruhe und München der letzten Jahre. Wir spielten Gongs von Paiste, Oetken und Meinl.

 

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Endspurt im Oktober

Das Jahr dauert noch volle drei Monate. Trotzdem läuft schon der Endspurt im Oktober. Einmal im Monat treffe ich mich mit der Frau. Alleine. Ohne Kinder. Wir gehen lecker essen und besprechen uns. Das Foto ist vom Steinsee-Restaurant das vegetarische Curry. Diese gemeinsame Zeit ist ein schönes Ritual, das wir vor 2 Jahren eingeführt haben. Es geht dabei um den jeweils letzten und kommenden Monat. Dazu nutzen wir inzwischen verschiedene Workbooks, für Business- und private Ziele sowie unsere Termine.

Im September war ich zum Schreiben des Scriptes für die Gongausbildung und vielleicht nächstes Jahr ein Gongbuch in der Klause (alleine im Urlaubshotel ohne Familie zum Schreiben). Die Vorarbeit dauerte schon eineinhalb Jahre. Jetzt gings ans Texten. Ich bin neugierig, was daraus wird.

Endspurt im Oktober

  • Ich finalisiere das Script. Im Dezember beginnt die nächste Gongausbildung. White Sound für Kundalini Yogis ist dran. Da will ich es fertig haben. Ein paar Plätze sind noch frei. Wenn du Kudalini Yogi bist, dann melde dich an!
  • Die Planungen für das mein jährliches Gong Meetup haben begonnen.  Einmal im Jahr biete ich für alle ehemaligen Gongschüler ein Wochenende zum Wiedersehen. Da erzählen wir uns spannende Gong-Stories, auch wenn mal was schief ging. Ich bringe neue Inhalte mit ein, die noch in keiner Gongausbildung unterrichtet wurden. Die Gongschüler müssen an dem Wochenende auch was gestalten. Es ist kein Unterrichts-Wochenende, sondern ein Treffen von Gongspielern. Das letzte mal waren es „Produkt-Tests“ vom Oetken Wassergong, den Meinl Gongreibern und Olli Hess Chakra-Mallets. Ein Schüler zeigte, wie man andere Instrumente passend in ein langes Gongbad integerieren, kann und worauf man achten muß.
  • Die Gongausbildung in Gelsenkirchen habe ich leider ausfallen lassen, weil sich nicht genügend Teilnehmer angemeldet haben.
  • Ein neues Video steht an: Worum geht es bei der Gongausbildung für Alle?
  • Mein Relaxtag gehört der Regeneration und Entspannung. Einmal im Monat gehe ich einen ganzen Tag zum Nichts-Tun in eine Therme. Dort kann ich gut abhängen und finde mein geliebtes Kaltwasser-Tauchbecken, in dem ich drinsitze, bis die Leute sich Sorgen machen, ob ich schon erfroren bin 🙂

Gongtermine im Oktober

  • Am Samstag, den 22. Oktober bin ich in Neuötting. Im Yogazentrum Santosa Yoga unterrichte ich tagsüber für Interessierte den Gong-Workshop „Zauber des Gongs“. Ich erhalte oft von Teilnehmern einer Gongmeditation Fragen, wie man spielt, worauf es ankommt, was das für ein Gong ist und so weiter. Genau für solch Neugierige ist dieser Tagesworkshop – und für Interessierte, die gerne Gongspielen lernen wollen, aber sich noch nicht so ganz sicher sind, ob das doch das Richtige für sie ist. Hier können sie gongeln und schnuppern.
  • Der Abend gehört dann der Gongmeditation im Santosa. Kundalini Yoga und White Sound Gong lassen den Abend kräftig und trancy ausklingen.
  • Und weils grad so wild hergeht, bin ich gleich am nächsten Tag im Yoga Zentrum München zur Gongmeditation in der Großstadt.

Vielen Dank an Sonja vom Wertvoll-Blog für die Inspiration des „Monatsmottos“ Ich probiere das für mich als Reflexion aus.

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Pränatales Hören und Spüren – Persönlicher Urklang

Persönlicher Urklang? Was hören und spüren ungeborene Babies im Körper der Mutter? Pränatales Hören und Spüren gewinnt eine immer größere Bedeutung bei Babies, die bereits geboren wurden. Es hat große Auswirkungen auf das Leben nach der Geburt.

Womb Sounds- Klangmix im Mutterleib

Den Klang-Mix im Mutterleib nennt man „Womb Sounds“.  Es sind Aufnahmen die als „Einschlafhilfe“ für unruhige Babies dienen. Das wirkt auch oft sehr gut. Es gibt unzählige Youtube-Videos, die dem einschlaflosen Baby helfen sollen, in dem man ihm so ein Womb Sound Video vorspielt. Ich habe da ein großes ABER: Bei allen aber fehlt was:

Keine Mutterstimme in Womb Sounds

Aber das wichtigste, das Elementarste fehlt in diesen Womb Sounds: Die Stimme der Mutter. Sie kann natürlich in den Youtube-Videos nicht drauf sein, sonst müsste jedes Baby sein eigenes Womb Sound File haben. In den vielen Videos sind aber größtenteils nur tiefe Frequenzen zu hören.

Im E-Book zeige ich den Unterschied zwischen den tiefen und hohen Frequenzen auf und was das Baby damit macht.

Pränatales Hören und Spüren – Persönlicher Urklang

Spüren im Mutterleib – Langunohaar

Ich habe meine Recherchen über den persönlichen Urklang, die Entwicklung des Gehörs und den Zusammenhang mit Klang und Gongs für dich in einem E-Booklet aufgeschrieben:

  • Was hört der ungeborene Mensch im Mutterleib
  • Welche Bedeutung hat das Spüren vor der Geburt
  • Worin besteht der Zusammenhang mit Klang
  • Was ist der persönliche Urklang
  • Wie kann ich den persönlichen Urklang mit dem Gong hervorrufen?

E-Booklet herunterladen

Das E-Booklet sende ich dir zu. Trage einfach deine Mail Adresse hier ins Formular ein. That´s the Deal

Du kannst dich natürlich jederzeit wieder abmelden.

 

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Zauber des Gongs – Klang für Entspannung und Meditation

Klangwellen Gongnews

Erlebe den Zauber des Gongs und erzeuge selbst Klang für Entspannung und Meditation. Ich werde immer wieder gefragt, wie man den Gong anschlägt, was der Unterschied zwischen den unterschiedlichen Schlägeln (Mallets heissen sie) ist und was man damit wo am Gong macht. Jetzt hast du die Gelegenheit, das alles zu erfahren und selbst mitzumachen und an meinen großen Gongs zu spielen:

Ein Mitmachworkshop

An diesem einmaligen Tagesworkshop tauchst du für einen Tag in die Welt des Klangs mit großen Gongs ein. Du erfährst, wie Klang in uns wirkt, was Frequenzen auslösen und wie du damit entspannen kannst. Und natürlich spielst du auch selbst und probierst mehrere Gongs aus.

Samstag, 22. Oktober 09:30 bis 17:30 Uhr

Santosa Yoga
Ludwigstraße 67
85424 Neuötting

Preis: 80 Euro

Max. 10 TeilnehmerInnen
Mitbringen: Getränk, Snack für die Pause

Gongmeditation am Abend

Samstag, 22. Oktober 19:00 bis 21:00 Uhr

Preis:
für Teilnehmer des Tagesworkshops: 10 eur
nur Gongmeditation am Abend: 18 eur

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Äussere Reize: Deine Gehirnwellen gleichen sich an

Gehirn schwingt sich mit ein

Unser Gehirn schwingt meßbar in unterschiedlichen Wellen. Delta, Theta, Alpha, Beta und Gamma. Je nach Frequenz ein anderer Bereich. Das Gehirn schwingt gleichzeitig in unterschiedlichen Arealen in verschiedenen Wellen. Könnte man es sehen, wäre es eine in sich ständig bewegende wabernde Masse. Nicht wie ein Wackelpudding nur hin und hier. Man kann das im EEG (Elektro Enzephalo-Gramm) messen und sichtbar machen.

Deine Gehirnwellen gleichen sich an

Gehirnwellen gleichen sich an
Messung der Gehirnwellen mittels EEG-Kappe; Bild: Chris Hope, EEG Recording Cap, CC BY 2.0

Nun hat mein und dein Gehirn die Eigenschaft oder Fähigkeit, sich auf Reize, die von außen kommen, einzuschwingen. Es ändert also seine Frequenzen und passt sich an und damit auch du selbst. Phänomenale Effekte kann man damit erzielen.

Visuelle Angleichung

Die Entdeckung dieser Fähigkeit in der modernen Zeit geht auf das US-Militär zurück. Dort wunderte man sich in den späten 1950iger Jahren, warum Aufklärungssoldaten vor dem Radar-Schirm regelmässig in Trance gerieten und die zu beobachteten Flugzeuge oder Schiffe aus dem Fokus verloren.

Sie engagierten den Physiker William Kroger. Er stellte schnell fest, dass der Grund für die Trance-Zustände der Soldaten das sich regelmässig erneuende Radar-Bild war. Es flackerte in festen Zeitabständen, die beim konzentrierten Hineinblicken eine Frequenz ausstrahlten, der sich die Gehirne der Soldaten anpassten. Kroger nahm diese Entdeckung mit und entwickelte mit Sydney Schneider den ersten Apparat, mit dem man gezielt die Gehirnfrequenzen ändern konnte: Der Brainwave Synchronizer (1

Taktile Angleichung

Das Gehirn kann seine Schwingungsfrequenzen auch von Reizen über die Haut angleichen. Aktuell wird dieser Effekt in Spas oder Wellnesseinrichtungen eingesetzt. Man stellt sich unter die Dusche und lässt sich vom Wasserstrahl in einem bestimmten Rhytmus/Frequenz anduschen. Mit der Zeit groovt man sich dann mit dem Wasserstrahl ein. Je nach Fequenz, entspannt oder vitalisiert der Duschende sich damit, indem die Gehirnfrequenzen sich in die entsprechenden Bereichen nach dem Duschstrahl anpassen. Entdeckt hatten das Dempsey und Morrison, die herausfanden, daß sich die Gehirnwellen veränderten, wenn man in bestimmten Takten (Frequenzen) auf die Haut schlägt, bzw. Reize auslöst (2.)

Akustische Angleichung

Die heute vorherrschende Methode der Gehirnwellen-Angleichung ist die mittels Tönen über das Gehör. Dr. Giacomo Chatrian fand das 1959 heraus. Er beobachte die Gehirnwellenveränderungen, nachdem er 15 mal pro Sekunde klicken ließ: Die Geburtsstunde der akustischen Beats zur Veränderung der Gehirnwellen(3.). Heute gibt es dazu unzählige Angebote zu „Brainwave Entrainment“, wo man mittels akustischen Reizen, den Beats, über Kopfhörer sich seine Gehirnwellen in den gewünschten Zustand schwingen kann.

Aber so neu ist das nicht. Du kennst das magische Meeresrauschen. Schauen wir uns das mal genauer an:

Meeresrauschen – Angleichung der Gehirnwellen

Meeresrauschen -Ocean Waves
Billy Hathorn, Ocean waves at Sand Beach, Acadia N.P. IMG 2432, CC BY 3.0

Das geliebte Meeresrauschen, klingt, bzw. rauscht in allen Frequenzen, die wir hören können (und in weiteren die wir nicht wahrnehmen). Es hat also von den tiefen Frequenzen bis zu den höchsten von uns wahrnehmenbaren alles auf einmal drin. Und das beruhigt unser Gehör und unser Gehirn auf ganzer Linie. Deswegen schlafen wir so schnell und so gerne am Strand ein. Dann kennst du noch das Brechen der Wellen: Links von dir, rechts von dir und direkt vor dir. Das sind die Beats auf die du dich auch einschwingst. Wenn die Wellen brechen, werden sogar unhörbare Untertöne und Obertöne produziert, auf die unsere Haut und unser Körper reagieren, das Ohr jedoch nicht. Hören und Spüren auf einmal.

Menschen, die am Strand sitzen und auf’s Meer schauen, sehen nichts. Alles verschwommen, blabla, blaue Flächen, Wasser eben. Was sie eigentlich tun, ist horchen. Dabei heilen sie sich. Das Gleiche kennst du von Wasserfällen. Sie gelten häufig als „heilige Plätze“. Es geht da aber „nur“ um Akustik. Das sind die beiden Wurzeln der Gehirnwellen-Angleichung: Horchen und Spüren, Frequenzwellen für die Ohren und für die Augen.

Nun können wir leider nicht ständig ans Meer fahren und dort in die Brandung starren. Deshalb gibt es CDs. Unzählige Meeresrauschen-CDs für viel Geld. Oder bei Youtube kannst du dich für den Rest deines Lebens der Brandung hingeben. Was da fehlt ist das Spüren. Die Wirkung ist um ein vielfaches höher, wenn aus der selben Quelle zweierlei Reize ausgehen. Hören und Sehen (Feuer das knistert), Spüren und Sehen (Meeresbrandung) und Spüren und Hören (Gongs)

Gongspiel und Frequenzen: Gehirnwellen gleichen sich an

Mit dem Gong kann ich das auch erzeugen: Die Klangwellen des Gongs können die Teilnehmer einer Gongmeditation hören und am Körper spüren. Das macht den Gong und seine Wirkung so magisch. Wie der Wasserfall. Nur bin ich mit dem Gong mobiler und kann zu den Leuten reisen, sie hinlegen lassen und in tiefe Trance, Entspannung, Meditation oder ähnliche Zustände versetzen. Was ich im Endeffekt tue ist: Ihre Gehirnwellen den Schwingungen des Gongs angleichen. Das gelingt deshalb so gut, weil sie gleichzeitig hören und spüren. Die Fequenzen kommen aus einer Quelle.

Teilnehmer einer Gongmeditation kommen anfangs in tiefe Entspannung (Alpha-Wellen), dann tiefer in den Theta-Bereich (Trance). Dort ist das Tor zum Unterbewusstsein. Da sind verschüttete Erlebnisse, Traumas, Ängste aber auch unbekannte Fähigkeiten verborgen. Du kannst darauf zugreifen, in du dich gezielt in den Schwingungszustand versetzen lässt. Ich mache das mit dem Gong.

Wann kommst du das nächste mal zur Gongmeditation? Schau mal vorbei.

Oder interessierst du dich für Klang? Gong für andere Menschen spielen.

 


Quellangaben:

  1. Kroger, W.S., & Schneider, S.A. (1959) An electronic aid for hypnotic induction: a preliminary report. International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis, 7, 93-98.
  2. E.Dempsey, R.Morison, “The interaction of certain spotaneous and induced cortical potentials”, American Journal of Physiology, Vol.135, pp.301-307, 1942, in press. siehe auch ics.forth.gr
  3. G.Chaitran, M.Petersen, J.Lazarte, “Response to clicks from the human brain:Some depth electrographic observations”,
    Electroencephalography and Clinical Neurophysiology, Vol.12, pp.479-489, 1959, in press, siehe auch ics.forth.gr
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Fokus-Mandala zum Ausmalen: Sommer-Goodie

Fokus-Mandala

Durch den Tip der Frau bin ich zu einem kleinen Sommer-Goodie gekommen: Ein Fokus-Mandala zum Ausmalen. Erwachsene malen jetzt auch aus. Sie tun das, um abzuschalten. Es zieht den Fokus ab und lässt dich tief versunken die Felder ausmalen. Faszinierend. Es funktioniert.

Hol dir das Mandala

Für das Goodie trägst du dich in die Klang-Wellen-Liste ein. Das tut gut, inspiriert und nervt nicht, weils nur einmal im Monat per E-Mail daherkommt.

Fokus-Mandala zum Ausmalen

Das Fokus-Mandala sollst du dir herunterladen, ausdrucken und ausmalen. Ich liefere dir noch die Anleitung für die dazugehörige Fokus-Meditation mit. Die beginnst du erst kurz und steigerst die Meditations-Zeit immer mehr. Je nach Wunsch.

Ich wünsch dir viel Spaß damit.

Was ist ein Mandala?

Das Wort Mandala selbst kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Kreis.

Ein Mandala ist ein geometrisches Bild, das meist farbig aufwändig gestaltet ist. Die Anordnung der Details ist oft nach einem mathematisch berechneten und wiederkehrendem Muster gestaltet. Typisch für Mandalas ist die Orientierung auf das Zentrum. In asiatischen Kulturen von Indien über Tibet, Nepal bis hinüber nach Indonesien haben sie eine zentrale Bedeutung. Oft werden Mandalas mit gefärbtem Sand tage- bis wochenlang für eine bestimmte Feier oder Zeremonie vorbereitet.

Hier ein etwas aufwändigeres Beispiel, wie buddhistische Mönche das lange Zeit vorbereiten:

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Video Killed the Blogging Star

vlog equipment

In Anlehnung an den alten Buggles Hit Video killed the Radio Star mein Titel „Video killed the Blogging Star“. Das Foto zeigt es. Ich werde künftig ein paar Infos, Inspriationen und Dinge als Video drehen.

Dafür will ich Videos nutzen

Wofür nun Videos? Ganz einfach. Es gibt einiges zu zeigen. Zum einem mal interessiert viele Leute, die nicht aus dem Kundalini Yoga kommen, wer ich bin. Sie interessieren sich für eine Gongausbildung oder wollen mich zum Gongspielen einladen, kennen mich aber nicht. Die Zertifikats-Seite zeigt ja lediglich, was ich in der Vergangenheit mal für Kurse besucht habe. Aber wer bin ich? Da will ich euch mal hier hin mal dahin mitnehmen.

Zum Anderen gibt es immer wieder interessante Produkte aus der weiten Welt der Gongs, die ich vorstellen kann. Das probiere ich auch mal aus. Und schliesslich hier und da mal ein Goodie oder Freebie.

Tür zurück ist verschlossen

Wenn man mit sich selbst noch keine Videos gemacht hat, geht man erst ein mal durch einen Prozess des Zweifelns und Haderns. Nach dem Entschluß, etwas völlig Neues zu machen, kommt sehr schnell der Hüter des Tores, der Bewahrer. Er versucht, mich zum Bleiben zu bewegen. Er streut Zweifel. Erst durch die Komfortzone „Es geht doch auch so“ oder „Das kannst du doch gar nicht“ und „Das wird nie was“. Funktioniert das nicht, fährt er schwerere Geschütze auf: „Sie dir das doch an, das interessiert niemanden“ und „Das ist nicht gut geworden“ bis zu „Du kannst doch gar nicht schneiden“.

Den Torwächter muß ich also schnell hinter mir lassen. Ich mache das so:

  1. Ich quatsche mit vor der Kamera warm und probiere zu hause herum. Das handhaben auch die Profis so. Damit mache ich mich mit der Kamera vertraut, mit meinem Gesicht auf dem Computerbildschirm und meiner Stimme. Du kennst das vielleicht von Früher, als du auf Band oder Kassette (von sehr früher) deine Stimme hörtest und sie schrecklich fandest. Den selben Effekt gibt es beim Video. Da muß man durch, in dem man viel dreht und sich daran gewöhnt.
  2. Ich spreche öffentlich darüber. Das weckt Erwartungen und sorgt für etwas Eigendruck. Wichtig aber: Es schließt die Türe hinter mir und dem Torwächter. Es gibt dann kein zurück mehr. Ich will mir ja nicht anhören „Eh, du sagtest doch mal, du willst was auf Video machen. Wann kann man das denn sehen?“.
  3. Meßbares Datum: Ich will bis Ende August das oder die Videos fertig geschnitten und online haben. 31.08.2016, schlag Mitternacht wird gemessen!

Das ist meine Ausrüstung

(*= Werbelinks zu Amazon. Wenn du nicht möchtest, dass ich vielleicht hier und da 70 cent für die Vorstellung der Ausrüstung erhalte, dann suche über eine Suchmaschine und klicke nicht.)

  1. Kamera: Canon Legria mini x*, eine sehr handliche kleine Videokamera mit Weitwinkel. Ganz wichtig sind zwei Dinge: Sie hat einen externen Mikroanschluß für den besseren Ton, wenn man mal ein bisschen weiter weg ist. Und die Kamera hat einen kleine Bildschirm, den ich sowohl nach vorne drehen kann, wenn ich vor der Kamera bin, als auch nach hinten, wenn ich hinter ihr stehe zum filmen. Handys haben das nicht.
  2. Der professionelle Self Picture Monopod von Arespark*. Selfiestick in stabil. Zum dranschrauben der Kamera und mit etwas Abstand damit rumlaufen.
  3. SD Speicherkarte Sandisk 64 GB* Das Video möchte wohin gespeichert werden. Dafür die Karte. Eine MiniSD mit Adapter für Kamera und Laptop.
  4. Lavalier Ansteckmikro von Audio Technica*. Das Mikofon mit eigener! Stromversorgung. Die Kamera gibt an externe Geräte keine Strom ab. Deshalb muß das Mikrofon eine eigene Stromversorgung haben. Es hat noch 6m Kabel, zum gut herumlaufen.

Beim ersten Video nehme ich dich mit in die Umgebung wo ich wohne oder aufgewachsen bin. Wer bei einer Gongausbildung teilnehmen will, soll mich erst ein bisschen kennenlernen. Dazu das Video und ein E-Booklet über Gongs, Frequenzen und Urton.

Wenn du Interesse hast, Gong spielen zu lernen oder jemanden kennst, den das interessieren könnte, dann leite ihm die Anmeldung doch einfach weiter.

Natürlich werde ich weiter schreiben. Vielleicht sogar mehr, als bisher. Video hat das Radio schließlich auch nicht kleingekriegt…

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The 7 chakras and the gong – the end of the legend

7 Chakras und der Gong

This is the english translation of the article „Die 7 Chakras und der Gong – Das Ende der Legende„. Michael Bettine took the chance to post a few more reasons, why this is (in our opinion) a legend in his blog. That lead into a wild discussion on Facebook . So, let´s go:

The legend of the 7 chakras and the gong keeps catching me up again and again. The story is persistent and constantly finds its followers. I want to put an end to this. Explained simply, easy to understand and straightforward. In the end you will understand why the 7 chakras and the gong will never work.

7 Chakras and the gong – a legend

The 7 chakras are metaphors of individual qualities, energies and characteristics inside us human beings. They are located along the spine, starting from the base of the spine to the top of the head. For example, the 3rd chakra Maniupra is a source of personal power, the 5th chakra Vishudda represents the voice of the body and stands for communication. Both play a significant role for yoga, alternative medicine and esoterism. With a little research you can find a great variety of information and sources in the internet about this topic. You will realize that the references differ from each other. More on this later.

The Gong

At this point the gong comes into play. It is a musical instrument which starts to resonate when being played and hereby creates various tones at the same time. Additionally, you can feel its sound waves when holding your hand close to the gong. When playing the gong at the lower part, the sound is deeper than when playing it at the upper part, close to the suspension.

The Legend

I find frequently that gong players interpret the chakras into the gong. They divide the gong physically from the bottom to the top into 7 parts and assign each part of the gong to one chakra. For example: Someone is seeking the advice of a sound healer. It is concluded that there is a lack of earthing. Hence the gong, which is being played at the lower part, resonates the customer. For this situation, the root chakra Muladhara (1) is relevant. The next patient would like to be a more open-minded person and learn to approach people easily. For this type of stimulation, the heart chakra Anahata (4) is relevant. In this case the gong would be played slightly above the center, which stimulates the heart chakra. In above picture I would play the 3rd chakra Manipura (navel chakra for some, Solar Plexus chakra for others).

If the healing works via projection and self-healing, I´m ok with it. However, it would definitely not work because of the gong. Neither would it work because of the deep tones or the high tones (crown chakra). It is not because of the gong playing technique, the mallet or the art of playing either. Nope. A legend. Who once tried to understand the structure of a gong knows how a gong is built. Let´s have a closer look at that:

Information 1: Structure of the gong

Who owns a gong and plays the chakras from the bottom to the top, should have a look at the backside of the instrument. Using different types of mallets and applying various techniques, the gong maker hammers the metal of the backside from blank to the finished gong. During each step of this process, the gong maker has to ensure to hammer each part of the gong with exactly the same force. Indifferent from the size of the gong, indifferent from how it will be tuned later on.
I described this process in detail in my article about the manufacturing of a gong. The following picture shows the backside of a Paiste gong.

Gong Hammerschläge
Click on the picture for enlargement. You can see a rough description of the work steps of a gong maker. If you want more detailed information, it´s best to visit a gong manufacture.
1 = Stroke on the arched edge
2 = Stroke to level the vaulting
3 = Precise strokes to smooth uneven surfaces
4 = Strokes to pressure the metal, so that later percussion point is elevated. This is the most sensible part of the gong.
5 = Tuning rounds, which are used to tune the gong.

Information 2: That´s why the Chakra play will never work

During the manufacturing of the gong, there is no difference between hammering the lower or the upper, the left or the right part of the gong. If the gong maker would hammer the lower edge of the gong slightly stronger than the upper edge, this elevated percussion point won´t be even. In addition, the gong maker strikes the tuning rounds at the center absolutely equally, there is no difference between the navel and the heart chakra.
If the gong maker would manufacture a gong which is consequently unequally hammered for the chakras, this instrument would be unsellable. Nobody would be interested in such an unbalanced, billowed, swinging and cheeping gong. However, this would be the result of such a processing.
Hence the gong is built perfectly equal, at both the upper and lower part. One could drill the holes and fix the cords at any place of the gong, there is no difference. The suspension of the gong is aligned with the rolling direction of the raw material, not with the crown chakra at the top!

Chakra Gong Play: That´s how it´s possible

No reason for the chakra gong player to be sad. There is, of course, a possibility to play in conformity with the chakra system. But not through striking the gong from the bottom to the top or striking it only at one specific point. As mentioned at the beginning, the chakras correspond to individual characteristics, energies and qualities. There is in addition one color, one frequency, one planet, one tone, one zodiac sign, one gemstone, etc. assigned to each center of energy. The information differs depending on which tradition one conforms to. If you do a little research on this topic, you will find various frequencies, tones and color nuances. The respective planets and planet sounds do also vary.

So if you want to play in conformity with the chakras, do the following:

  1. Define one system, which corresponds with your ideas and which is consistent for you
  2. Search for the tones and frequencies
  3. Define if you continue according to the planet system (planet sounds by Cousto) or according to the sound frequencies (i.e. Tuned Gongs). Unfortunately, there is no standardized system.

For example: Let´s continue with the navel / Solar Plexus chakra: The sun is assigned to it. Hence the sound would be the sound of the sun. Therefore, you should choose the planet gong sun. Another example is Mercure, which is assigned to the throat chakra. Therefore, you can choose the planet gong Mercure to play this chakra for someone.
Others select the sounds and search for the instruments in harmony with it; or select colors and search for frequencies in harmony with them.
Gong Playing technique in conformity with the chakras
Once you found a gong for a chakra, strike the center of the gong! Right, the center! Gongs are being tuned in conformity with the frequency they create when the gong maker strikes its center. Strike the gong only so strong that the tuning notes are created, not the overtones. If you want to create the tone of Mercure, strike one single time the center of the Mercure gong.

Conclusion

Playing the 7 chakras on one gong is irrational and incomprehensible. Directly spoken: It´s nonsense. If the gong player strikes the gong several times, the complete gong resonates and sounds. Therefore, you need for each chakra one assigned frequency or tone. You could use a tuning fork, singing bowl or even a large gong. But you need one instrument for every tone. Playing the chakra from the bottom to the top has no evidence and is only based on faith and projection.

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