Angewohnheiten ändern – Changing Habits (Teil 2)

changing habits

Im ersten Teil dieses Zweiteilers, „Alte Angewohnheiten, neue Angewohnheiten – Changing Habits„, ging es um die drei Arten der Änderungen von Angewohnheiten und ihre Schwierigkeitsgrade. Ich habe dir die 5 Auslöser von Automatismen und Angewohnheiten gezeigt. Jetzt gehen wir genauer darauf ein, wie man sie ändern kann.

Angewohnheiten ändern – Changing Habits

Suche dir eine Angewohnheit aus, die du verändern möchtest. Nur probehalber. Eine. Denke über die Angewohnheit nach. Was ist der Auslöser? Wann führst du sie aus?  Was ist die Belohnung, die dein Gehirn erwartet? Ich suche mir auch ein Beispiel aus: Der Espresso nach dem Mittagessen. Damit spiele ich jetzt den Weg für dich durch. Mach du das auch mit deiner Angewohnheit.

  • Wann trinke ich den Espresso: Immer nach dem Mittagessen
  • Welche Belohnung erwartet mein Gehirn: Einen Wach-Leistungs-Glücks-Kick. Wer´s genau wissen will: Koffein hemmt GABA-, Adenosin- und ATP-Rezeptoren. Anschliessend kommt es zur Freisetzung von Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin (1).
  • Welche Handlung geschieht vor dem Espresso-Trinken: Das Mittagessen. Ich trinke ihn direkt danach, egal ob alleine zuhause, oder mit Kollegen in der Arbeit oder auf einem Seminar im Hotel.

Hier alle Fragen für dich:

  1. Zu welcher Zeit/ welchem Zeitpunkt führst du deine Angewohnheit aus? Wann würdest du sie nicht ausführen? Das muß keine Uhrzeit sein. Denke an: Immer wenn ich in die Küche komme, gehe ich zum Kühlschrank.
  2. An welchem Ort führst du sie aus und wo würdest du es nicht tun?
  3. Wie fühlst du dich kurz davor?
  4. Sind andere Menschen mit dabei? aktiv sogar? wie?
  5. Was machst du direkt vor deiner Angewohnheit?

Diese Fragen solltest du bearbeiten, damit du dir die Hintergründe über deine Angewohnheit bewusst machst. Ansonsten handelst du wie ein programmierter Roboter oder pawlowscher Hund.

Denke sehr genau über diese Fragen nach. Gehe in Ruhe in dich und schreibe es jeweils auf. Die innere Achtsamkeit hilft dir. Wenn du die Augen schließt und darüber meditierst, kannst du sogar an dein Unterbewusstsein über deine Angewohnheit rankommen. Die Informationen, die dann fliessen, sind oft noch viel wertvoller.  Wenn du schließlich deinen Trigger, den Reiz, deiner Angewohnheit kennst, kannst du dich an die Änderungs-Strategie machen.

Leicht: Die Angewohnheit ändern

Jetzt überlege dir, was du an deiner Angewohnheit ändern willst. Denke an die Schwierigkeitsgrade aus dem ersten Teil dieses Artikels. Am einfachsten wäre es, die Angewohnheit zu belassen und nur etwas an ihr zu ändern. Schwieriger wird´s, die Angewohnheit ersatzlos zu streichen. Also?

Ich will das Espresso-Trinken nach dem Mittagessen weglassen und auf ihn verzichten.

Erster Schritt: Die Angewohnheit belassen, aber abändern.

Ich trinke also weiter Espresso, ändere aber etwas daran. Ich wechsle auf entkoffeinierten Espresso. Der Geschmack bleibt. Ich hoffe auf den Placebo-Effekt (2). Beim Kaffee wäre das die Programmierung durch die Sinneseindrücke Geschmack und Geruch, die mir Vorgaukeln würden, es wäre der „normale“ Espresso und ich würde keinen „Entzug von der Droge Koffein“ bemerken. Mal schau´n.

Mach eine „Challenge“ draus

Ich zeige dir ein paar Hilfsmittel und Tricks.

  1. Mach eine Challenge draus. Einen Plan. Eine Herausforderung mit Zeitangabe, Zielbeschreibung und den Weg dorthin. Du kannst dich an dem Plan zur Kalt-Duschen-Challenge orientieren. Bei mir könnte das sein: 40 Tage keinen koffeinhaltigen Espresso nach dem Mittagessen trinken.
  2. Erzähle es weiter. Sags deinen Kollegen in der Arbeit, deiner Familie zu Hause, poste Bilder in deinen Social-Media-Kanälen. Schreib einen Blogbeitrag. Das schafft eine Art „innerer Druck – das muss ich jetzt aber schaffen“. Oft erhältst du aber auch Zuspruch oder Warnungen von deinem sozialen Umfeld: „Ich dachte, du trinkst nur noch entkoffeiniert?“
  3. Leg eine Belohnung fest. Die Belohnung soll messbar sein, beispielsweise in Geld oder Zeit. Wenn du deine Challenge geschafft hast, dann belohne dich mit etwas, das du dir sonst nicht gönnst. In meinem Falle: Ich gehe einmal unter der Woche später zur Arbeit und vorher in ein tolles Frühstückskaffee und frühstücke dort das Beste was sie auf der Frühstückskarte haben. Dazu trinke ich entkoffeinierten Kaffee. Das recherchiere ich und lege den Wert in Zeit und Geld fest.
  4. Leg fest, was mit der Belohnung geschieht, wenn du es nicht schaffst. Sollte ich meine Challenge nicht schaffen, dann spende ich das Geld, das ich für mein mondänes Frühstück und den Gegenwert für die Freizeit von der Arbeit erhalten hätte, an eine mir sehr unangenehme Stelle oder Organisation. Das soll ruhig etwas „schmerzhaft“ sein und Widerstände hervorrufen. Bei mir könnte das z.B. eine Parteispende für die AfD oder NPD sein.

Vorteil: Mit diesem kleinen Schritt wecke ich die inneren Widerstände nicht so sehr. Der Schweinehund bleibt ruhig und schläft weiter. Ganz im Gegenteil verliefe es, wenn ich sofort die ganze Angewohnheit wegliesse, also von einem Tag auf den anderen keinen Espresso mehr nach dem Mittagessen tränke.

Mache nun ein erstes Zwischenfazit: Wie geht es dir? Wie schwer fiel dir die Veränderung? Bist du bereit für den nächsten Schritt? Brauchst du noch so einen vorsichtigen oder traust du dich etwas weiter vor?

Zweiter Schritt: Die geänderte Angewohnheit weiter verändern

Du hast nun deine Angewohnheit verändert und bist gerade dabei sie zu etablieren. Der Schritt war nicht so groß, dass er dich überfordert hätte. Du bist motiviert, hast dir deine Belohnung gegönnt und vielleicht sogar die Anerkennung der Menschen deiner Umgebung. Das ist schön. Machen wir weiter im Espresso-Kill.

Ich würde mir nun zutrauen, den jetzt entkoffeinierten Espresso jeden 2. Tag nach dem Mittagessen wegzulassen. Seien wir mal ehrlich: Ich weiß doch, dass da kein Koffein mehr drin ist. Also was soll das? Da kann ich auch damit anfangen, ihn wegzulassen. Damit mir das nicht so schwer fällt oder doch die inneren Saboteure kommen, gönne ich ihn mir noch jeden zweiten Tag. Erst mal.

Ich mache wieder eine Challenge für 40 Tage: Jeden zweiten Tag lasse ich den Espresso nach dem Mittagessen weg. Ich gehe wieder die 4 Punkte wie beim ersten Schritt durch.

Deine nächsten Schritte sind analog dem zweiten. Gib dir so viele Schritte, wie du brauchst. Du hast Zeit. Schließlich wurde Rom auch nicht an einem Tag erbaut. Also arbeite an deinem Ziel, gönne dir aber die kleinen Schritte.

Angewohnheit der Angewohnheits-Änderung

Irgendwann bist du bei deinem x-ten Schritt oder deiner soundsovielten Angewohnheit, die du änderst. Dein Unterbewusstsein wird neu programmiert. Der zusätzliche Programm-Code heisst: Du bist im ständigen Zustand der Änderung einer Angewohnheit. Dein Unterbewusstsein sagt sich irgendwann: Aha, ok. Was kommt nun? Aha. Jetzt will er mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren. Ts. Dann mach halt *gähn*

Du kannst das nach und nach steigern. Beginne mit einer kleinen Test-Angewohnheit, bevor du dich an die ganz große Nummer wagst. Lerne dich und deine Handlungsmuster kennen, krieg heraus, wie du tickst und programmiert bist. Dann arbeite damit. Mache dir das Wissen zu nutze und handle nicht dagegen.

Es liegt an deinem Gehirn

Du weisst nun, wie du tickst. Dein Gehirn ist der Schlüssel von allem. Es stammt aus uralten Zeiten und ist auf Effizienz und Ökonomie angelegt. Es muß Energie sparen. Deshalb funktioniert so viel in Mustern und Programmen, die automatisch laufen. Damit kannst du mit kleinstem Aufwand, am häufigsten und die maximalen Belohnungen einheimsen.

Du bist dafür die kleinste Einheit, ein einzelner Mensch. Das gleiche Prinzip funktioniert auch bei Organisationen wie Familien, Verwaltungen oder ganzen Firmen.

______

Quellen:

  1. Steckbrief Koffein, Dr. Jochen Müller, 2015, Internet, dasgehirn.info,
  2. Ich denke, also spinn ich, Daniel Rettig, Jochen Mai, 2012, Deutscher Taschenbuch Verlag, Placebo-Effekt bei Kaffee, S. 181 ff
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Komm zur kleinen Kreativ – und Klangauszeit

kreativ-und klangauszeit

Ahh. Hier ist unser Herzensprojekt: Gönn dir eine Kreativ -und Klangauszeit. Im Mai am Christi-Himmelfahrts-Wochenende kommen Frau Jademond und ich für ein entspanntes Auszeiten-Wochenende zusammen. Von Donnerstag Mittag bis Sonntag Mittag erwartet dich ein inspirierendes und klangvolles Wochenende ohne  dichten Workshop-Kalender. Die Mischung aus Kreativ-Angeboten, Meditation und Gong lässt dich ideal entspannen. Wir sind in der geschützten Umgebung des Integra-Seminarhofes in Dinkelscherben. Ich liebe diese kurzen Auszeiten über Freier- und Brückentage 🙂

Kreativ-Auszeit

In dieser Zeit kannst du mit deinen eignen Händen Dinge erschaffen, neue Fähigkeiten erwerben, Fragen stellen, über die Schulter schauen oder Dinge probieren, die du schon immer mal wissen wolltest. Wir können Malen, Skizzieren, Kalligrafieren, Schneiden, Kleben, Collagieren. Skizzenbuch, Bulletjournal, Sketchnotes, Lettering, Kraftcollagen…. Du kannst ein eigenes Projekt erarbeiten oder dich einfach treiben lassen. Alles kann, nichts muss.

Klang-Auszeit

In der Klang-Auszeit kannst du beim langen Gong-Bad oder einer Gongmeditation abschalten. Nach ein paar vorbereitenden Übungen legst du dich hin und lässt die Klänge und Frequenzen des Gongs auf dich wirken. Deine Gehirnwellen werden sich verlangsamen. Du kommst in den entspannten und vielleicht sogar meditativen Zustand der Trance und bist weit weg. Du erlebst ein entspanntes langes Gong-Bad und eine energetische Gongmeditation.

Seminarhaus Hof Integra

kreativ-und-klangauszeit
Seminarhaus Hof Integra (Bild: Peter Erlhoff)

Wir sind zu Gast im Seminarhaus Hof Integra, einem alten Dreiseithof in Dinkelscherben, der liebevoll restauriert wurde. Dort haben wir den Raum mit Gewölbe und Zugang zum Garten. Peter und Gusti kümmern sich um uns vor Ort. Sie haben für uns Einzel- Doppel oder Dreibettzimmer, die du direkt bei Peter buchen kannst.

Aufenthalt

Donnerstag, 25. Mai, 12:30: Ankunft mit gemeinsamen Mittagessen

Freitag, 26. Mai: ganztags

Samstag, 27. Mai: ganztags

Sonntag, 28. Mai: 12:30: Abreise mit gemeinsamen Mittagessen

Das erwartet dich

Wir haben Kreativ- und Entspannungs-Klang Workshops für dich geplant. Jeden morgen setzen wir uns zusammen und besprechen den Tag. Es soll ja eine Auszeit für dich werden, kein Workshop-Marathon.

Möglicher Tagesablauf

  • Morgenmeditation
  • Frühstück
  • Besprechung und Workshop
  • Mittagspause
  • Workshop
  • Abendessen

Wir starten am Donnerstag nach dem Mittagessen mit einer Vorstellungsrunde und enden am Sonntag nach dem Mittagessen. Jeden morgen vor dem

Frühstück kannst du an einer kurzen geführten Meditation teilnehmen.

Kreativ- und Klangauszeit

Deine Teilnahme

Wir haben insgesamt 12 Plätze für euch zur Verfügung. Wenn sich mehr Teilnehmer anmelden, starten wir eine Warteliste. Dein Platz zur Kreativ-und Klangauszeit ist dir mit deiner Anmeldung und Überweisung der Anzahlung sicher.

Erwachsene und Kinder

Wir bereiten die Workshops mit den Kreativ- und Klangthemen für Erwachsene vor. Du kannst gerne deine Kinder mitbringen. Wir sind an einem kinderfreundlichen Ort, wo sie mit und unter uns sein können. Ein Kinderbetreuungs-Programm ist nicht gebucht.

Preis für die Kreativ- und Klangauszeit

Die Kreativ-und Klangauszeit kostet 280,00 Eur. Die Anzahlung beträgt 50 eur pro Erwachsener. Der Restbetrag wird ca. 2 Wochen vor Beginn fällig. Du erhältst von uns eine Rechnung zur Überweisung.

Preis für Kost und Logie

Du kannst im Einzel-Doppel- oder Dreierzimmer schlafen. Im Preis sind mit dabei die Vollverpflegung mit Frühstück/Mittag- und Abendessen vegetarisch und teilweise vegan. Bei speziellen Unverträglichkeiten kannst du das direkt bei der Buchung ansprechen. Vielleicht können sie sogar darauf eingehen.

Erwachsene pro Person und Tag im

  • Einzelzimmer 80,00 Euro
  • Doppelzimmer 65,00 Euro
  • Dreibettzimmer 60,00 Euro

Tagespauschale Anreisetag pro Person 30,00 Euro

Kinder je Tag:

  • Unter 4 Jahre 90 % Nachlass
  • 4 – 8 Jahre 60 % Nachlass
  • 9 – 12 Jahre 30 % Nachlass
  • Ab 13 Jahre wie Erwachsener

Anmeldung

Melde dich gleich hier an. Lade das Anmelde-Pdf herunter, drucke und fülle es aus und sende es uns unterschrieben per E-Mails als Scan oder Foto zurück. Natürlich kannst du es auch per Post schicken.

Nach deiner Anmeldung erhälst du die Bestägigung zur Teilnahme und kannst deine Übernachtung direkt im Seminarhaus buchen. Den Kontakt senden wir dir zu.

Anmeldung

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Alte Angewohnheiten, neue Angewohnheiten – Changing Habits (Teil 1)

Alte Angewohneheiten, neue Angwohnheiten - Changing Habits

Fällt es dir auch so schwer, neue Angwohnheiten zu etablieren oder alte Angewohnheiten zu ändern? Ich erzähle dir, woran das liegt und was du tun kannst, das zu ändern – Changing Habits. Es ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, wie´s geht und wie man mit den eigenen Mustern und Programmen umgehen muß, damit´s klappt.

In diesem Blogpost gehts erst einmal um die veschiedenen Arten von Angewohnheiten, worin sie sich unterscheiden und welche Merkmale sie haben. Der zweite Teil zeigt dir, wie du es anstellen kannst, Angewohnheiten zu ändern. Ein Plan sozusagen.

Alte Angewohnheiten, neue Angewohnheiten

Wenn du neue Angewohnheiten einführen oder alte Angewohnheiten abschaffen willst, dann lies hier genau, worin sie sich unterscheiden und warum das Eine leichter fällt, als das Andere. Mir hat diese Einteilung sehr viel geholfen. Sie war sozusagen ein Augenöffner.

Leichter: Vorhandene Angewohnheiten ändern

Beginnen wir bei dem, was uns am leichtesten fällt: Das Ändern von bereits vorhandenen Angewohnheiten. Wenn etwas, das du schon kennst und etabliert hast, nur abändern mußt, ist das wesentlich einfacher, als von vorne anzufangen. Du bist in deinem Auto-Modus, handelst also halb automatisch und sollst daran ein paar kleine Schräubchen drehen. Das geht ganz gut.

Beispiel: Kalt Duschen

In meiner Challege habe ich den Weg bereits deutlich aufgeführt. Das fällt vielen sehr schwer. In Wirklichkeit gehört es aber zu den einfachen Änderungen. Du duschst jetzt bereits täglich oder jeden zweiten Tag warm. Vielleicht hast du sogar eine Reihenfolge, wie du dich duschst. Das läuft. Nun die kleine Änderung: Statt warmes Wasser nimm kaltes Wasser. Den Rest kannst du lassen.

Beispiel: vegetarisch Essen

Hier haben wir den gleichen Mechanismus: Du isst bereits jetzt jeden Tag. Mal mit Fleisch, mal ohne. Da steckt jeweils keine Absicht dahinter. Fleischprodukte gehören einfach dazu. Nun sollst du sie eintauschen. Anfangs noch gegen Fleisch-Ersatzprodukte alá Veggi-Leberwurst mit Majoran, Aufschittwurst aus Soja und soweiter. Die Angebote im Supermarkt sind voll davon. Die Umstellung ist nicht wirklich groß. Nur eine Abänderung.

Schwerer: Eine neue Angwohnheit etablieren

Schon etwas schwerer wirds, wenn wir neue Gewohnheiten einführen wollen. Das gilt dann, wenn an der Stelle vorher nichts war. Also kein Tausch, sondern wirklich was Neues und Ungewohntes. Die Schwierigkeit liegt darin, den Auto-Modus, in dem wir an der Stelle laufen, zu unterbrechen und ein neues Rädchen einzubauen. Dabei kann es sich um einen Zeitpunkt handeln: „Ich putze mir immer vor dem Frühstück die Zähne“ . Es kann aber auch eine Handlung sein: „Wenn ich Fußball gucke, gehört einfach ein Bier dazu“. Nun sollen wir etwas Neues dauerhaft hinzufügen, ohne ewas wegzulassen:

Beispiel: morgens meditieren

Jeden morgen 15 Minuten meditieren. Egal ob zu hause, bei den Eltern, im Urlaub oder auf Geschäftsreise im Hotel. Irgendwo in die Morgeroutine wird die Meditation eingebaut, das Rädchen sozusagen montiert. Bei mir sah das so aus: Aufstehen, Bad-Routine, in den Gong-Raum zur Meditation und anschliessend Frühstück machen. Die neue Gewohnheit „morgens meditieren“ wurde zwischen der Bad-Routine und dem Frühstück-Machen eingebaut.

Beispiel: jeden zweiten Tag laufen

Du willst anfangen zu Laufen. Jeden zweiten Tag gehts raus, die anderen Tage ist Regeneration angesagt. Deine Wochenroutine besteht aus Job an den Arbeitstagen und Freizeit am Wochenende. Dazu noch Familie? In diesen Ablauf sollst du das Laufen jeden zweiten Tag integrieren, ohne daß was wegfällt.

Oft richtig schwer: Eine Angewohnheit ersatzlos streichen

Die für viele schwierigste Übung besteht darin, eine etablierte Angewohnheit ersatzlos zu streichen. Kein Tausch. Kein Trick. Weg damit. Bleiben wir beim Auto-Modus und den Rädchen, die dich den ganzen lieben Tag lang funktionieren lassen. Sie geben dir Halt und strengen dich nicht an. Nun sollst du in das Getriebe eingreifen und eins dieser Rädchen herausnehmen, ohne daß das ganze Gefüge zusammenbricht. Du schaltest an dieser Stelle von Auto-Modus in den bewussten manuellen Betrieb um. Du musst an dieser Stelle für jede kleine Handlung eine eigne Entscheidung treffen. Das geht, bis du so weit bist, wieder in den Auto-Modus umzuschalten. Oft sind noch Nachjustierungen nötig.

Beispiel: Aufhören zu rauchen

Der Klassiker. Jemand will aufhören zu rauchen. Was fällt daran so schwer? Ich betrachte das abseits körperlicher Suchtstoffe, die aufs Gehirn, das Nervenzentrum und den Organismus wirken. Das ist ein wenig isoliert betrachtet, bringt uns bei den reinen „Gewohnheiten“ in dem Beispiel aber weiter. Nur das Rauchen auzuhören, bedeutet eine tief sitzende Gewohnheit ersatzlos zu streichen. Die Auslöser kommen vielfach „jetzt eine anzuzünden“. Jedes einzelne Mal muss die bewusste Entscheidung getroffen werden, nein. Die Boten, innen Saboteure, Geister und wie du sie nennen willst, werden dagegen reden und einen Zwang ausüben. Es ist also nicht eine Entscheidung dagegen, sondern es sind viele kleine Entscheidungen gegen die Entscheidung, gegen die Quälgeister. Das macht es so schwer.

Grundfragen

Eine Angwohnheit wird nicht durch die bewusste Einzelentscheidung ausgeführt, sondern durch gespeicherte Automatismen. Ein Auslöser sorgt für die Handlung. Man nennt das in der Psychologie „Trigger“. Die Forschung spricht hier von nur fünf Kategorien:

  • Standort
  • emotionaler Zustand
  • Zeit
  • andere Menschen
  • direkt vorangehende Handlung

Gehen wir mal genauer drauf ein:

Dein Standort

Der Ort, an du dich gerade aufhältst, kann so ein Auslöser sein. Wenn ich z.B. in einem Hotel ankomme, räume ich sofort den Inhalt meines Koffers in den Schrank bzw. ins Bad. Damit besetze ich das Zimmer und mache es zu meinen Ersatz-Zuhause. Andere zupfen an ihrem Hemdkragen, wenn sie ausserhalb ihrer Wohnung vor einem Spiegel stehen, z.B. im Aufzug oder einer öffentlichen Toilette.  Hast du auch so einen Tick, der von deinem Standort ausgelöst wird?

Emotionaler Zustand

Viele Emotionen lösen bestimmte Handlungen in uns aus. Das könenn Freude, Stress, Frust, Wut oder Entspannung sein. Du merkst es dann oft, wenn es dir wieder passiert ist.  Das kann bei Nervosität Fingernägelkauen sein oder unkontrolliertes Einkaufen mit leerem Magen. Du bist in einer entspannten Umgebung, z.B. im Urlaub, der Wein schmeckt so gut. Du kaufst 3 Kisten und bringst sie mit nach Hause, wo er gar nicht mehr so gut schmeckt. Das nächste Mal ist es der Schinken am Stück, dann ein Kistchen Zigarren ect.

Wir agieren, obwohl wir den Effekt kennen, wie ungesund, teuer oder unnötig diese oder jene Handlung ist. Aber meist winkt eine Belohnung: das gute Gefühl dabei oder direkt danach – für kurze Zeit. Sind die Endorphine verbraucht, folgt die Ernüchterung. Ach ja, wieder reingefallen. Denkt mal nach: Welche Emotionen verleiten dich zu bestimmten Handlungen?

Uhrzeit

Manche Gewohnheiten hängen an bestimmten Uhrzeiten. Bei meinen Eltern gibts nachmittag um 14:30 Uhr Kaffee. Früher war das 15:00 Uhr. Dem wird alles untergeordnet. Die Verdauung ist so getrimmt, dass pünktlich um 12:00 Uhr der Magen knurrt: „Oh, schon 12.00, ich hab Hunger“. Denk mal nach: Du hast sicher auch so eine zeitgebundene Angewohnheit.

Andere Menschen

Sind Menschen untereinander im Kontakt, wirkt das oft ansteckend, je nach Gruppe und Zugehörigkeit.  Du kennst das vielleicht als Erwachsener, wenn du zuhause bei den Eltern bist, trinkst du nachmittags Kaffee und isst Kuchen dazu. Daheim bei deiner Familie oder mit Partner machst du das nicht. Oder in der Arbeit mit Kollegen geht man zusammen nach dem Essen noch an den Espresso-Stand, ganz automatisch rituell. Kennst du an dir derlei Angewohnheiten, denen du nur eher in bestimmter Gruppenzusammensetzung nachgehst?

Direkt vorangehende Handlungen

Häufig lösen gerade eben ausgeführte Handlungen eine darauf folgende Routine aus. Beispiel: Du steigst in die S-Bahn ein und setzt dich hin. Folgehandlung: Du holst dein Handy heraus. Unser Teenager im Haus hatte ein paar Monate lang folgenden Tick: Kam in die Küche und öffnete erst mal den Kühlschrank. Die beiden Handlungen haben nichts direkt miteinander zu tun. Der Routineeffekt kommt durch die „gefühlte“ Belohnung, etwas zu „erhalten“, das es ohne die vorangegangene Handlung nicht gegeben hätte.

 

Wie du nun eine Angwohnheit loswirst, besprechen wir im zweiten Teil des Artikels. Vielleicht überlegst du dir schon mal eine und checkst ab, unter welche Kategorie sie gehört. Dann finden wir möglicherweise einen Weg…

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Gongmeditation im Kundalini Yoga Zentrum München

Gongmeditation im Kundalini Yoga Zentrum München

Einmal im Monat spiele ich am Sonntag abend eine Gongmeditation im Kundalini Yoga Zentrum München. Ich bereite dich darauf mit einem Yoga Set aus dem Kundalini Yoga vor. Die Yogastunde mit Gong ist nicht nur für erfahrene Yogaschüler geeignet, sondern auch weniger erfahrene können intensive Erlebnisse haben.

Gongmeditation im Kundalini Yoga Zentrum München

Die Termine für die Gongmeditationen in diesem sind:

29. Januar 2017
19.  Februar 2017
09. April 2017
02. Juli 2017
17. September
12. November
17. Dezember
18:30 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
Kundalini Yoga Zentrum München

Kaiserstr.13,
80801 München
Dein Beitrag: 20 EUR,
18 EUR ermässigt oder 4 Punkte auf der Punktekarte
Neu: mit Monatskarte 5 Eur

Was passiert bei einer Gongmeditation?

Bei einer Gongmeditation erfahren wir zweierlei Dinge. Zum Einen übernimmt der Gong die Kontrolle über dich. Er trägt dich auf dem Klangteppich hinfort und legt deine Gedankenwellen im Geist still- das Grundziel von Yoga. Zum Anderen versetzt dich der Gong in den Zustand der Trance. Dabei verlangsamen sich deine Gehirnwellen und du gleitest in den meditativen Trance-Zustand hinüber. Dabei durchbricht der Gong alte Muster und beeinflusst dein Nervensystem. Deine Hauptaufgbe ist es, völlig loszulassen und Kontrolle über dich abzugeben.

Herausforderung bei der Gongmeditation

Die Gongmeditation ist mehr kräftig und energetisch. Der Gong wird dabei auch stellenweise recht laut gespielt. Wir bereiten uns auf die Gongmeditation mit einer Yoga-Übungsreihe vor. Das stärkt das Nervensystem, löst Blockaden und macht uns frei für die Frequenzen des Gongs. Danach sind die Teilnehmer wie neugeboren. Ein Blick in ihre Augen verrät mir oft, aus welch tiefen Meditationen sie wieder herauskommen. Der Gong lässt niemanden unberührt.

Ist die Gongmeditation für dich richtig?

Die energetische Gongmeditation wirkt sehr tief. Wenn du in einer Therapie bist, Psychopharmarka nimmst oder  eine seelisch unsichere Phase hast, ist ein sanftes Relax-Gongbad eher besser. Yoga und Gong unter Alkohol -oder Drogeneinfluß ist auf jeden Fall zu intensiv. Hier können wir nicht absehen, welche Auswirkungen das auf dich haben wird. Da freue ich mich das nächste mal auf dich, völlig frei von bewusstseinsverändernden Substanzen 🙂

 

 

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Gongmeditation in Maithenbeth

gongmeditation

Bevors in die Winterpause geht nochmal Gong: Am Montag den 19. Dezember spiele ich eine Gongmeditation in Maithenbeth bei Madhavi Yoga. Vorher gibts ein kräftiges Warm-Up mit einem Yoga Set aus dem Kundalini Yoga vor. Die Yogastunde mit Gong ist nicht nur für erfahrene Yogaschüler geeignet, sondern auch weniger erfahrene können intensive Erlebnisse haben.

Gongmeditation in Maithenbeth bei Madhavi Yoga

Montag, 19. Dezember 2016
19:00 – ca. 21:00

Madhavi Yoga
Mehrzweckraum in der Schule
Schulstrasse 1
83558 Maitenbeth

Dein Beitrag: 18 EUR,
Anmeldung bei: Gertraud Madhavi Rutzmoser, gertraud@madhavi-yoga.de

Was passiert bei einer Gongmeditation?

Wir erfahren zweierlei Dinge. Zum Einen übernimmt der Gong die Kontrolle über die Teilnehmer. Er trägt sie auf dem Klangteppich hinfort und legt ihre Gedankenwellen im Geist still- das Grundziel von Yoga. Zum Anderen versetzt der Gong die Teilnehmer einer Gongmeditation in den Zustand der Trance. Dabei verlangsamen sich die Gehirnwellen und man gleitet in den meditativen Trance-Zustand hinüber. Dabei durchbricht der Gong alte Muster und beeinflusst das Nervensystem. Hauptaufgabe jedes Teilnehmers ist es, völlig loszulassen und offen für die Schwingungen des Gongs zu sein.

Herausforderung bei der Gongmeditation

Sie ist kräftig und energetisch. Der Gong wird dabei auch stellenweise laut gespielt. Wir bereiten uns auf die Gongmeditation mit einer Yoga-Übungsreihe vor. Das stärkt das Nervensystem, löst Blockaden und macht uns frei für die Frequenzen des Gongs.

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Gongmeditation in Unterschleißheim b. München

gongmeditation

Eintauchen in die Klänge des Gongs: Am Mittwoch den 14. Dezember spiele eine Gongmeditation in Unschleißheim. Renate Baumann bereitet dich darauf mit einem Yoga Set aus dem Kundalini Yoga vor. Die Yogastunde mit Gong ist nicht nur für erfahrene Yogaschüler geeignet, sondern auch weniger erfahrene können intensive Erlebnisse haben.

Gongmeditation in Unterschleißheim

Mittwoch, 14. Dezember 2016
19:30 – ca. 21:30

Carl-Orff-Gymnasium
Bewegungsraum
Münchner Ring 6
Unterschleißheim

Dein Beitrag: 20 EUR,
Anmeldung bei: Renate Baumann, renate@yoga-unterschleissheim.de

Was passiert bei einer Gongmeditation?

Wir erfahren zweierlei Dinge. Zum Einen übernimmt der Gong die Kontrolle über die Teilnehmer. Er trägt sie auf dem Klangteppich hinfort und legt ihre Gedankenwellen im Geist still- das Grundziel von Yoga. Zum Anderen versetzt der Gong die Teilnehmer einer Gongmeditation in den Zustand der Trance. Dabei verlangsamen sich die Gehirnwellen und man gleitet in den meditativen Trance-Zustand hinüber. Dabei durchbricht der Gong alte Muster und beeinflusst das Nervensystem. Hauptaufgabe jedes Teilnehmers ist es, völlig loszulassen und offen für die Schwingungen des Gongs zu sein.

Herausforderung bei der Gongmeditation

Sie ist kräftig und energetisch. Der Gong wird dabei auch stellenweise laut gespielt. Wir bereiten uns auf die Gongmeditation mit einer Yoga-Übungsreihe vor. Das stärkt das Nervensystem, löst Blockaden und macht uns frei für die Frequenzen des Gongs.

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Nasendusche – Nasenspülung

Nasenspülung - Nasendusche

Bevor du der saisonalen Werbemacht in der Apotheke erliegst, hier eine kleine Erinnerung: Denk an die gute alte Nasendusche aka Nasenspülung. Vorbei sind die Zeiten von Schnee und Eiskälte. Wir erleben mehr den Dauerherbst. In dieser Zeit verschnupfen viele von uns öfter und für kürzere Zeit. Schnupfen ist eine Art der Verschleimung.

Verschleimung ist erst mal gut

Der Körper bildet in den Atemwegen Schleim, um „Schadstoffe“ zu binden und auszuscheiden. Schnupfen und Verschleimung sind also erst mal gut und mehr eine Art der Entgiftung und inneren Reinigung. Deshalb sollte man auch keine Mittelchen gegen diese Verschleimung nehmen. Was dem Körper hier helfen kann, sind unterstützende Maßnahmen. Dazu gehört das Eingreifen in die Ernährung (z.B. weniger Milchprodukte, weniger Ge- und zerkochtes, mehr frisches Obst, grünes Gemüse). Die Lymphknoten müssen gestärkt werden, damit sie ihre Funktion innerhalb des Immunsystems wahrnehmen können. Beim Schnupfen sind es meist die Knoten am und im Hals, die anschwellen, weil sie viel zu arbeiten haben.

Nasendusche – Nasenspülung

Die beiden Begriffe Nasendusche bzw. Nasenspülung bedeuten Dasselbe. Du kannst deinen Körper unterstützen, in dem du ihm hilfst, den Schleim einfacher auszuscheiden. Eine uralte Methode ist die Nasendusche bzw. Nasenspülung. Ich selbst nutze das schon seit Jahren. Die Nasendusche wurde in den letzten Jahren förmlich wiederentdeckt und auch von industriellen Betrieben angeboten. In jedem gut sortierten Drogeriemarkt oder der Apotheke gibt es sie.

Unsere Modelle siehst du in dem Foto oben. Ich nehme das „moderne“ blaue 🙂 Es ist schon viele Jahre alt, leicht zu reinigen und kann von mehrere Personen in der Familie genutzt werden. Wir legen es nach Ende des Schnupfens in kochendes Essigwasser und spülen es zum Neutralisieren im kalten klaren Wasser. Danach ists wieder einsatzbereit und wartet auf uns.

So geht die Nasenspülung

Nimm ein Gefäß und füllt es mit Wasser. Gib Salz dazu. Am besten Himalaya-Salz oder unbehandeltes Meeressalz. Weniger gut ist das Kochslaz mit seinen Zusätzen und Rieselhilfen. Wasser kann nur eine bestimmte Menge Salz lösen. Der Rest setzt sich am Boden ab. Die Salzlache (=Sole) kannst du lange Monate in dem Gefäß aufheben. Nun fülle ca. 3 EL von deiner Sole in die Nasendusche. Füllt sie mit lauwarmen Wasser auf und haltet den Finger unten an Öffnung, damit nichts rausläuft. Schüttle es ein wenig durch. Verschliesse nun nun das obere Loch mit eine Finger und lasse unten los. Dann beuge dich unters Waschbecken und halte die Öffnung an ein Nasenloch. Lasst es nun laufen. Wenn ungefähr die Hälfte Wasser durchgelaufen ist, kannst du das Nasenloch wechseln. Stoppe dafür kurz den Wasserstrom, indem du wieder mit dem Zeigefinger oben das Loch schliesst.

Deshalb mit Salz

Schleim bindet Salze, die er damit gleichzeitig Körper entzieht. Die Nasenspülung gibt sie deinem Körper zurück. Sie schützt auch deine Nasenschleimhäute und macht sie gegen Reize unempfindlicher. Deshalb wird die Nasenspülung auch bei Allergikern zur Zeit des Pollenfluges empfohlen. Die Atemwege werden wieder sauber. Du kannst wieder freier atmen, was vor allem in der Nacht ein Segen sein kann.

Wer bietet das an?

Ich habe dir hier einfach die Google-Bildersuche eingestellt. Da siehst du die verschiedenen Modelle und gleich dazu unterschiedliche Anbieter. Die fertigen Salzpäckchen der Hersteller nehme ich nicht. Da würdeich für ein paar Gramm Salz das Hundertfache also sonst handelsüblich bezahlen. Hier weiten die großen Salzproduzenten ihr Sortiment extrem gewinnbringend aus. Ich mache mir meine Sole wie oben beschriebe selbst.

Also denk an die gute alte Nasenspülung, bevor du dir die üblichen verdächtigen Schnupfenmittel aus der Apotheke holst. Die Nasendusche gehört übrigens zu den 5 yogischen Grundreinigungen und heißt im Sanskrit Jala Neti.

*Disclaimer:

Gehe selbst zum Arzt oder Apotheker und lass dich dort beraten. Ich habe keine medizinische Ausbildung, bin kein Arzt oder Apotheker. Glaube mir nichts. Die Nasendusche oder Nasenspülung wird dich nicht heilen.  Ich gebe kein Heilversprechen ab!

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Ein Tag mit dem Gong – Tages Gong-Workshop

gong tages-workshop

Einmal einen Tag mit dem Gong verbringen. Das konnten die Teilnehmer beim Tages Gong-Workshop in Neuötting vor Kurzem. Sie hatten die Möglichkeit, all das zu tun, was mich die Teilnehmer einer Gongmeditation oder eines Gongbades oft fragen. Auch für mich war es ein rundum gelungener Tag.

Tages Gong-Workshop

Ich wollte den Teilnehmern die Gelegenheit bieten, an einem Tag viele verschiedene Gongs zu spielen, testen, schnuppern und ein Gefühl zu bekommen, was es heißt, so ein Instrument zu spielen. Am Anfang gibts für die (Noch)Gonglaien die Grundlagen, was geht und was man nicht darf. Wie stellen wir uns zum Gongspielen hin, warum? Was ist wenn nicht? Was machen wir gar nicht (Gong anfassen, Mallet direkt auf den Boden legen usw.)

Dann gehts los mit dem Spielen. Die erste Übung ist immer zum Kennenlernen und ein Gefühl für die Größe des Gongs, die nötigen Bewegungen, das Gewicht des Mallets und die nötige Anschlagkraft  zu bekommen. Darauf bauen wir auf. Natürlich soll jeder unterschiedliche Gongs spielen. Sie sehen ja alle recht spannend aus. Jeder Gong hat seinen eigenen Klang-Charakter.

Ich hatte dabei:

Paiste Brilliant Gong 32 Inch (Siehe Foto)

Oetken Symphonic Gong 32 Inch

Meinl Wu Xing Gong 32 Inch

Paiste Symphonic Gong 37 Inch (mein alter Gong)

Meinl 8 Corners of Heaven Gong 32 Inch

Oetken Sol Mobilis Gong 32 Inch

Paiste Symphonic Gong 32 Inch (mein Spielgong)

Wir waren zu Gast bei Santosa Yoga in der Altstadt von Neuötting. Bei wunderschönem Herbstwetter schien die Sonne in den warmen Raum. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichsten Richtungen, von Klang-Interessierten, über erfahrende Klang-Insrumentespieler bis zur Yoga-Lehrerin und Yoga-Schülerin, die einfach nur neugierig war.

An einem Tag erhält man schon ein gutes Gefühl, für den Gong, Klang, seine Wirkung und welche Spielfertigkeiten man erlangen muß. Trotzdem sind die Spielfortschritte zwischen den ersten Anschlägen am Morgen und dem letzten Spiel abends enorm. Es blieb noch etwas Zeit für Fragen, Fragen, Fragen

Gongmeditation am Abend

Am Abend habe ich noch eine Gongmeditation mit Weißem Sound und Kundalini Yoga gespielt, bzw. unterrichtet. Auch das war für viele ganz neu. Da war das Yogaset zum Energie-Aufbau sehr wichtig. Beim Spiel des Weißen Sounds, das ist der Höhepunkt des Gongs, die energetischste aber lauteste Art des Gongspiels. Dafür müssen die Teilnehmer vorher intensiv vorbereitet sein. Ansonsten wird es vielen schlicht zu intensiv und sie können den Gong, seine Frequenzen und Energie nicht geniessen.

Fazit

Für mich war es von der schönen Anfahrt über die Hilfe beim Rein- und Raustragen, dem Aufbauen und der herzlichen Art der Ostbayern ein sehr schöner Tag. Auch die Neugier der Leute für Klang und Gongs, das Mitmachen und Versuchen hat viel Spass gemacht. Vielen Dank liebe Claudia und Dolo.

Ich kam zu meiner Ostbayern-Premiere, weil ich angesprochen wurde, ob ich nicht in dem Yogazentrum in Neuötting bei Claudia Gong spielen möchte. Bei weiterer Anfahrt mache ich das so, daß ich tagsüber für Interessierte einen Tages-Gongworkshop anbiete und abends die Gongmeditation oder ein sanfteres Gongbad. Dann rentiert sich auch die längere Anfahrt im Auto.

Wenn du das nächste mal dabei sein möchtest, dann trage ich hier unten in die Klangwellen-Gongnews-Liste ein. Wenn du einen Yoga- oder Klangraum hast dann sende mir eine Mail ich komme auch zu dir.

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Monatsvorschau November – Neue Pläne

Bei meiner Monatsvorschau November muß ich mich erst mal sammeln, was denn alles reindarf. Es steht grad wieder so viel an. In 5 Wochen beginnt die Gongausbildung White Sound. Dafür will ich noch so viel vorbereiten. Termine für 2017 trudeln ein. Aber hier jetzt der Reihe nach, beginnend mit der Oktober Rückschau.

Das war im Oktober

Mein Highlight war der Gong Tagesworkshop in Neuötting und die anschließende Gongmeditation am Abend. Darüber werde ich nochmal ausführlich berichten. Ein rundum gelungener Tag an einem goldenen Herbst-Samstag. Ich hatte eine Gongmeditation im Yoga-Zentrum in München. Diesesmal mit einer großen Lerneinheit: Es ist eine Teilnehmerin liegen geblieben. Soll heißen: Sie stand nach dem Gongspiel nicht mehr auf. Konnte nicht. Das ist der größte GAU des Gongspielers. Dafür macht man eine ausführliche Ausbildung. Was tun? Ich habe mich ausführlich um die Teilnehmerin gekümmert, auch am nächsten Tag noch mit ihr gesprochen. Und ich habe so viel dabei gelernt. Auch wenn es ihr nicht so gut ging, war es für mich seit Jahren eine der größten Lern-Einheiten der letzten Jahre. Danke dafür.

Die Tickets für europas größte Digital-Konferenz, die re:publica habe ich mir gerade gesichert. Sie ist ein liebgewordener Pflichttermin anfang Mai jeden Jahres. Ich gehe vor allem Wegen der Vorträge und Inspirationen hin. Zudem ist es eine kleine Auszeig für mich vom Alltag.

Monatsvorschau November

Die meiste Energie lenke ich aktuell in die Vorbereitung der nächsten Gongausbildung White Sound. Es wird eine reine Damenrunde. No Men! Männer, wo seid ihr? Die Ausbildung beginnt am ersten Dezemberwochenende. Ich sorge dafür, daß genügend Gongausrüstungen da sein werden. Ich bin in den Endzügen meines Scriptes. Ja, es wird erstmals ein Script geben. Aktuell füge ich die Grafiken ein, die nach und nach meine liebe Frau zeichnet.  Im Bild oben seht ihr einen kleinen Auszug. Darin geht´s um Gehirnwellen. Dazu kommt das Formatieren der inzwischen riesigen Datei. Ich habe 16 Monate daran gearbeitet, meine Quellen niederzurschreiben. Das sind v.a. Audio- und Papieraufzeichnungen meines verstorbenen Gong-Lehrers Nanak Dev Singh, der mir so viel Fülle hinterlassen hat, daß ich seine Inhalte profund weitergeben kann.

Kreativ- und Gongwochenende 2017

Jetzt ist es raus. Ich plane mit der Frau Jademond 2017 ein Kreativ- und Gongwochenende. Wir wollen gemeinsam mit den Teilnehmern ein inspirierendes und erholsames langes Wochenende gestalten. Sie übernimmt die Kreativ-Workshops mit Lettering, Gestaltung, Kollagen und Grundlagen. Je nach Zusammensetzung der Gruppe. Ich übernehme die Meditations-und Yoga Sessions mit Gong. Aktuell sprechen wir noch mit einem Seminarhaus, das zentral gelegen aber völlig im Grünen ist und viel Ruhe verspricht. Ich freue mich.

Termine 2017

Die Gongausildung in Karlsruhe steht schon fest. Sie geht vom April bis Juli 2017 und ist bereits zur hälfte ausgebucht. Ich habe auch für diese Ausbildung ein Video erstellt. Ich zeige dir darin, was du in der Ausbildung lernen kannst. Gleichzeitig siehst du mich (fast) live und kannst schon mal anschnuppern, ob du dir mich als deinen Gonglehrer vorstellen kannst. Schau rein.

Dann plane ich noch ein paar Tages- oder Wochenend-Workshops. Nächstes Jahr werde ich mir zudem wieder eine Arbeitsauszeit nehmen. Das ist eine Mischung aus Relax-Urlaub und Arbeit an einem Thema. Dieses Jahr war es das Gong-Script. Nächstes Jahr wird es weitere geben. Vielleicht ein Buch, ein E-Book, ein Script für die andere Gongausbildung. Ich weiß es noch nicht.

Was ich aber schon weiß: Das Gong-Meetup steht fest. Ich treffe mich einmal im Jahr mit meinen Gongschülern zum Austausch, dazulernen, gegenseitig kennenlernen und Community bilden. Wir erzählen uns gegenseitig Gongstories, ich bringe neue Gongs zum testen mit, andere übernehmen auch das Szepter und bringen ihr Wissen und Erfahrung ein. Es ist kein Unterrichts-Wochenende sondern ein Treffen von Gongspielern, die bei mir die Ausbildung gemacht haben. 2017 sind wir im Yoga 74 in Heilbronn zu Gast. Ich freue mich schon.

Ich freue mich schon auf den neuen Monat. Der Vorletzte im Jahr. Ich bin viel unterwegs, die Frau hat Geburtstag, die Tage werden kürzer. Ab Dezember wirds Zeit einen Gang zurückzuschalten.

 

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Body Hack gelungen: Abnehmen nach dem Circadianen Rhythmus

Wie wars denn nun mit „Abnehmen nach dem Circadianen Rhythmus“? Im Juli berichtete ich darüber, daß ich meine Ernährungszeiten nach dem Circadianenen Rhmytmus umstellen will, um ein paar Kilo abzunhemen. Jetzt sind vier Monate vorüber. Zeit die Hosen runterzulassen bzw. zu berichten, ob das was gebracht hat.

So liefs bei mir: Abnehmen mit dem Circadianen Rhythmus

Kurz nochmal die Erklärung was „Abnehmen mit dem Circadianen Rhythmus“ bedeutet. Dieser Rhytmus beschreibt die „innere Uhr“ bzw. Schlaf-Wach-Rhtymus“ (SWR). Für tiefer gehende Infos, empfehle ich dir meinen ersten Blogbeitrag dazu. Mein Schlaf-Wach-Rhytmus sieht so aus:

  • Aufstehen: ca. 5:30 wochentags, ca. 6:15 am Wochenende oder wenn ich nicht außer Haus muß.
  • Schlafen gehen: ca. 21:00 Uhr wochentags, spätestens 22:00 am Wochenende oder wenn ich nicht außer Haus muss.

Danach richtete ich meinen Ess-Rhytmus. Die harten Zeitfenster-Esser geben sich 8 Stunden. Da wäre bei mir um 14:00 Uhr Schluß mit Essen gewesen! Das ist nicht praxistauglich. Ich gab mir von 6:00 Uhr bis 16:30 Uhr mein Essens-Zeitfenster. In dieser Zeit konnte ich essen wie sonst auch. Wichtig: Nach 16:30 wird nichts mehr gegessen. Nur noch Wasser trinken. Bier, Säfte, Kaffee oder Chips zählen als Speise und brechen das Zeitfenster.

Tracking mit der App

Ich nutzte zur Doku die App von mycircadianclock.org. Damit nahm ich gleichzeitig an deren Langzeitstudie teil. Ich erhielt nach 10 Tagen die völlige Transparenz über mein Essverhalten und konnte mich danach einstellen bzw. immer wieder justieren und nachbessern. Das hat mir viel geholfen. Ich mußte mein essen fotografieren und hochladen. Dazu noch anklicken, was es war. Also z.B. beim Frühstück: Smoothie, Anananas, Pfirsich, Kurkuma, Cocosöl, Banane, rote Beete, Brot, Kaffee, Avocado, Maragarine, Marmelade. Das ging nach kurzer Zeit recht schnell, da man ja doch häufig die gleichen Sachen isst.

Mein Erfolg: Bingo – geschafft!

Mein Ziel waren ja läppische 4 kg abzunehmen. Die waren aber hartnäckig. Wollten nicht schwinden. Also hab ich mein Zeitfenster umgestellt. Beim Essen nach dem circadianischen Zeitfenster dauerte es ungefähr 2-3 Wochen, bis ein stetiger Abnahmefluß von ungefähr 100-200 gr. pro Tag eintrat. Das klingt langsam, ist es auch. Ich verlor aber Körperfett statt Wasser. Und natürlich gabs immer wieder Rückschläge. Ich bin kein Asket. Wenn ich mal über die Stränge schlug, zeigte mir die Waage das auch an. Das geschah durch mehr essen oder zu spät essen. Ein bisschen sozialtauglich wollte ich ja bleiben 🙂

Mitte Oktober, also nach ca. 3,5 Monaten wars geschafft. Die Waage zeigte die magischen 77,x kg an. Das fühlte sich an wie früher (als ich noch jung war, haha). Und jetzt hält sich das wacker und tapfer.

Das sind meine Erfahrungen

Der große Vorteil am langsamen Abnehmen war bei mir die Nachhaltigkeit. Kein JoJo-Effekt oder Gelüste durch fehlende Abhängigkeits-Stoffe wie Zucker, Koffein, Teein, Teobromin und ähnliches Zeug. Das Essensfenster von 10,5 Stunden ist großzügug ausgelegt. Ich gehe tagsüber zur Arbeit und habe Familie. Ich wollte, daß meine Essensumgewöhnung da noch reinpasste. Das Abendessen um 16:30 war schon sehr herausfordernd. Die Familie fragte sich dann: „Hä, halb fünf. Was will er?“ Im Laufe der Monate hat sich das auf ca. 17:00 Uhr eingependelt. Dafür hab ich als Ausgleich die Kohlenhydrate bei der Abendmahlzeit auf symbolische Mengen reduziert. Das klappte gut.

Vorteile von Abendessen um 17:00 Uhr

  • Das Familienabendessen um 17:00 Uhr hatte tolle Nebeneffekte. Zum Einen ist das bei den Kindern die Unterzucker- Quengel-Phase, in der es Streit, Energielöcher oder unbemerkte Energielosigkeit und Müdigkeit gibt, die aber durch gegensätzliches Verhalten kompensiert wird. Für Eltern ist oft eine schwierige Tageszeit. Als es aber um 17:00 Uhr was zum Essen gab, war das schnell kein Thema mehr. Es ward friedlicher als sonst.
  • Ein weiterer Vorteil war die Bettgehzeit der Kinder. Es ist jetzt viel einfacher sie gegen 19:00 Uhr ins Bett zu bringen. Früher, als wir um 18:00 Uhr oder später aßen, war es natürlich nicht so leicht, gleich danach die Kinder mit vollem Bauch ins Bett zu schicken. Das geht jetzt besser. Im Übrigen gabs in meiner Kindheit auch kurz nach fünf Abendbrotzeit.
  • Und nicht zu vergessen: Die Frau. Bei ihr fingen nach ein paar Wochen auch die Pfunde Gramm zu purzeln an. Sie hat nun ihr Gewicht von vor ein paar Jahren. Auch sie isst früh mit, abends wenig Kohlehydrate und später nichts mehr.

Nachteile des Circadianischen Essens-Rhytmhus´

Wo Licht ist, fällt auch Schatten. So hatte meine Umstellung auch ein paar Herausforderungen. Auf die gehen wir nun ein:

  1. Das Tracking per App ist mit der Zeit etwas nervig. Das lag größtenteils der App. Je mehr Fotos und Daten sie beinhaltete, umso länger brauchte sie, um zu laden und bereit für den Eintrag zu sein. Das war umso nerviger, da ich ja eh morgens z.B. immer die selben Fotos machte. Ich ließ sie mit der Zeit weg. Als ich gut in meinem Rhytmus war, habe ich die App ab Mitte September gelöscht. Der Abnehmprozess lief trotzdem gut weiter.
  2. Um 16:30 Abendessen bedeutete, noch in der Arbeit zu essen. Da gabs um die Zeit aber nichts wehr. Ab und an zwei Käsesemmeln waren sehr unbefriedigend. Das war auch ein Grund, warum ich auf 17:00 Uhr umstellte. Wenn ich mich mit jemanden zum Abendessen verabredete, hieß das natürlich, daß ich den Rhythmus unterbrach. Das war ok und kalkuliert. Trotzdem verzögerte es den Prozess.

Inzwischen lebe ich bereits 2 Wochen mit dem erreichten Gewicht. Ich bleibe bei diesem Essrhythmus und den verminderten Kohlenhydraten abends. Damit lässt sich das gut halten. Die Vorteile überwiegen klar die Nachteile. Ich mache das nicht verbissen aber doch recht dauerhaft.

Deshalb funktionierte es: Erfolgskritische Punkte

Für mich gibt es folgende Punkte, die den Erfolg für mich ausmachten:

  • Veränderungen in kleinen Häppchen. Da ich sowieso ständig eine Angewohnheit ändere, wollte ich nicht noch einen Habitus angreifen. Einer der schwierigsten Punkte ist die Ernährung. Neben der reinen „Gewohnheit“kommen hier noch Boten- und Suchtstoffe hinzu. Ich erwähnte sie oben bereits. So kam es mir sehr entgegen, daß ich an dem was ich esse, nichts ändern mußte. Lediglich die Zeit.
  • Nachhaltigkeit durch längerfristige Umstellung. Nicht der schnelle Erfolg machts, sondern die stete Entwicklung in die gewünschte Richtung. Das spornt weiter an, dran zu bleiben und zeigt langfristig den Erfolg. Ganz nebenbei etabliert man dabei die Veränderung und manifestiert den erfolgreichen Weg. Deshalb sind täglich 100 gr abnehmen auf lange Sicht erfolgreicher, für mich!
  • Spieltrieb inklusive. Ehrlich gesagt, hat mich die Teilnahme an der Studie, das Aufzeichnen mit der Essenszeiten – und -Inhalte schon auch angespornt zu beginnen und später dran zu bleiben. Die Auswertungen, Tabellen und Grafiken zeigen den erfolgreichen Weg einfach schön auf und machen ihn transparent. Erst als die App durch die langen Ladezeiten nervig wurde, schaltete ich sie ab. Da hatte ich den Rhythmus aber schon gefestigt.

Fazit:

Es hat sich gelohnt. Ich habe mein Ziel ganz leicht erreicht. Die Monate davor hats nicht geklappt. Deshalb ist diese Methode für mich sehr erfolgreich gewesen. Nun kannst du sagen, ey, 4kg das hab ich auf der Kniescheibe. Wie siehts mit 15 kg aus? Das geht genaus so. Vielleicht so gar besser, weil die Strecke bis zum Ziel länger ist. Die Chance, das Essen nach dem Schlaf-Wach-Rhythmus zu etablieren und dauerhaft beizubehalten sind größer, weil die Zeit, 15 kg abzunhmen, länger ist als 4 kg. Nachhaltige Entwicklungen zeigen auch nach dem Erreichen des Ziels, ein Beibehalten der Veränderung. Die Gefahr, in alte Esszeiten zurückzufallen sind geringer.

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