Posts Tagged ‘Allgemein’

Nasendusche – Nasenspülung

Nasenspülung - Nasendusche

Bevor du der saisonalen Werbemacht in der Apotheke erliegst, hier eine kleine Erinnerung: Denk an die gute alte Nasendusche aka Nasenspülung. Vorbei sind die Zeiten von Schnee und Eiskälte. Wir erleben mehr den Dauerherbst. In dieser Zeit verschnupfen viele von uns öfter und für kürzere Zeit. Schnupfen ist eine Art der Verschleimung.

Verschleimung ist erst mal gut

Der Körper bildet in den Atemwegen Schleim, um „Schadstoffe“ zu binden und auszuscheiden. Schnupfen und Verschleimung sind also erst mal gut und mehr eine Art der Entgiftung und inneren Reinigung. Deshalb sollte man auch keine Mittelchen gegen diese Verschleimung nehmen. Was dem Körper hier helfen kann, sind unterstützende Maßnahmen. Dazu gehört das Eingreifen in die Ernährung (z.B. weniger Milchprodukte, weniger Ge- und zerkochtes, mehr frisches Obst, grünes Gemüse). Die Lymphknoten müssen gestärkt werden, damit sie ihre Funktion innerhalb des Immunsystems wahrnehmen können. Beim Schnupfen sind es meist die Knoten am und im Hals, die anschwellen, weil sie viel zu arbeiten haben.

Nasendusche – Nasenspülung

Die beiden Begriffe Nasendusche bzw. Nasenspülung bedeuten Dasselbe. Du kannst deinen Körper unterstützen, in dem du ihm hilfst, den Schleim einfacher auszuscheiden. Eine uralte Methode ist die Nasendusche bzw. Nasenspülung. Ich selbst nutze das schon seit Jahren. Die Nasendusche wurde in den letzten Jahren förmlich wiederentdeckt und auch von industriellen Betrieben angeboten. In jedem gut sortierten Drogeriemarkt oder der Apotheke gibt es sie.

Unsere Modelle siehst du in dem Foto oben. Ich nehme das „moderne“ blaue 🙂 Es ist schon viele Jahre alt, leicht zu reinigen und kann von mehrere Personen in der Familie genutzt werden. Wir legen es nach Ende des Schnupfens in kochendes Essigwasser und spülen es zum Neutralisieren im kalten klaren Wasser. Danach ists wieder einsatzbereit und wartet auf uns.

So geht die Nasenspülung

Nimm ein Gefäß und füllt es mit Wasser. Gib Salz dazu. Am besten Himalaya-Salz oder unbehandeltes Meeressalz. Weniger gut ist das Kochslaz mit seinen Zusätzen und Rieselhilfen. Wasser kann nur eine bestimmte Menge Salz lösen. Der Rest setzt sich am Boden ab. Die Salzlache (=Sole) kannst du lange Monate in dem Gefäß aufheben. Nun fülle ca. 3 EL von deiner Sole in die Nasendusche. Füllt sie mit lauwarmen Wasser auf und haltet den Finger unten an Öffnung, damit nichts rausläuft. Schüttle es ein wenig durch. Verschliesse nun nun das obere Loch mit eine Finger und lasse unten los. Dann beuge dich unters Waschbecken und halte die Öffnung an ein Nasenloch. Lasst es nun laufen. Wenn ungefähr die Hälfte Wasser durchgelaufen ist, kannst du das Nasenloch wechseln. Stoppe dafür kurz den Wasserstrom, indem du wieder mit dem Zeigefinger oben das Loch schliesst.

Deshalb mit Salz

Schleim bindet Salze, die er damit gleichzeitig Körper entzieht. Die Nasenspülung gibt sie deinem Körper zurück. Sie schützt auch deine Nasenschleimhäute und macht sie gegen Reize unempfindlicher. Deshalb wird die Nasenspülung auch bei Allergikern zur Zeit des Pollenfluges empfohlen. Die Atemwege werden wieder sauber. Du kannst wieder freier atmen, was vor allem in der Nacht ein Segen sein kann.

Wer bietet das an?

Ich habe dir hier einfach die Google-Bildersuche eingestellt. Da siehst du die verschiedenen Modelle und gleich dazu unterschiedliche Anbieter. Die fertigen Salzpäckchen der Hersteller nehme ich nicht. Da würdeich für ein paar Gramm Salz das Hundertfache also sonst handelsüblich bezahlen. Hier weiten die großen Salzproduzenten ihr Sortiment extrem gewinnbringend aus. Ich mache mir meine Sole wie oben beschriebe selbst.

Also denk an die gute alte Nasenspülung, bevor du dir die üblichen verdächtigen Schnupfenmittel aus der Apotheke holst. Die Nasendusche gehört übrigens zu den 5 yogischen Grundreinigungen und heißt im Sanskrit Jala Neti.

*Disclaimer:

Gehe selbst zum Arzt oder Apotheker und lass dich dort beraten. Ich habe keine medizinische Ausbildung, bin kein Arzt oder Apotheker. Glaube mir nichts. Die Nasendusche oder Nasenspülung wird dich nicht heilen.  Ich gebe kein Heilversprechen ab!

5 Comments

Laptop von HP mit großem Bildschirm zu verkaufen

Ich verkaufe gerade bei eBay meinen erst 9 Monate alten Laptop von HP: HP Pavillon dv9812 eg mit 17″ Zoll Bildschirm.

Was er alles hat und kann, seht ihr am Besten direkt bei eBay.

meinschlepp
(Bildrechte liegen bei mir, Bild habe ich selbst bei eBay eingestellt)

Das Besondere daran:
Ich habe weder Windows, noch die gesamte andere Software, die mitgeliefert wurde, registiert. Das heißt, Ihr könnt den Rechner im Original-Kaufzustand erwerben. Habe darauf Linux genutzt und wieder alles gelöscht und den gesamten Laptop auf Auslieferungszustand zurückformatiert. Dafür gibt es von HP extre eine Restore-Partition. Also kein Linux, kein gebrauchtes Windows, keine alte Virensoftware drauf. Alles neu und unregistriert.

Warum Verkauf?
Nein, der Rechner hat nichts. Ich habe mir aber einen anderen nun besorgt und verkaufe den hier, weil ich keine zwei rumstehen haben muß.

0 Comments

Obama hat ein Blog

Nun ists vollbracht. Zeremonien und Schwörungen Schwüre sind geleistet. Die USA haben einen neuen Präsidenten. Der ist recht technikaffin. Er liebt sein Hochsicherheitshandy. Obama schaltet seine Youtube-Videos zum Download frei, auch in der Hochqualitätsversion (guckt auf die hindrappierten Requisiten im Hintergrund).

Blog ist online

obama-blog Pünktlich zum Präsidentenwechsel wurde auch das Blog von Obama veröffentlicht. Superpünktlich. Um 12:01, eine Minute nach seinem Amtseid, kamen die ersten Posts. Natürlich auf der Seite des Weissen Hauses.

Ob er selbst schreiben wird? Ich bezweifle es. Ich halte es aber für ein Zeichen, daß er in der Gegenwart angekommen ist. Braucht man dafür ein Blog? Nein. Aber es ist halt eine Geste und eine Anerkennung, die zeigt, daß die neue Regierung dieses Medium ernst nimmt. Hat Angela Merkel auch ein Blog? Oder Schäuble? Schäuble liest lieber bei anderen mit. Wie sieht es mit Kommentaren aus? Ja. Obama will auch Kommentare:

„We will publish all non-emergency legislation to the website for five days, and allow the public to review and comment before the President signs it.“

Bleibt mir noch, ihm alles Gute zu wünschen. Ab und an werde ich wohl bei seinem Blog vorbeischaun, in meinen Feedleser kommt er aber nicht.

0 Comments

Unwort 2008: notleidende Banken

Das Unwort des Jahrs 2008 heißt „notleinde Banken„. Die Jury um den Srachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser gab das Ergebnis heute in Frankfurt bekannt. In seiner Begündung gab er an, daß die Formulierung „notleidende Banken“ das Verhältnis von Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise auf den Kopf stelle. Die Banken würde zu Opfern stilisiert, während Volkswirtschaften in ärgste Bedrängnis gerieten und die Steuerzahler Milliardenkredite mittragen müssten, so Schlosser.

Hier ein Beitrag von tagesschau.de:

notleidende banken

Weitere Vorschläge zum Unwort des Jahres waren: „Rentnerdemokratie“ und „Karlsruhe-Touristen“.

0 Comments

Filmtip: Die Reise des chinesischen Trommlers

„Erinnerst du dich an den Ton, den du als Erstes gehört hast? Das war vor langer langer Zeit. Unmöglich, sich daran zu erinnern. Denn als wir diesen Ton hörten, waren wir noch nicht geboren. Wir waren noch im Mutterleib.  Wir waren vollkommen abhängig, vom Herzschlag unserer Mutter.“ So beginnt der Film“Die Reise des chinesischen Trommlers„.

Er spricht vom Urton. Von dem Ton, den wir durch den Gong wieder produzieren, den Herschlag, den die große Taiko-Trommel wieder erklingen lässt und der uns fesselt.

Gong im Tal

Der Film erzält die Geschichte eines Trommlers, der aus der Höllenwelt Hong Kongs in die Täler Taiwans flieht und dort auf Mönche trifft, die in den Bergen die Trommeln und Gongs schlagen. Er erlernt diese Kunst…

Die Webseite des Filmes in englisch mit Trailer und Bilder: www.thedrummer.emp.hk

War Drum

1 Comment

Blogverkauf: Basicthinking

Seit nunmehr drei Tagen schwirrt durch die Bloggerwelt die Neuigkeit, dass Robert Basic sein Blog verkauft. Sein Blog ist in Deutschland die Nr.1. Er will es bei Ebay versteigern.

basicEr saftet und presst diesen Verkauf nun auf seinem Blog aus. Möglichst viel Aufmerksamkeit erzeugen. Die ist ihm gewiss. Selbst Bild schreibt darüber, die Bloggerwelt sowieso. Viele jedoch trauen dem Blog ohne Robert in der Zukunft nicht viel zu. Es ist zwar bestens verlinkt und im Web verbunden, jedoch hängt es an seiner Person. Cem hat das gut auf den Punkt gebracht. Es kommen plötzlich viele negative Stimmen hoch, die nicht viel von Roberts Verkaufsabsichten halten.

Zeit also, mit ihm abzurechnen. Daß er sich soweit hochgebloggt hat, passt vielen hinter ihm nicht. Daß er oft eine große Lippe riskiert auch nicht. Also kommt jetzt der Moment, kurz rauszukommen, draufhaun, motzen und die Aktion madig machen. Das ist deutsch, das ist auch im 21. Jahrhundert noch so wie im 19..

Ich selbst kenne ihn aus der Zeit, als er noch bei der großen Bank als Frankfurter Notes-Kollege arbeitete. Auch damals schon eine große Lippe, aber auch einiges dahinter. Mutig, kurz nach der Ausgründung in eine eigene IT-Tochter der Bank sich selbstständig zu machen. Hut ab. Jetzt auch. Erarbeitetes verwalten ist nicht seine Stärke. Sagt er selbst. Wieder Hut ab, alles abzubrechen und Neues zu beginnen.

Robert bloggt künftig über die Tekkithemen unter Buzzriders.com und über seine privaten Spielchen und Meingungen unter robertbasic.de. So Neu ganz neu ist das nicht. Welchen Wert hat also der Kauf des Blogs, wenn der Protagonist ihm selbst Konkurrenz auf anderen Kanälen macht? Dazu gibts es 1000 Meinungen. Ich wünsche Ihm viel Erfolg.

Insgesamt halte ich den ganzen Vorgang für sehr spannend – aus menschlicher Sicht. Werde die Auktion bei Ebay auf jeden Fall verfolgen.

Update:
Hier ist nun der Link zur eBay-Auktion.

1 Comment

Frohe Weihnachten

Meine lieben Leserinnen und Leser

ich wünsche Euch frohe Weihnachten und schöne, glückliche Tage.

weihnachten
(Weihnachten 2007 bei Yoga Vidya in Bad Meinberg)

0 Comments

Baiern, wie es spricht und sprach

Der Sprachatlas. Die sprechende Webseite. Wie wird was wo in Bayern ausgesprochen.

Hier zum anklicken und durchklicken:
umma und umme

Der Ort Rottenburg in der Mitte kommt meiner Heimat am nächsten. Ich bin 11 km davon entfernt aufgewachsen. Kenne das also genau und muß sagen: der hat recht. Genau so reden wir da.

(via Robert)

0 Comments

Google weiß, was du weißt

Gleich vorab: Google ist verdammt schlau. Ihr auch?

Sie sammeln Daten über uns und können sie für sich sehr gezielt nutzen. Wir alle kennen die Suche. Das ist schon viel, aber bei Weitem nicht alles. Erst durch die Kombination der einzelnen Dienste, die sie (fast immer) kostenlos anbieten, werden die Infos über euch schon sehr genau und perfekt.

Das Datenwachschutzblog hat das mal sehr gut aufgeführt, was Google alles anbietet und was sie dadurch alles über uns wissen. Es kommt darauf, an welche Dienste von Google wir nutzen. Das Tolle daran ist ja, die bieten uns diese Dienste an, mit denen wir zweifelsfrei einen Mehrwert haben. Dafür zahlen wir nicht mit Geld sondern mit unseren Information über uns. Wir geben ihnen häppchenweise Privates von uns Preis. Sie kennen alles über unsere Mails, wer sie uns schickt, was drinnen steht. Sie wissen was wir suchen und was uns interessiert, was wir auf unserem PC liegen haben, was wir kaufen, welche Vorlieben wir haben. Alles einfach. Dafür nutzen wir Ihre kostenlose Dienste.

Hier die meisten davon:
Adwords, Adsense, Alerts, Analytics, Blogger, Kalender, Catalog search/Product Search, Checkout, Chrome, Desktop, Text und Tabellen, Earth, FeedBurner, Finance, Gmail, Groups, Bilder suche, Local search, Maps, Reader, Suche, Talk, Toolbar, Translate, YouTube…

Was machen die nun mit den Daten? Das primäre Geschäftsmodell ist: Geldverdienen. Sie wollen Werbung schalten. Und zwar solche Werbung, die supermöglichstgenau auf uns passt. Damit wir das spannend finden. Damit wir draufklicken. Dafür will Google eben wissen, was uns interessiert, zu welcher Zeit, wo. Alles eben. Ach so. Ja wenns weiter nichts ist. Ja dann…?

Umgang mit Googles Datensammlerei
Es ist also ein Geben und nehmen. Wenn einem Googles Dienste das Wert sind, weil die „nur“ Werbung machen wollen. Ach. Gut. Sollen sie. Hier beginnt die Entscheidung von uns selbst. Was machen die sonst noch damit? Vielleicht speichern und aufheben? Vielleicht könnte man später ja noch was mit den Daten anfangen, woran man jetzt noch gar nicht denkt? Da wirds kritisch. Da müssen wir uns eben genau überlegen, wie sehr wir uns auf dieses Spiel einlassen wollen, oder nicht! Aber auf keinen Fall nur an die auf den Benutzer abgestimmte Werbung denken, die wir ja nicht anklicken müssen. Eine gesunde Portion kritisches Hinterfragen solltet Ihr mit Euch tragen, wenn Ihr einen der Google-Dienste nutzt oder sogar mehrere und man die Infos kombinieren kann.

1 Comment