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Yogafestival Berlin: Programm ist online

The time schedule of the Yoga Festival in Berlin is online now. I´ll show you some highlights here on my blog. Please visit also the website of the yoga festival and the ticket shop.

Gestern haben die Veranstalter das Programm für das Yogafestival in Berlin online gestellt. Gleichzeitig fiel damit der Startschuß für den Kartenvorverkauf. Ich habe mir die Highlights mal angeschaut und hier für euch kurz aufgelistet

Das gesamte Programm steht auf der Webseite vom Yogafestival. Sogar einen Ticket-Shop für den Vorkauf hats jetzt.

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Impressionen: Gongmeditation auf dem Yogafestival Berlin 2009

Am Sonntag nachmittag war unser Gongauftritt auf dem Yogafestival in Berlin. Nach einem kräftigen Yogaset aus der Traditions des Kundalini Yoga, spielten wir mit 13 Gongs unter der Anleitung von Nanak Dev Singh. Dreizehn Gongs waren wir noch nie. Im Zelt lagen die Yogis wie Ölsardinen Körper an Körper am Boden.

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Enges Treiben im großen Zelt vor der Gongmeditation / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Als Vorbereitung zum Gongspiel leitete Nanak Dev eine Kundalini Yoga Kriya an: Basic Spinal Energy Series. Eine unserer Sängerinnen aus der Mantra-Band mit Tochter zeigte die Übungen.

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Yogaset als Vorbereitung: Basic Spinal Energy Series / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Von der Gongmeditation selbst habe ich natürlich keine Bilder. Da war die gesamte Konzentration für das Gongspiel gefordert. Es war sehr kräftig und energetisch. Anschließend begleitete die Mantra-Band die Meditationsteilnehmer aus der Trance zurück. Das Mantra hieß: „God and me, me and god are one.“ Aus einer leisen, sanften Version wurde nach und nach eine sehr rhytmische und tanzbare, so daß die Teilnehmer schließlich alle aufstanden und tanzten.

Mantra Band nach der Gongmeditation / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Sehr konzentriert auf der Bühne: Nanak Dev Singh, der die Gongmeditation anleitete.

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Nanak Dev Singh tief konzentriert / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de
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In Berlin auf dem Yogafestival

Nun also bin ich hier in Berlin. Zuerst mal im Triguna Ashram. Die Ashramis und Karma Yogis sind gerade dabei, die Yogitel Gästeräume herzurichten, damit auch Gäste gegen etwas Entgelt dort übernachten können. Ein Raum ist (fast) fertig. In dem darf ich schlafen. Sozusagen als erster im Yogitel.

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Yogitelbett / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Mein Zimmer hier wird später mal die Klause, die einfache Version. Die anderen Räume erhalten eine Tick mehr Ausstattung. Die Ashramis haben heute noch gearbeitet wie wild, um den Raum fertig zu bekommen.

Morgen am Samstag spielen wir im Ashram mit der Gruppe aus Paderborn Gong, üben ein wenig für den Auftritt am Sonntag auf dem Yogafestival hier.

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Flyer und Programm für Yogafestival in Berlin

Nun ist der finale Flyer mit dem endgültigen Programm zum Berliner Yogafestival vom 3. bis 5. Juli online. Habe ihn per Newsletter erhalten. Ich finde, er ist gut gelungen, kompakt und als Programmheft ständig in der Tasche mitzunehmen. Hoffentlich liegen am Eingang zum Festival genug aus.

Ich selbst werde am Samstag etwas länger auf dem Yogafestival sein, gucken, mitmachen, Kontakte knüpfen und mich einfach treiben lassen. Am Sonntag nachmittag wirds ernst. Da spiele ich in der Gruppe von Nanak Dev Singh den Gong im großen Zelt. Die Gongmeditation war in den letzten Jahren jeweils einer der Höhepunkte des ganzen Festivals. Diesmal bin ich also dabei.

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Flyer mit Programm vom Yogafestival in Berlin / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Flyer und Programm zum Herunterladen als Pdf

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Bollywood Bhangra Tanz Workshop

Ende Juni bietet der Triguna Ashram in Berlin einen Blooywood Bhangra Tanz-Workshop an.

Bhangara ist ein alter indischer Volkstanz, der vorwiegend im Nordosten Indiens getanzt wurde. Es geht dabei auch recht weltlich zu. Stolz, Ehre, die angegebete Frau oder die eigenen Kampfesstärke stehen im Vordergrund der Bewegungen und natürlich auch der Texte in der Musik. Letztere sind nicht selten auch recht anzüglich und ab und zu auch recht derbe. Volkstänze eben…

In den letzten Jahren erlebte eine „Soft-Version“ von Bhangara als Bollywood-Bhangra eine wahre Wiedergeburt. Durch die indischen Bollywood-Filme, erfolgreiche Bollywood-Shows, die mit grossen Ensembles durch die Welt reisten und nicht zu letzt die gut tanzbare Musik erfreut sich Bhangra auch bei uns wachsender Beliebtheit.

Bhangra tanzen lernen

Wer hier mal reinschnuppern oder einen Nachmittag lang Spass will, ist beim Bollywood Bhangra Tanzworkshop im berliner Triguna Ashram genau richtig:
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Tanzen lernen wie in Bollywood Filmen / Bild: eigene Bildschirmkopie

Samstag, 27. Juni
15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Erwachsene: 16,00 EUR
Kinder/Jugendliche: 8,00 EUR
Tschaikowskistraße 13
13156 Berlin-Pankow

www.triguna.de
Anmeldung: praxis( ät) giesinger.de

Das Video vom Yogafestival in Frankreich 2007 zeigt Schülerinnen der Miri Piri Academy aus der Nähe von Amritsar in Nordinien beim Bhangra-Tanz:

Der Flyer als Pdf zum Herunterladen und Ausdrucken

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Gongklang

Da bin ich vor Kurzem auf einen Berlin Gongspieler gestoßen. Oder sagen wir besser: er ist auf mich gestossen. Friedrich Samuleit hat eine hübsche spannende Gongsammlung. Viele Paiste Gongs, aber auch ein paar andere und natürlich Klangschalen aller Couleur. Er unterhält die Webseite www.gongklang.de. Ein Besuch bei ihm lohnt sich bestimmt.

gongklang

(Bild: eigener Screenshot von gongklang.de)

Das Bild oben entstand 2008 im Haus der Stille. Das ist durchaus kein Gegensatz zu Gongs. Sie können so einen Raum wundervoll mit Klang füllen. Der Teppich nimmt gut was davon auf, die Wände reflektieren die Klangwellen und mischen sie mit den neue Klängen, die von den Gongs kommen. So entsteht ein völlig eigenständiger und nicht reproduzierbarer Klangraum, der von Ort zu Ort verschieden ist.

Er spielt Gongkonzerte, bei denen er gleichzeitig mehrere Gongs anschlägt. Wer einmal so ein Gongkonzert erleben möchte, guckt einfach auf seiner Webseite bei den Veranstaltungen nach. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja mal.

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Wie ein Ahsram unversehnds Hilfe bekam

In unregelmässigen Abständen bin ich im Berliner Triguna-Ashram zu Besuch. Einige Male habe ich auch davon hier und hier und weiter davon berichtet. Bei meinem letzten Besuch im Feburar gings hoch her.

Da ist die Geschichte von Erik, dem Holländer. Er wohnt im Ashram, nimmt am Gemeinschaftsleben teil und hilft durch seine tägliche Arbeit, die vielen Baustellen abzuarbeiten. Dafür erhält er freie Kost und Logie und braucht sich um sein Leben nicht weiter sorgen. Solche Leute gibts, jaja. Und sie sind nicht selten. Sie leben nur nicht in der bürgerlichen Mitte, weshalb das für viele kaum vorstellbar ist.

Hier abends nach dem gemeinsamen Essen beim Beisammensein, Musikspielen, Kinder toben lassen…

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Die Geschichte geht so: Erik reiste umher. Mal hier mal dort. Auf seinen Reisen traf er einen Yogi, der ebenfalls durch die Lande zog. Sie tauschten E-Mail-Adressen und gingen ihrer Wege. Da erzählte der Yogi Erik später in einer E-Mail von dem Ashram in Berlin. Da müsse er unbedingt hin. Genau das was er suche. Freies Leben, Helfen durch Arbeit, dafür keine Unterkunftskosten und für Speis und Trank ist gesorgt. Nun hatte Erik noch nie was mit Yoga und solchen Leuten, die in spiritueller Gemeinschaft wohnten am Hut. Doch die Idee klang verlockend. Berlin hat den Ruf einer spannenden Stadt. Also zog er einfach mal los um sich dort vorzustellen.

Er ging in den Ashram, traf dort als erstes Jugbagh Singh, einen echten Halbinder und geborenen Singh. Den fragte Erik, was das hier sei. Und was die Leute da so machten. Jugbagh erklärte Erik einen Ashram, mit Yoga, Gemeinschaft, Familienleben, Essen, Kochen ect. Das reichte Erik aber nicht, weil er sich darunter nichts vorstellen konnte. Also lud Jubagh ihn zum Tee ein und begann die Geschichte und die Idee des Ashrams zu erzählen.

Einige Familien wollten zusammen wohnen, jedoch im 21. Jahrhundert nicht kommunenmässig, sondern doch jeder für sich sein Refugium in einer Wohnung, aber trotzdem als Gemeinschaft im Haus. Sie wollten Yoga üben, Mantren singen, gemeinsam kochen, essen, die Kinder frei spielen lassen, ökologisch und nachhaltig bewusst leben und trotzdem im 21. Jahrhundert sein. Die Familien und Singles fanden sich zusammen, bezogen in Berlin ein historisch durch Gestapo, Stasi, Jugendheim und Auslandsbotschaft vorbelastetes Gebäude, das es von Grund auf zu sanieren galt. Da sie wenig Geld haben, müssen sie das in Eigenarbeit nach und nach selbst erledigen und doch spezielle Tätigkeiten ausgewählt extern vergeben.

Und da bot sich Erik an, dass er helfen und arbeiten könne, dafür würde er eine Zeit lang bleiben, dort wohnen, essen und an der Gemeinschaft teilhaben. Nach kurzen Beratungen stimmten alle zu. Jeder trägt einen kleinen Erik-Beitrag, um seine Unterkunft, Essensanteil ect. zu finanzieren. Zu Willow (oben die Mama rechts im Bild) beispielsweise kommt er zum Frühsücken vorbei.

Hier sieht man die letzten Züge der Flurrenovierung, wo die Wände isoliert, verspachtelt, lasiert und schliesslich gestrichen wurden.

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Beim Abendessen kam einem jungen Mädchen, direkt mir gegenüber, ein Stück Deckenverkleidung runter geflogen. Der Batzen durchnässtes Schaummaterial landete direkt in ihrer Suppenschüssel. Der Schrecken war kurz, die Verwunderung groß. Das Gelächter ebenso:
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Die umgekippte Suppenschüssel mit Batz und Dreck von oben:

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Ein Wasserrohr ist irgendwo drüber ausgelaufen. Und langsam tropfte und lief das Wasser auf die drunterliegende Deckenverkleidung, die sich vollsaugte. Und just beim Abendessen gab die aufgeschwämmte Verkleidung nach und klatschte dem Mächen ins Essen 🙂

Nun, das wirft die Leute nicht um. Sie lachen, fotografieren das, melden das einer Versicherung (jaja, die Ashramis haben da eine Baudingsbumsversicherung) und weiter gehts.

Erik bleibt also nun eine Zeit lang, geniesst sein Leben, hilft mit arbeiten und zieht eines Tages wieder weiter seiner Wege. Seine Hilfe ist für den Ashram im Aufbau Gold wert, die Sicherheit und Versorgung der Gemeinschaft für ihn ebenso. Inzwischen macht er Yoga, singt Mantras, bringt anderen das Gitarrespielen bei und gehört dazu.

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