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Google Buchsuche

Herr Google gräbt das Internet regelmäßig von vorne bis hinten durch und bietet sehr viele Dienste an, die neben der bekannten Suche kaum bekannt sind. Einer davon ist Google-Books. Das Ziel dahinter heißt: Alle Bücher dieser Erde sollen bei Google zu finden sein.

Ich habe einfach mal nach Kundalini Yoga gesucht. Und siehe da, ein interessantes und leicht geschriebenes Werk aus den USA entdeckt:

The Flow of Eternal Power

kundalini_yoga_buch

Es ist ein Einführungsbuch in Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan (3HO).  Ich finde es gut geschrieben, lockere Illustrationen und abseits von spiritueller Wortwahl. Klar, einfach und verständlich.

Warum macht Google das?
Nun, die sind ein Unternehmen. Sie wollen Geld verdienen. Das tut Google mit Werbung, auf die Ihr klicken sollt. Damit ihr nun so viel wie möglich von der klickbaren Werbung seht, brauchts zwei Dinge. Zum Einen müsst Ihr Euch auf Seiten tummeln, auf denen die Werbung veröffentlicht ist. Also muß Google möglichst viele Inhalte anbieten, entweder selbst oder über Partner (Adwords). Zum Anderen müssen die Inhalte der Seiten so genau auf Euch passen, damit die Werbung auch auf Euch zugeschnitten werden kann.  Dafür muß Google wissen, was ihr so macht, was Euch interessiert ect. Habe darüber ja schon berichtet.

Google-Books bietet Euch also den Mehrwert über (fast) alle Bücher dieser Welt was zu finden. Das soll attraktiv sein, damit ihr oft auf diese Seiten geht und dann auch mal Werbung klickt…

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Meditationsbank oder Yogakissen: Hilfe beim Yoga

Viele Yoga praktizierende haben mit dem aufrechten Sitzen oft Schwierigkeiten. Hinzukommt die Herausforderung des längeren Sitzens bei Meditationen oder bestimmten Übungen. Das Problem ist bekannt seit des Yoga gibt. Und Hilfsmittel gibt es ebenso lange.

Ich selbst habe seit meiner Kindheit die Tendenz zum Hohlkreuz. Das sorgt dafür, daß ich nicht gut genug sitze. Dadurch schmerzt der Rücken nach längerer Zeit oder die Wirbelsäule ist nicht aufrecht und gerade, sondern eben ein bisserl rund. Energie kann nicht richtig fliessen, es fängt an weh zu tun.

Die häufigsten Hilfsmittel dafür sind die bekannten Yogakissen und die Meditationsbänke. Hier zeige ich meine Varianten und welche Erfahrungen ist damit gemacht habe.

Folgende Punkte sind wichtig:

  • Aufrecht mit geradem Rücken sitzen, damit die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Biegung vom Becken bis zum Hals verläuft
  • Becken leicht nach vorne gekippt
  • Knie berühren den Boden
  • Das Sitzen erfordert keine extra Muskelanstrengung für die Haltung. Man sitzt sozusagen „von alleine“

Bei wem das nicht klappt, der solle sich über eine Sitzhilfe Gedanken machen.

Das kleine Yogakissen

Die geringe Größe ist für Yogis gut, die nur geringe Korrekturen benötigen, um aufrecht und dauerhaft sitzen zu können. Zudem lässt es sich sehr gut transportieren, wenn man unterwegs ist. Nachteil hier: Die geringe Sitzerhöhung für die, dies höher brauchen. Zudem sitzen sich die Spelzen recht schnell platt. Aufschütteln bringt in der ersten Zeit Abhilfe. Schnelles Nachfüllen ist aber trotzdem bei häufigem Gebrauch nötig.

Das runde Kissen

Es ist mein Begleiter für Unterwegs. Fest in meiner Gongständertasche verstaut. Immer wenn ich irgendwo eine Gongmeditation gebe, benutze ich es zum Sitzen beim vorbereitendem Yoga. Es ist für mich die ideale Zwischenlösung. Man kann es jederzeit in der Tasche, Rucksack ect. transportieren. Trotzdem ists groß genug, um eine ideale Sitzhöhe zu erreichen, bzw. das Becken ausreichend nach vorne zu kippen, damit der Rücken gerade wird und die Knie am Boden aufliegen. Ich muß es ca. alle 2 Jahre wieder befüllen.

Das große Halbmondkissen

Es liegt bei mir zu Hause. Mein Lieblingskissen. Ideal für mich. Prall gefüllt hält es lange. Meine Sitzhaltung ist äußerst bequem und für yogische Verhältnisse annähernd perfekt. Ich halte es damit auch länger aus. Keine Rückenbeschwerden, keine Knieschmerzen. Das isses.

Nachteil hier: Das Kissen ist schwer und groß. Zu groß für mobile Reiseyogis. Das ist echt was für Leute, die das an einem Ort haben. Entweder im Yogazentrum oder zu Hause.

Wie sitzt man auf einem Kissen?

Das Yogakissen ist kein Stuhl. Man setzt sich also nicht mit dem Po voll drauf. Die richtige Sitzhaltung: Mit dem Po auf dem vorderen Drittel des Kissens, Becken nach vorne schieben, Rücken aufrecht und gerade, Knie berühren den Boden. Damit erhält man die größtmögliche Bequemlichkeit und entlastet Knie, Becken und Rücken. Sie sind alle mit Dinkelspelz gefüllt. Es gibt inzwischen auch andere Füllmaterialien. Meine besten Erfahrungen habe ich mit Dinkelspelz gemacht.

Die Meditationsbank

Auch so eine habe ich. Sie ist zusammenklappbar, weil ich sie zum Gongspielen nutze. Hier sitzt man auf der ganzen Fläche drauf. Ansonsten unterscheidet sich die Haltung nicht vom Yogakissen. Die Mediationsbank ist jedoch nicht so gut für Yoga geeignet. Sie ist jedoch ideal für längere Sitzperioden, was eben bei Meditationen der Fall ist.

Welche Empfehlung für wen?

Die grundlegende Empfehlung ist: Jeder muß das für seinen Typ ausprobieren. Sehr gut ists, wenn man in seiner Yogaschule oder Yogazentnrum schon Sitzhilfen kennt. Oder in einem Laden ruhig hinsetzen und mind. 5 Minuten ausprobieren. Die Bestellung im Internet, ohne zu wissen was zu einem am besten passt ist etwas riskanter. Nutzt hier ggf. das 14-tägige Rückgaberecht.

Wo kriegt man die Sitzhilfen:

Hier ist eine kleine und unvollständige Auswahl. Ich habe da selbst schon eingekauft und gute, seriöse Erfahrungen gemacht. Kissen und Meditationsbänke gibts aber noch in vielen anderen Quellen.

Ihr werdet auch sehen, dass es noch einige andere Modelle und Formen gibt. Probiert sie aus und schreibt selbst über eure Erfahrungen.

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