Was würde ich arbeiten, wenn für mein Einkommen gesorgt wäre?

Ich verfolge die Initiative Grundeinkommen schon eine ganze Weile, kennen deren Blog und die Facebook-Seite. Das unten stehende Bild sind Saaten, die zu Pflanzen wurden. Spannend ist immer wieder, dass die meisten Menschen angeben, sie würden natürlich (weiter)arbeiten, wenn sie ein Grundeinkommen, das ihr Leben gut sichern würde, hätten. Genau diese Leute aber glauben, daß die anderen Menschen dann nicht mehr arbeiten würden und die Gesellschaft zusammenbräche.

Grundeinkommen säen / Bild: Initiative Grundeinkommen

Was würde ich arbeiten, wenn für mein Einkommen gesorgt wäre?
Ich würde mich mehr auf meine Tätigkeit als Yogalehrer und diverse Aktivitäten drum herum kümmern. Den Gongshop mit Nanak Dev Singh schneller auf die Beine stellen, meine Gakta-Kenntnisse vertiefen und selbst unterrichten. Ausserdem könnte ich meine Frau bei ihrem Inspirations-Projekt „Grüner Mond“ mehr unterstützen. Hier sehe ich echt großes Potenzial. Sie hat 1000 Ideen (Varta-Typ), bringt sie aber nicht so richtig auf die Straße bzw. hat dann, wenns so weit ist, bereits viele neue. Gleiches bei Nanak Dev Singh, auch ein Ideen-Hydrant, der nur so sprüht, es aber nicht realisiert kriegt. Mir hingegen fehlen diese Ideen, ich kann Sachen aber gut durchziehen und zu ende führen, mich durch Hindernisse lavrieren und am Ball bleiben.

Und ganz wichtig: Ich würde sofort schnellstes hier nach Freiburg zu meiner Framilie herziehen und müsste mein Sicherheits-Muster nicht länger bedienen. Was noch?

Ein weiteres spannendes Projekt wäre das „Fund Raising“ Projekt der Freien Schule Dreisamtal, das moment etwas hemdsärmlig naiv angegangen wird. Das wäre mit mein Ding, es aufziehen, leiten und dauerhaft etablieren.

Und so kämen laufend neue Dinge hinzu. Langweilig würd mir nie. Nichts zu tun hätte auch auch nie. Nichts arbeiten würde ich auch nicht. Ich würde nur viel mehr das machen, was ich wollte und die Motivation von Innen heraus käme.

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